ALBA muss sich spanischem Meister knapp geschlagen geben

(18.12.) Mit 68:73 haben die Albatrosse ihr Heimspiel gegen den spanischen Meister Tau Ceramica Vitoria knapp verloren. Die Berliner boten eine starke Vorstellung, doch Tau entschied in der Crunchtime das Spiel für sich. Ein starker Auftritt von Rashad Wright (17 Punkte, 3 Rebounds, 3 Steals, 3 Assists) und die beste Verteidigungsleistung gegen Vitoria in der bisherigen Euroleaguesaison hätten beinahe gereicht, den Favoriten in die Knie zu zwingen.

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Tau erwischte vor 9.179 Zuschauern den besseren Start und ging nach Dreiern von Prigioni und Rakocevic sowie vier Zählern von Center Splitter 10:3 in Führung. Steffen Hamann hielt Berlin in den ersten Minuten durch viel Intensität im Spiel: Mit einem Treffer von der Dreierlinie und zweien von der Freiwurflinie sowie einem Layup erzielte er die ersten sieben ALBA-Punkte. Adam Chubb und Immanuel McElroy trafen ebenfalls in Brettnähe und Casey Jacbosen von weit draußen zur 14:12 ALBA-Führung nach fünf Minuten. Die Albatrosse hatten einen 11:2-Lauf aufs Parkett gelegt, doch nun war wieder Tau am Zug. Vier Punkte von McDonald und ein Dreipunktespiel vom Euroleague-Topscorer Rakocevic (heute: 24 Punkte) bedeuteten das 14:19 nach acht Minuten. Das Team von Luka Pavicevic rackerte unverdresson in der Verteidigung und fand wieder erfolgreiche Abschlüsse. Sascha Nadjfeji spielte die Spanier unter dem Korb mehrmals schwindelig und Rashad glückte mit der Viertelpausensirene ein Mitteldistanztreffer zum 22:24.

 

In der Anfangsphase des zweiten Abschnitts rissen Sascha Nadjfeji und Taus Pete Mickeal das Spiel an sich. Jeweils im Wechsel punkteten sie, wobei „Pista“ seine größeren spanischen Verteidiger ein ums andere Mal stehen ließen. Mickeal erhöhte in der 15. Minute auf 32:28 für Vitoria, aber Steffen Hamann konterte mit seinem nächsten Dreier. Adam Chubb brachte sein Team in der mittlerweile kochenden o2 World unter dem Brett wieder mit 36:35 in Führung, doch der bereits dritte Dreier von Teletovic und ein Korbleger von Rakocevic, brachten Luka Pavicevic dazu, seinem Team eine Verschnaufpause zu geben. In einem mittlerweile sehr attraktiven Basketballspiel ging es rauf und runter: Jacobsen und McElroy scorten für ALBA, während Taus Splitter sich mit Energie unter dem Korb durch tankte. Mit 41:44 verabschiedeten sich beide Teams in die Kabine.

 

Wie schon in Halbzeit Eins kamen die Gäste schneller in Tritt. Zwar hatte McElroy mit einem Steal und anschließendem Korbleger eröffnet, doch die Spanier fanden in Folge mit traumhaften Passkombination immer wieder Tiago Splitter am Brett, der dort die Missmatches konsequent ausnutze und in der 24. Minute auf 53:45 erhöhte. Tau versuchte weiter die Größenvorteile am Brett (Patrick Femerling fehlte verletzt neben Julius Jenkins) auszuspielen, aber ALBA hielt dagegen und kämpfte sich wieder ran. Casey Jacobsen netzte aus der Ecke für Drei ein und Rashad traf einen Mitteldistanzwurf sowie zwei Freiwürfe, wodurch sein Team nach 27. Minuten wieder auf 52:55 verkürzt hatte. Die Wurfquote beider Teams war längst nicht mehr so hoch wie in der ersten Halbzeit und so gab es bis zur letzten Viertelpause nur noch vier Freiwürfe von Tau Ceramica zu bewundern.

 

 

Rashad Wright erkämpfte zu Beginn des letzten Viertels gleich drei Ballgewinne in Folge, verwandelte zwei davon im Fastbreak und riss damit auch das Publikum mit. Vitoria brauchte eine Auszeit, zwang ALBA im Anschluss aber mit vier schnellen Punkten von Rakocevic und Teletovic ebenfalls zu einer Ansprache durch den Trainer. Rashad Wright spielte weiter wie entfesselt: Das ganze Team ackerte geschlossen in der Defense und vorne vollstreckte Pointguard Wright. Mit einem Mitteldistanzjumper und per Dreier brachte er ALBA wieder in Schlagdistanz. Als Immanuel McElroy wenig später ebenfalls aus 6,25 Metern einnetzte waren die Albatrosse nur noch einen Punkt im Hintertreffen (64:65) und die Partie drohte zu kippen. In der o2 World hielt es mittlerweile niemand mehr auf seinem Sitz – das Publikum peitsche die Berliner immer weiter nach vorne. In der der 34. Minute war es soweit: Ansu Sesay eroberte erstmalig seit langer Zeit die Führung für sein Team zurück. Fünf Minuten hatten die Berliner Tau bei null Punkten gehalten, bis Igor Rakocevic drei Minuten vor dem Ende beim Dreier gefoult wurde und eiskalt alle drei Freiwürfe verwandelte. Damit leitete er eine Wende im Spiel ein: Bei zwei Minuten Restspielzeit foulte Nadjfeji Splitter beim Korbleger, der diesen und auch den Bonusfreiwurf zum 71:66 traf. Nadjfeji musste mit fünf Fouls auf die Bank und auch Adam Chubb hatte bereits vier Fouls auf dem Konto. Wright verkürzte noch einmal mit zwei Freiwürfen, doch Pete Mickael traf 35 Sekunden vor Schluss aus der Halbdistanz zum 73:68 und sorgte damit für die Entscheidung sowie den Endstand. In der gesamten Euroleaguesaison war es noch keinem Gegner gelungen, die Spanische Topmannschaft bei so wenig Punkten zu halten, doch am Ende kassierte ALBA trotz großem Kampf im zehnten Heimspiel in der o2 World doch die erste Niederlage.

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