88:63 in Göttingen: Albatrosse holen 3. Sieg im 3. Spiel

Drei Siege innerhalb von sechs Tagen! Unsere Albatrosse haben nach den Heimerfolgen gegen Ulm und Bayreuth am Mittwoch auch auswärts zwei Punkte eingefahren. Mit einer erneut sehr ausgeglichenen Teamleistung (sechs Spieler punkteten zweistellig) gewannen sie in der Göttinger Lokhalle ungefährdet 88:63. An diesem Abend gab auch Neuzugang Kresimir Loncar ein vielversprechendes Debüt: er erzielte acht Punkte, zwei Rebounds und zwei Steals in zehn Minuten Spielzeit.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

23:17 – 23:15 – 22:19 – 20:12 (Endergebnis 88:63)

 

Die Entscheidung …

Nachdem die Gastgeber das Spiel bis kurz vor der Halbzeit mit zielstrebigen Aktionen noch offen gehalten hatten, legten die Albatrosse mit einem starken Run zur 46:32-Pausenführung den Grundstein zum Erfolg. In den zweiten 20 Minuten gerieten sie nicht mehr in Bedrängnis.

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Ausfälle: Perry (Göttingen)

- Reboundverhältnis 34 zu 28, Ballverluste 14 zu 19, Assists 22 zu 19

- Dreier 10/22 zu 6/23, Zweier 21/38 zu 15/31, Freiwürfe 16/19 zu 15/21

- Zuschauer: 3.700 (ausverkauft)

 

Top-Performer ALBA

Giffey 14pt 8rb 2as

Cherry 12pt 6as 4rb

King 12pt 5rb

 

Top-Performer Göttingen

Kamp 16pt 4rb 3as

Mönninghoff 15pt 3rb 3as

Johan Roijakers (Cheftrainer Göttingen): „ALBA BERLIN hat den Sieg verdient, sie haben besser und physischer gespielt als wir. Dass Marque Perry uns fehlt, sieht man daran, dass uns die Organisation fehlt. Einige meiner Spieler müssen das tun, was sie sonst nicht tun und auch nicht können. Außerdem fehlt uns aufgrund der vielen Verletzten noch die Kondition. Ich denke, wir haben ALBA die meiste Zeit einen guten Kampf geliefert.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Es wird in Zukunft sicher nicht einfacher, in Göttingen zu spielen. Ihnen fehlte aufgrund der hohen Niederlage in Tübingen etwas Selbstvertrauen, außerdem fehlt ihnen Marque Perry sehr. Er ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann. Für uns ist es wichtig, auswärts gewonnen zu haben. Wir haben zwar noch nicht perfekt, aber gut gespielt.“

Spielverlauf

 

Nach ihrer dramatisch hohen Niederlage im ersten Saisonspiel in Tübingen begannen die Göttingen zuhause sehr motiviert und zielstrebig. ALBA lag schnell 2:7 hinten, fing sich dann aber und eroberte mit Treffern von Downtown von Giffey und Cherry die Führung. Schon nach drei Minuten kam auch Neuzugang Kresimir Loncar zum Einsatz, der unter dem Strich ein ordentliches Debüt feierte. Zu Beginn des zweiten Viertels gingen die Niedersachsen mit einem 0:7-Lauf noch einmal in Führung, doch die Berliner bleiben ruhig, suchten wieder ihre Vorteile am Brett und gingen dank starker Aktionen von Cherry und Kikanovic mit einem 46:32-Polster in die Kabine.

 

Mit der Defensive seines Teams im dritten Viertel war Sasa Obradovic nicht zufrieden, aber dafür konnte er sich über viele flüssig herausgespielte Körbe seines Teams freuen, die den ALBA-Vorsprung nicht schmelzen ließen. Als die Göttinger zum Ende des Abschnitts im Angriff nachließen, erlangten die Hauptstädter endgültige Kontrolle über das Geschehen und brachten die Führung zu Beginn der letzten zehn Minuten in den zweistelligen Bereich. Die Partie war früh entschieden und so gab es erneut viel Spielzeit für alle zwölf ALBA-Akteure. Am Ende durfte sich auch noch Marc Liyanage über seine ersten Punkte im gelben Trikot freuen.

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