80:79-Sieg zum Ende der Vorrunde / ALBA im Eurocup-TOP32

Die Albatrosse haben die Vorrunde des Eurocups mit einem unglaublichen Thriller beendet: Im Heimspiel gegen Brindisi sorgte Kresimir Loncar nur 0,3 Sekunden vor Spielende für den Sieg-Korb der Berliner. Damit hat sich das Team von Sasa Obradovic als Vierter der Sechsergruppe aus eigener Kraft für die TOP32-Runde qualifiziert, ohne Schützenhilfe aus Ludwigsburg zu benötigen (die sogar erfolgreich gewesen wäre).

So geht’s weiter im TOP32

In der Runde der besten 32 Teams des Eurocups treffen die Albatrosse nun ab dem 5./6 Januar in einer Vierergruppe auf Aris Saloniki (Erster Gruppe D) und Neptuna Klaipeda (Zweiter Gruppe F) sowie CSP Limoges oder Armani Mailand. Erst am Freitag entscheidet sich im direkten Duell, ob Limoges (mit Heiko Schaffartzik und Ali Traoré) oder Mailand (mit Jamel McLean) zu unserer Gruppe stößt. Der Verlierer des Spiels wird Sechster in Euroleague-Gruppe B und dem Wettbewerbs-Schlüssel entsprechend damit unser Gegner. Die ersten beiden der Eurocup-TOP32-Gruppe erreichen das Achtelfinale. 

 

Komplette Statistik ALBA - Brindisi

 

Viertelergebnisse

18:28 – 24:13 – 21:23 – 17:15 (Endergebnis 80:79)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Giffey (ALBA)

- Reboundverhältnis 38 zu 32, Ballverluste 16 zu 16, Assists 12 zu 10

- Dreier 4/19 zu 8/22, Zweier 18/38 zu 17/37, Freiwürfe 32/36 zu 21/25

- Zuschauer: 7.166

 

Top-Performer ALBA

Taylor 18pt 4as / Milosavljevic 14pt 7rb 2st / Loncar 13pt 6rb 2as

 

Top-Performer Brindisi

Banks 27pt 8rb 3as 2st / Reynolds 21pt 5rb 4as

 

Abschlusstabelle Eurocup-Gruppe B

1. Gran Canaria 8:2

2. MHP Riesen Ludwigsburg 7:3

3. Reggio Emilia 6:4

4. ALBA BERLIN 5:5

5. Le Mans Sarthe Basket 3:7

6. Enel Basket Brindisi 1:9

 

Zusammenfassung

Brindisi, das vor dem Spiel schon ausgeschieden war, aber zum ersten Mal seit langer Zeit wieder mit komplettem Kader antrat, machte gleich klar, dass sie nochmal unter Beweis stellen wollten, wozu sie ohne Verletzungspech in der Gruppe imstande gewesen wären. Im ersten Viertel überrollten sie ALBA, das zunächst viele Ballverluste produzierte, glatt mit 28:18. Im den zweiten zehn Minuten bissen sich die Albatrosse über gute Defense aber zurück ins Spiel und lagen zur Halbzeit wieder 42:41 in Front. Das lag vor allem daran, dass sie ihren vielen Freiwürfe im zweiten Abschnitt sicher verwandelt hatten (16/19). In der zweiten Halbzeit blieb die Partie durchweg extrem eng. Die Italiener gaben keinen Zentimeter verloren und ihre Einzelkönner Banks und Reynolds (zusammen 48 Punkte) hebelten die ALBA-Defense immer wieder spektakulär aus. Es spitze sich alles auf eine Entscheidung im letzten Angriff zu und der hätte nervenaufreibender nicht ausfallen können. Bei einem Punkt Rückstand verfehlte Milosavljevic wenige Sekunden vor Schluss einen Mitteldistanz-Jumper, aber Kreso Loncar angelte sich den Offensivrebound und schaffte es bei 0,3 Sekunden Restzeit gerade noch, den Ball zum 80:79-Endstand im Korb unterzubringen. Die emotionale Reaktion der Albatrosse zeigte, dass sie nicht gewusst hatten, dass Le Mans parallel bereits gegen Ludwigsburg verloren hatte und das TOP32-Ticket zu dem Zeitpunkt damit schon sicher war.


Piero Bucchi (Cheftrainer Brindisi): „I want to thank everybody involved today for a great event and basketball game. We played a good game and showed our potential. We only played two games in this group with our full roster. The first one against Reggio Emilia and this one tonight. In all the other games we missed two or three injured players. Tonight we showed that we could have been more competitive in this group with our full roster.”

 

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „I completely agree with what coach Bucchi said about his team. They deserve full respect. I am very happy for the win tonight and for making it to the Last 32, which was one of our goals for this season. Games like these are not easy to play, especially if you are in a difficult phase like we are. We talked a lot before this game about how to share the ball and what decisions to make. But still we started badly. But I think this close win in the end is more valuable for us than an uncontested one. It shows that we still have problems to solve and at the same time gives us a positive feeling, because it was important and it is always good to win.”

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