ALBA gewinnt zum 46-igsten Mal den Klassiker gegen Bonn

Mit 94:73 haben unsere Albatrosse am Samstag Abend in der Mercedes-Benz Arena gewonnen und damit den 46. Sieg in der 70. Auflage des Bundesliga-Klassikers gegen die Telekom Baskets Bonn eingefahren. Berliner Topscorer wurde Kreso Loncar, der mit 25 Punkten ein Career-High in der Beko BBL aufstellte, Ende des dritten Viertels aber auch gemeinsam mit sechs weiteren Spielern disqualifiziert wurde.

Live-Video ALBA - Bonn: Giffey wieder ganz der Alte!

Live-Video: Halbzeit! Und unsere Jungs liegen gegen Bonn 47:34 vorne. Loncar 14pt 2rb, Ashley 8pt 4rb.Gleich gehts weiter auf www.telekombasketball.de.

Posted by ALBA BERLIN on Samstag, 9. April 2016

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

20:17 – 27:17 – 22:18 – 25:21 (Endergebnis 94:73)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Lowery, Wohlfarth-Bottermann (ALBA)

- Reboundverhältnis 31 zu 34, Ballverluste 8 zu 16, Assists 26 zu 11

- Dreier 9/19 zu 7/21, Zweier 21/39 zu 16/38, Freiwürfe 25/31 zu 20/25

- Zuschauer: 11.654

 

Top-Performer ALBA

Loncar 25pt 2rb / Milosavljevic 16pt 6as 3rb / Ashley 11pt 6rb 4as

 

Top-Performer Bonn

White 18pt 7rb / Marshall 11pt 5rb

 

Zusammenfassung

Die Albatrosse brauchten ein paar Minuten, um sich auf die wechselnden Defensevarianten und das schnelle Umschalten in der Transition der Bonner einzustellen, kamen dann aber immer besser in Fahrt. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (20:17) starteten die Berliner einen 14:2-Run, in dem sie mit tollem Passspiel und guten Abschlüssen überzeugten. Dabei wurde vor allem immer wieder Kresimir Loncar gefunden, der am Schluss mit vielen Treffern von außen und innen eine Deutschland-Karriere-Bestleistung von 25 Punkten aufstellte. Auch wenn die Baskets nicht nachgaben, hatte ALBA die Partie fortan zumeist im Griff. Das galt allerdings nicht für die Nerven einiger Spieler, die Ende des dritten Abschnitts für einen Tumult sorgten. Kreso Loncar und Sean Marshall gerieten unter dem Korb aneinander und blitzschnell kam es zu einer aggressiven Rudelbildung, die die Schiedsrichter nach langer Video-Analyse schließlich mit sieben disqualifizierenden Fouls auflösten. Bei ALBA traf es Loncar und Cherry und bei den Gästen mussten Marshall, Lawrence, Clarke, Koch und Klimavicius die Arena für den Rest des Spiels verlassen. Bonn war nur mit zehn Spielern angereist, schafften es aber immerhin noch, die Partie mit ihren verbleibenden fünf Akteuren zu Ende zu bringen. Im Schlussviertel kamen sie sogar noch einmal auf zehn Zähler heran, aber dann sorgten Milosavlejvic und Giffey mit ihren Dreiern für die endgültige Entscheidung. Welche Strafen den sieben Disqualifizierten noch blühen, wir die Beko BBL wohl im Laufe der kommenden Woche entscheiden.

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Wir haben heute gewonnen und das war sehr wichtig für uns. Ich beschwere mich sonst nie, aber ALBA wird zurzeit nicht korrekt behandelt. Fortwährend wird über unseren intensiven Spielstil gesprochen, aber wie hart unsere Gegner mittlerweile gegen uns spielen, ist kein Thema. Es gibt eine klare Entwicklung, die Aggressivität und Härte gegen uns hat deutlich zugenommen. Ich erwarte hier eine Gleichbehandlung, die ich derzeit nicht erkennen kann.“

Silvano Poropat (Cheftrainer Bonn): „Ich denke, wir haben gut gekämpft heute, aber ALBA hat verdient gewonnen. Wir haben bis zum Schluss versucht, zurück ins Spiel zu kommen, aber haben dann zu oft den Ball verloren. Vor allem mit Schrittfehlern hatten wir heute große Probleme. Manchmal waren wir unkonzentriert in der Defense und ALBA hat sehr gut getroffen.“

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