83:72: Hart erkämpfter Heimsieg gegen Braunschweig

Unsere Albatrosse sind auch im fünften Spiel der laufenden Beko BBL-Saison siegreich geblieben. Mit 83:72 schlugen sie am Samstag Abend in der Mercedes-Benz Arena die Löwen Braunschweig, die sich in Berlin allerdings sehr teuer verkauften. Das Team von Sasa Obradovic führt die Tabelle nun trotzdem mit 5:0 Siegen an.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

27:14 – 18:17 – 19:19 – 19:22 (Endergebnis 83:72)

 

Die Entscheidung …

… für ALBA brachte in erster Linie Dragan Milosavljevic. Nachdem sein Team nach einem fulminanten Start schon mit über 20 Punkten führte, verlor es gegen starke Braunschweiger immer mehr seinen Rhythmus. Als es in der Crunchtime nochmal richtig eng wurde, war der serbische Nationalspieler mit zwei wichtigen Dreiern zur Stelle und brachte sein Team zurück auf die Siegerstraße.

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Reboundverhältnis 33 zu 27, Ballverluste 19 zu 21, Assists 21 zu 12

- Dreier 8/19 zu 5/18, Zweier 23/41 zu 19/32, Freiwürfe 13/20 zu 19/26

- Zuschauer: 10.537

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 19pt 7rb 3as

Watt 12pt 6rb

Cherry 11pt 5as 3rb 2st

 

Top-Performer Braunschweig

Grant 22pt 5st 2rb 2as

Needham 20pt 2rb 2as

Raoul Korner (Cheftrainer Braunschweig): „Wir sind sehr holprig gestartet. ALBAs physische Defense hat uns aus unseren Strukturen gebracht und wir haben übereifrig unter dem Korb gedoppelt, wodurch die Berliner viele freie Dreier bekamen. Damit haben sie früh Rhythmus gefunden und wir sind dann den Rest des Spiels konsequent einem Rückstand hinterhergelaufen. Aber meine Burschen haben bis zum Schluss dran geglaubt, dass das Spiel noch nicht vorbei ist und sich stark zurückgefightet. Als es am Ende hart auf hart um die Entscheidung ging, hat sich aber doch die Qualität von ALBA durchgesetzt, das verdient gewonnen hat. Wir müssen nun daran arbeiten, unsere Topleistungen auch über vier Viertel abzurufen.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Ich bin froh über diesen Sieg, denn er war hart erkämpft. Solche Spiele zum Beginn der Saison sind das realistischere Bild als hohe Siege mit über 20 Punkten. Wir haben heute viele Probleme gehabt, aber wenn man diese überwindet und einen Weg zum Sieg findet, verbessert man sich unter dem Strich mehr als mit leichten Erfolgen. Meine neuen Spieler müssen sich noch besser in unserer Spielphilosophie zurecht finden. Wir wollen aggressiv verteidigen, die Grenze zum Foul jedoch ganz knapp nicht überschreiten. Aktuell begehen wir dabei noch zu viele Fouls, aber daran werden wir weiter arbeiten.“

Spielverlauf

 

ALBA startete furios ins fünfte Bundesligaspiel 2015/2016. Die Gäste machten unter dem Korb dicht und die Berliner Außenschützen nutzen die enstandenen Freiräume am Perimeter sehr effektiv. Mit 5/7 Dreiern und guter Defense gingen sie nach einem begeisternden ersten Viertel 27:14 in Front. Aber schon im zweiten Viertel kam Sand ins Getriebe. Das lag vor allem an den Braunschweigern, die nun defensiv eine bessere Balance fanden und den Albatrossen keine freien Würfe mehr gestatteten. Diese scorten nun zwar mehr in Brettnähe (wobei vor allem Loncar bei seinem Heimdebüt gute Szenen hatte), doch die Niedersachsen ließen sich nicht weiter abschütteln. Zur Halbzeit hieß es 31:45.

 

Die beiden ALBA-Spielmacher Taylor und Cherry, die schon in der ersten Hälfe mit übereifrigen Aktionen in der Defensive in Foultrouble geraten waren, kassierte noch mehr Fouls. Als beide vier gesammelt hatten, blieb Obradovic keine Wahl, als beide erstmal auf die Bank zu setzen. Das Spiel war wild in dieser Phase, und wenn Alex King und Dragan Milosavljevic nicht mit klugen Aktionen in die Bresche gesprungen wären, hätte es da schon richtig eng werden können. So stand es nach 30 Minuten aber immer noch 64:50.

Im Schlussviertel bliesen die Gäste endgültig zur Aufholjagd. Ihre Topscorer Grant und Needham, die vorher selten aus der Distanz getroffen hatten, versenkten nun beinahe jeden Wurf und knabberten den Vorsprung immer weiter ab. Die Hauptstädter taten sich schwer und produzierten viele Fehlwürfe und Turnover. Bis auf vier Zähler konnten das Team von Raoul Korner zwei Minuten vor dem Schluss verkürzen, bis Dragan Milosavljevic, der schon das ganze Spiel über an allen Ecken des Felds die wichtigsten Akzente gesetzt hatte, mit einem eiskalten Dreier zum 79:72 das Momentum wieder auf die Berliner Seite zurückholte. Zwei gute defensive Plays von Kapitän Alex King im Anschluss brachten den fünften Sieg im fünften Ligaspiel endgültig unter Dach und Fach.

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