82:87 - Playoff-Aus nach erneut großem Fight und Krimi

Unsere Albatrosse haben am Dienstag im vierten Viertelfinale gegen den FC Bayern wieder einen mitreißenden Kampf abgeliefert, am Ende aber Nerven gezeigt und knapp 82:87 verloren. Die Serie geht damit mit 3:1 an die Münchener und für uns ist die Saison beendet. Es war eine Spielzeit mit vielen Rückschlägen und Enttäuschungen, aber wie das Team in den Playoffs gefightet und gespielt hat, macht uns stolz!

Viertelergebnisse

22:21 | 21:22 | 21:18 | 18:26 | Endergebnis 82:87 | Komplette Statistik

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Milosavljevic, English (ALBA)

- Reboundverhältnis 31 | 31, Ballverluste 15 | 14, Assists 17 | 19

- Dreier 10/26 | 6/25, Zweier 14/29 | 20/29, Freiwürfe 24/29 | 29/34

- Zuschauer: 9.099

 

Top-Performer ALBA

Gaffney 14pt 7rb 2as 2st | Robinson 14pt 6as 2st | Giffey 13pt 5rb

 

Top-Performer Bayern

Lucic 19pt 2rb | Djedovic 19pt 3as | Kleber 11pt 7rb 3as

Sasa Djordjevic (Cheftrainer Bayern): „Es war eine großartige Serie. Es haben sich  spannende Duelle auf allen Positionen entwickelt. Ich bin stolz auf meine Spieler, dass sie sich gegen einen sehr harten Gegner durchgesetzt haben. In wichtigen Momenten haben wir heute gute Lösungen gefunden. Lucic hat am Ende wichtige Stopps in der Defense geholt und Djedovic war einfach unglaublich. Ich hoffe, er behält diese Form bei. Wir waren wieder in Foulproblemen auf den großen Positionen. In den Playoffs verändert sich das Spiel, es wird härter und physischer. Einige meiner Spieler müssen sich immer noch darauf einstellen. Dieses Spiel hätte in beide Richtungen ausgehen können.“

Thomas Päch (Cheftrainer ALBA): „Wir haben heute wieder unser Herz auf dem Parkett gelassen und einen großen Kampf geboten. Wir haben heute vielleicht ein paar zu einfache Punkte am Brett zugelassen. Das haben wir in den beiden Spielen vorher besser gemacht. Aber am Ende waren es Kleinigkeiten, die entschieden haben. Ich denke, dass sich in einer Serie immer das bessere Team durchsetzt. Von daher mein Glückwunsch an die Bayern. Die letzten drei Wochen waren unglaublich für mich. Mit ihrem Einsatz, Willen und Zusammenhalt haben die Jungs mir meinen Job unheimlich einfach gemacht. Ich bin stolz auf diese Truppe.“

Spielverlauf

Wie schon in Spiel zwei und drei der Serie zeigten die Albatrosse auch an diesem Abend wieder von der ersten Sekunde an große Leidenschaft, Kampf und Emotionen. Das riss die Fans derart mit, dass die Kulisse im Laufe des Spiels zu einer der lautesten in der Geschichte der Arena wurde. Auf dem Feld war ein hochklassiges intensives Spiel zu sehen, das extrem ausgeglichen verlief und mit 43:43 in die Halbzeit ging. Coach Päch musste leider auf Carl English verzichten (schwere Rippenprellung durch einen Kniestoß in Spiel drei), aber seine Distanzwürfe übernahm dafür Tony Gaffney, der neben seinen Rebounds und Hustleplays dieses Mal auch noch vier Dreier einstreute. Im vierten Viertel fighteten die Albatrosse sich mit einer tollen Serien mit Punkten von Vargas und Radosavljevic zur ersten etwas höheren Führung: Bei 5:30 Minuten Restzeit lagen sie 74:66 in Front. Aber dann entwickelte sich das Spiel fast analog zu Duell drei in München. Die Berliner verloren ein wenig ihre Kräfte und Nerven, während die Bayern eiskalt ihre Chancen nutzten.  Und wieder war es Reggie Redding, der 16 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden, schwierigen Korbleger  zum 84:82 traf. ALBA hatte zwar noch einen Angriff zur Verlängerung oder zum Sieg per Dreier, aber dieser endete leider wie einige  andere kurz zuvor auch mit einem Ballverlust. Unter dem Strich hat dem Team von Thomas Päch in dieser Serie nicht viel gefehlt, um die hoch favorisierten Bayern aus dem Rennen zu werfen. Letztendlich hat sich aber doch die große Qualität und Tiefe der Münchener verdient durchgesetzt.

comments powered by Disqus

Hier für den ALBA BERLIN
Newsletter anmelden!