80:69 - Milosavljevic führt sein Team zum Sieg in Würzburg

Unsere Albatrosse beenden das Jahr auf dem zweiten Tabellenplatz der Beko BBL. Einen Tag vor Silvester gewannen sie bei den heimstarken s.Oliver Baskets mit 80:69. Nachdem die Mannschaft von Sasa Obradovic das Spiel lange im Griff hatte, kamen die Gastgeber in der zweiten Halbzeit mehrfach auf wenige Punkte heran, aber der extrem starke Milosavljevic (27 Punkte, 7 Rebounds) wehrte jeden Run beinahe im Alleingang ab.

Watt eröffnet in Würzburg per Putback-Dunk

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Posted by ALBA BERLIN on Mittwoch, 30. Dezember 2015

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

21:17 – 17:10 – 22:19 – 20:23 (Endergebnis 80:69)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Reboundverhältnis 33 zu 24, Ballverluste 16 zu 15, Assists 20 zu 17

- Dreier 8/18 zu 6/19, Zweier 17/32 zu 19/36, Freiwürfe 22/27 zu 13/17

- Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 27pt 7rb / Taylor 14pt 8as / Kikanovic 11pt 3rb 3as

 

Top-Performer Würzburg

Tuttle 20pt / Ulmer 17pt 6rb

 

Zusammenfassung

Sasa Obradovic hatte sein Team mehrfach vor der Stärker de s.Oliver Baskets gewarnt, die als Aufsteiger bisher besonders zuhause für Furore in der Liga gesorgt hatten und als Tabellenvierter in das Match gingen. Im Würzburger Hexenkessel war davon zunächst allerdings nicht viel zu sehen. In einer harten und sehr foul-intensiven Spiel hatte ALBA das Tempo gut im Griff und ging dank Rebound-Hoheit und 16/18 Freiwürfen mit einem 38:27-Vorsprung in die Kabine. In der zweiten Hälfte zeigten die Unterfranken jedoch ein anderes Gesicht und setzten die Albatrosse stärker unter Druck. Die Berliner verloren den Faden und erlaubten sich viele unnötige Fehler. Aber der Held des Abends, Dragan Milosavljevic, war jedes Mal, wenn es richtig brenzlig wurde, mit wichtigen Dreiern oder Drives zur Stelle und verhinderte mehrfach einen Führungswechsel. Als er auch den dritten impulsiven Run der Hausherren wenige Minuten vor dem Ende eiskalt mit einem Dreier gekontert hatte, war der Tank der s.Oliver Baskets leer. Die Hauptstädter übernahmen die Kontrolle und kamen noch zu einem Endstand, der der Knappheit der Partie nicht wirklich gerecht wurde.

Doug Spradley (Cheftrainer Würzburg): „Glückwunsch an Sasa Obradovic und ALBA BERLIN, sie waren heute definitiv die bessere Mannschaft. Wir haben phasenweise gut mitgespielt. In der ersten Halbzeit habe ich gedacht, dass ihr Korb vernagelt ist, weil gar nichts reingegangen ist. Die Berliner haben uns das Leben sehr schwer gemacht, aber auch die offenen Würfe wollten nicht rein. Wir waren aber auch immer einen Schritt zu langsam und nicht aggressiv genug. In der zweiten Halbzeit haben wir besser unseren Rhythmus gefunden und besser attackiert. Da hatten wir endlich ein paar Phasen, in denen wir Stops bekommen und Würfe getroffen haben. Dann passiert ein Schrittfehler und ein Ballverlust zur falschen Zeit, dann werden zwei ganz offene würfe nicht genommen. Und dann kam Dragan Milosavljevic und hat die Dreier getroffen. Insgesamt kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. ALBA war heute eine Nummer zu groß für uns.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Wir wussten, dass das ein hartes Spiel für uns werden würde. Wir konnten heute aber auch die Umstände für uns ausnutzen: Maurice Stuckey und Cameron Long kamen von Verletzungen zurück, sie konnten vielleicht noch nicht ihre beste Leistung abrufen. Mit ihnen ist Würzburg eine ganz andere Mannschaft. Aufgrund unserer Leistung haben wir am Ende verdient gewonnen. Würzburg ist für mich die größte positive Überraschung in der Liga. sie spielen guten Basketball und sind sehr gut organisiert. Doug Spradley macht hier einen sehr guten Job. Wir wollen bei unserem nächsten Spiel am 2. Januar wieder bereit sein, genauso gut zu spielen wie heute.“

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