88:92 vs Bilbao / Vorzeitiges TOP16-Ticket verpasst

Unsere Albatrosse haben ihre große Chance, sich vorab ihr Ticket für das TOP16 zu sichern, am Mittwoch knapp verpasst. In einem spannenden, hart umkämpften Spiel unterlagen sie 88:92 gegen Bilbao, das ihnen in der Schlussphase mit starker Defense den Zahn zog. In der ausgeglichensten aller EuroCup-Gruppen ist das Rennen um die nächste Runde nun wieder komplett offen. Außer Khimki Moskau kann noch jedes Team auf dem fünften Platz landen (und damit ausscheiden).

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

28:19 – 18:25 – 25:22 – 17:26 (Endergebnis 88:92)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- fehlende Spieler: Akpinar, Malu (ALBA)

- Reboundverhältnis 30 zu 33, Ballverluste 8 zu 12, Assists 13 zu 8

- Dreier 9/23 zu 13/33, Zweier 26/39 zu 20/39, Freiwürfe 9/10  zu 13/14

- Zuschauer: 8.613

 

Top-Performer ALBA

Giffey 20pt 4rb 2as / Kikanovic 20pt 3rb / Siva 12pt 8as 4rrb

 

Top-Performer Bilbao

Lapornik 18pt 2rb / Buva 14pt 8rb

 

Carles Duran (Cheftrainer Bilbao): „I am very happy for the win. It was really difficult for us as ALBA played very good. In the first quarter they played very hard but in the second we also improved in this aspect. During the whole third quarter ALBA put us under full court pressure but we managed to stay in the game. In the end an incredible offensive performance by Lapornik and very good team defense helped us to get away with the win.”

 

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „We started well on offense and defense but in the second quarter Bilbao started playing better defense. We had problems to create on offense and lost our patience. In the halftime we talked about that and reacted well and with patience again. But then the same thing happened in the fourth quarter. We didn’t find good options to score and lost our rhythm by that. We still played good defense, but then gave away the rebounds. Overall my team fought well, but in the end we should have been smarter.”

 

Spielverlauf

ALBA startete exzellent in diese Partie, machte viel Druck über das ganze Feld und kam zu einigen Ballgewinnen. Mit neun Punkten von Niels Giffey und elf von Elmedin Kikanovic erspielten sich die Albatrosse eine 28:19-Führung nach 10 Minuten, doch im zweiten Abschnitt kam Bilbao stark zurück. Sie verteidigten nun viel aggressiver und kauften den Berlinern damit den Schneid ab. Trotzdem ging das Team von Ahmet Caki mit einem 46:44 in die Kabine. Im dritten Viertel waren wieder die Hauptstädter am Zug, die sich auch von den Dreiern der baskischen Innenspielern nicht entmutigen ließen und wieder auf acht Zähler Vorsprung erhöhten. Je weiter es aber dem Ende der Partie entgegen ging, desto besser stellten sich die Gäste defensiv auf die Albatrosse ein. Diese hatten es immer schwerer zu punkten und verloren sich zusehends in gezwungenen Einzelaktionen. Begünstigt durch zahlreiche Offensivrebounds (17 insgesamt) schossen sich die Spanier von der Dreierlinie schließlich in Führung. Vorher hatten sie von dort nicht sonderlich gut getroffen, aber in der Schlussphase saßen alle wichtigen Würfe. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende war Bilbao nach einem Dreier von Bamforth schon 87:78 in Front. Die Berliner kämpften sich noch auf ein paar Zähler heran und sicherten sich somit zumindest den direkten Vergleich (Hinspiel 85:77). Doch für eine echte Siegchance reichte es leider nicht mehr.

 

Tony Gaffney stand an diesem Tag nach auskurierter Handverletzung erstmals wieder im Kader, kam aber aufgrund seines Trainingsrückstands noch nicht zum Einsatz. Außerdem fehlten Coach Caki noch Dominique Johnson, der wegen Krankheit passen musste, und Jonathan Malu, der am Samstag umgeknickt war. Mit der Rückkehr von Gaffney ist nun auch das Engagement von Paul Carter bei beendet. ALBA BERLIN bedankt sich für seine Hilfe in den vergangenen Monaten und wünscht alles Gute für die Zukunft.

 

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