79:90-Niederlage gegen Ludwigsburg im Eurocup

Unsere Albatrosse haben das Eurocup-Rückspiel gegen die MHP Riesen Ludwigsburg am Dienstag Abend mit 79:90 verloren. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit, in der die Schwaben zwischenzeitlich mit 29 Punkten führten, zeigten die Berliner zwar noch viel Kampfgeist, aber die Zeit reichte nicht mehr aus für eine Wende. In der Gruppe B steht ALBA nun bei 4:2 Siegen und hat nach wie vor gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

14:31 – 15:23 – 23:21 – 28:15 (Endergebnis 79:90)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Trice, Munoz (Ludwigsburg)

- Reboundverhältnis 33 zu 33, Ballverluste 23 zu 23, Assists 13 zu 20

- Dreier 6/24 zu 12/24, Zweier 18/34 zu 13/30, Freiwürfe 25/34 zu 28/35

- Zuschauer: 6.772

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 18pt 3rb 2as - Kikanovic 18pt 3rb – Taylor 14pt 3as 2st

 

Top-Performer Ludwigsburg

Loesing 18pt 4as – McCray 16pt 2rb

 

Zusammenfassung

Schon das Gruppen-Hinspiel in Ludwigsburg hatten die Albatrosse klar verloren und auch im zweiten Aufeinandertreffen fanden sie kein Rezept. In einer einseitigen ersten Halbzeit standen die Berliner völlig neben sich, während den deutlich aggressiveren Schwaben einen sensationellen Auftritt hinlegten. Eigentlich ist der Dreier nicht unbedingt die Stärke der Ludwigsburger. Im Hinspiel hatten sie mit 37 Prozent Trefferquote schon ihre bisherige Saisonbestleistung erzielt, aber an diesem Abend trafen sie fast blind. Mit 8/10 Dreiern eröffneten sie die Partie und kamen auch am Ende noch auf stolze 12/24. Sagenhafte 29 Punkte lagen die Riesen so im zweiten Viertel schon in Front und nahmen ein 54:29 mit in die Kabine. Es war zwar absehbar, dass ihr intensives Spiel auf Kosten von Kraft und Fouls gehen würde. Bei den Gästen waren am Ende vier Spieler ausgefoult, ALBA kämpfte bis zur letzten Minute und auch die Fans dachten nicht daran, ihr Team aufzugeben. Doch die Rechnung der Ludwigsburger ging auf, denn der Rückstand aus der ersten Hälfte erwies sich als viel zu hoch. Dem Team von Sasa Obradovic hätte in den zweiten 20 Minuten so gut wie alles gelingen müssen für eine Wende und dafür liefen trotz deutlich verbesserter Leistung doch noch zu viele Kleinigkeiten schief.

John Patrick (Cheftrainer Ludwigsburg): „I am very proud that my club won for the first time since 1993 in Berlin. It was also a very important win for us in this group. We had two injured players with Trice and Munoz but our bench did a great job today – especially David McCray. For the first 19 minutes we played excellently. Then ALBA fought back and we started to commit stupid fouls. ALBA had the momentum in the end and I am happy the game did not go a couple of minutes longer.”

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Ludwigsburg deserved this win without any doubt. In the second half we played better but I have to apologize to our fans for the first half. I can’t remember that we ever played like this. Maybe my team didn’t handle the recent successes rightly. If we are not ready to give 100 percent for 40 minutes we can lose every game. We do not have the quality or experience to win in other ways. What we have to do is to fight with 100 percent.”

Eurocup-Gruppe B

Gran Canaria 5:1

MHP Riesen Ludwigsburg 4:2

ALBA BERLIN 4:2

Reggio Emilia 3:2

Le Mans Sarthe 1:5

Enel Basket Brindisi 0:5

Die ersten vier Teams nach der Rückrunde erreichen das TOP32

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