Achterbahnfahrt mit Happy End: ALBA schlägt Vechta 83:74

Zwei völlig unterschiedliche Gesichter bekamen die Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena am zweiten Weihnachtstag von ihren Albatrossen zu sehen. Zuerst lag das Team von Ahmet Caki nach der bisher schlechtesten Halbzeit der Saison gegen Rasta Vechta 29:45 zurück. Dann ließen sie aber eine der bisher besten 20 Minuten folgen und gewannen die zweite Hälfte mit 54:29 und das Spiel noch 83:74.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

18:27 – 11:18 – 24:14 – 30:15 (Endergebnis 83:74)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Malu, Radosavljevic (ALBA)

- Reboundverhältnis 33 zu 38, Ballverluste 12 zu 16, Assists 23 zu 16

- Dreier 8/25 zu 6/22, Zweier 20/38 zu 25/44, Freiwürfe 19/24  zu 6/10

- Zuschauer: 6.376

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 23pt 6rb / Milosavljevic 12pt 6rb 7as 3st / English 14pt 2rb 4as

 

Top-Performer Vechta

Gaines 19pt 4rb 2st / Standhardinger 14pt 11rb

Andreas Wagner (Cheftrainer Vechta): „Wir haben heute zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten haben wir genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Wir wussten, dass ALBA vom Spiel in Braunschweig noch etwas müde sein wird. Wir waren aggressiv, haben mit hohem Tempo gespielt und einige Fastbreakpunkte erzielt. Uns war klar, dass ALBA deutlich aggressiver aus der Kabine kommen würde, aber wir haben zu vorsichtig reagiert und zu sehr das Tempo rausgenommen. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat ALBA uns dann überrannt. Unter dem Stricht war der Sieg dann für Berlin verdient.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Ich habe viele Spiele von Vechta gesehen und haben großen Respekt vor den Spielern und dem Trainerteam. Sie haben oft unglücklich verloren. Heute gab es zwei komplette andere Halbzeiten zu sehen. In der ersten haben wir schlecht verteidigt und viele Fehler im Angriff gemacht. In der zweiten hat mein Team aber gut reagiert und ist viel aggressiver zum Ball und zum Rebound gegangen. Am Ende haben wir dann doch noch die Kontrolle gegen einen starken Gegner übernommen.“

Spielverlauf

Unterschiedlicher hätten die beiden Halbzeiten im vorletzten ALBA-Spiel 2016 nicht ablaufen können. In der ersten wirkten die Albatrosse komplett verschlafen. Sie kamen in der Defense stets zu spät, verloren im Angriff viele Bälle unnötig und trafen ihre Würfe viel schlechter als gewohnt. Ganz anders sah es bei den Gästen aus, die ein enormes Tempo aufzogen, den Ball gut bewegten und den Rebound dominierten. Nach 20 geradezu einseitigen Minuten lag das Team von Ahmet Caki daher 29:45 zurück. Nach der Kabinenpause kamen die Berliner aber völlig anders eingestellt zurück aufs Parkett. In der Defense gab es nun keine leichten Punkte mehr für Vechta und jetzt waren es die Gelben, die das Tempo machten. Mit vielen Ballgewinnen und Fastbreaks startete ALBA mit 11:0 ins dritte Viertel und war nach nur sieben Minuten schon wieder auf einen Zähler dran. Die Niedersachsen wehrten sich natürlich und bewahrten sich auch bis zur 33. Minute einen Vorsprung. Aber dann brachte Kikanovic ALBA mit einem Jumper nach langer Zeit wieder 62:61 in Führung. Als Siva und English kurz drauf zwei Dreier folgen ließen, war die Partie endgültig gekippt. Die Albatrosse hatten vor allem dank der Energie von Miller, Milosavljevic, Siva und Kikanovic nochmal den Kopf aus der Schlinge gezogen und damit ihren sechsten Bundesliga-Sieg in Serie eingefahren.

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