89:58 vs MBC: Platz 2 verteidigt und für Pokal qualifiziert

Im letzten Heimspiel des Jahres 2015 haben unsere Albatrosse einen ungefährdeten Heimerfolg eingefahren. Mit einer phasenweise etwas zu fehlerhaften, aber größtenteils ansprechenden Leistung besiegten sie den Mitteldeutschen BC 89:58. Das Team von Sasa Obradovic ist damit vorzeitig für den Pokal-Wettbewerb qualifiziert (die ersten sechs Teams der Hinrunde und TOP4-Gastgeber München nehmen teil) und hat den zweiten Tabellenplatz der Beko BBL verteidigt.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

30:17 – 13:11 – 20:13 – 26:17 (Endergebnis 89:58)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Reboundverhältnis 39 zu 27, Ballverluste 13 zu 14, Assists 18 zu 9

- Dreier 11/23 zu 5/26, Zweier 21/38 zu 14/28, Freiwürfe 14/17 zu 15/20

- Zuschauer: 9.367

 

Top-Performer ALBA

Cherry 19pt 4rb 3as 3st / Milosavljevic 12pt 8rb 2as 2st / Watt 9pt 8rb 2as

 

Top-Performer MBC

Jeter 12pt 3rb / Johnson 10pt 2rb 2as

 

Zusammenfassung

Nur einen Tag vor diesem Spiel  war Silvano Poropat, der Coach des Tabellenletzten aus Weißenfels, der eigentlich noch einen langjährigen Vertrag zu absolvieren hatte, überraschend zurückgetreten. Mit Spannung wurde nun erwartet, ob dies bei den MBC-Spielern unter der Leitung von Assistenztrainer Dirk Dittrich eine spielerische Trotzreaktion auslösen würde. Aus ALBA-Sicht war das zum Glück aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Schon im ersten Viertel zogen die Albatrosse gegen recht wenig Widerstand auf 30:17 davon. Auch wenn im zweiten Abschnitt dann bei einigen Berliner schon der Schlendrian einkehrte und die Gäste etwas selbstbewusster wurden, es änderte nichts dran, dass die Entscheidung in diesem Spiel schon in den ersten Minuten gefallen war. Sasa Obradovic sah, wie sein Team das Geschehen ohne am Limit zu spielen beherrschte und konnte sich am Ende darüber freuen, dass alle zwölf ALBA-Spieler gepunktet hatten. Gefallen hat dem Serben sicherlich auch, dass Niels Giffey nach vier Wochen Verletzungspause (Sehnenentzündung) und neun verpassten Spielen erstmals wieder zum Einsatz kam, auch wenn es aus Gründen der Vorsicht nur ein paar Minuten waren (er hatte im Vorfeld erst ein einziges „echtes“ Training mit Körperkontakt absolviert).

Dirk Dittrich (Cheftrainer MBC): „Für uns ist es immer eine große Sache, in Berlin zu spielen. Letztendlich haben wir uns ganz gut verkauft, aber der Rückstand beziehungsweise ALBAs Lauf im ersten Viertel war zu groß. Im zweiten Viertel haben wir es zumindest geschafft, das Spiel pari pari zu halten. ALBA hat heute die Killermentalität im Angriff gezeigt, die uns fehlt. Diese müssen wir nun auch entwickeln, wenn wir im Abstiegskampf bestehen wollen.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Erstmal möchte ich unseren Fans nachträglich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Wir wussten nicht, wie der MBC sich nach dem Trainerwechsel präsentieren würde. So ein Ereignis kann viel freisetzen. Zum Glück ist das nicht passiert und wir haben einen wichtigen Sieg geholt. Es ist gar nicht so einfach, wenn von einem nicht nur erwartet wird, einen Gegner zu schlagen, sondern das auch noch überzeugend zu tun. Wichtig ist mir, dass meine Mannschaft heute wieder Teambasketball spielen wollte. Nach der schnellen hohen Führung haben meine Spieler dann aber phasenweise den Fokus verloren.“

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