ALBA Rollstuhl Basketball Schulliga gestartet

Mit einem Turnier an der Toulouse-Lautrec-Schule feierte am Donnerstag die neue ALBA Rollstuhl Basketball Schulliga ihre Premiere. Am Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung spielten acht Teams von fünf Berliner Förderschulen um den ersten Turniererfolg. Mit dabei auch alle Projektpartner sowie ALBA-Center Elmedin Kikanovic und Ex-Albatros Sven Schultze, der Schirmherr der Schule ist.

Getragen wird die neue Schulliga von einer Partnergemeinschaft, zu der neben ALBA BERLIN die Stiftung Allianz für Kinder, Allianz Kinderhilfsfonds Berlin/Leipzig e. V., Aktion Mensch e.V., die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie Ottobock gehören. Die Projektpartner unterstützen die Schulen auch bei der Anschaffung von benötigten Sportstühlen und Trainingsmaterial. So überreichte Mario  Dobe, Projektleiter für Inklusion, am Donnerstag weitere Schulsportstühle aus Mitteln der Senatsverwaltung. Die Allianz Kinderhilfsfonds Berlin/Leipzig e.V., vor Ort vertreten durch Christin Bartz, steuerte zwei höhenverstellbare Basketballkörbe für die Schule bei.

"Wir kommen mit der Schulliga unserem Ziel näher, den Rollstuhlbasketball als Bestandteil der Allgemeinbildung zu etablieren", so Red Frister, Abteilungsleiter der ALBAs Rollis und neben Henry John einer der Oganisatoren der Liga. Auch die anderen Projektpartner zeigten sich von der Initiative begeistert. Ein "Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft" nannte sie Dr. Markus Nitsche von der Allianz für Kinder. Für Thomas Stephany von Aktion-Mensch ein Projekt, bei dem sich Kinder unterschiedlicher Hintergründe auf und neben dem Basketballfeld begegnen und Vorurteile abbauen.

Das sichtbare Zeichen für diesen inklusiven Ansatz setzten die insgesamt acht Teams bei der Ligapremiere. Auf zwei Körben dribbelten und warfen sie von 9 bis 13 Uhr im Format Drei-gegen-Drei um den Sieg. In einem spannenden Finale setzte sich die Marianne-Buggenhagen-Schule mit 12:6 gegen die Carl-von-Linné-Schule durch. Urkunden und Medaillen erhielten aber alle Teilnehmer, überreicht von ALBA-Center Elmedin Kikanovic und Ex-Albatros Sven Schultze. Kikanovic bereitete den Jugendlichen und ihren Trainer dann mit einer Autogrammstunde eine weitere Freude. 

Weitere Infos über die ALBA Rollstuhl Basketball Schulliga


Seit 2011 etabliert ALBA BERLIN sein Schulprojekt auch im Bereich Rollstuhlbasketball. An drei Berliner Förderschulen bietet ALBA Rollstuhlbasketball im Unterricht, Workshops oder AGs an, einmal im Jahr findet als Höhepunkt der WIEDEMANN RBB-Schul-Cup in der Max-Schmeling-Halle statt, an dem sieben Förderschulen teilnehmen. Durch die neue Schulliga sollen alle Förderschulen nun zu bezirklichen Rollstuhlbasketball-Zentren ausgebaut und Regelschulen in ihrer Nähe angesprochen werden, um den inklusiven Gedanken der paralympischen Sportart breiter hervorzuheben.  

Gespielt wird bei der ALBA Rollstuhl Basketball Schulliga im Format Drei-gegen-Drei, sodass die teilnehmenden Schulen mehrere Teams ins Rennen schicken können. Die Schulen richten jedes Schuljahr Turniere, zum Beispiel im Rahmen von Projekttagen oder Inklusionswochen aus. Ausgesprochenes Ziel der Liga ist, dass sich die Förderschulen- in ihren Bezirken öffnen und auch Regelschülern die Teilnahme am Turnier und an den Rollstuhlbasketball-Schul-AGs ermöglichen.

Durch die Unterstützung der Projektpartner soll zusätzlich ein Pool von 15 Basketballsportstühlen bereitgestellt und Sportstühle für die Schulen finanziert werden, die bei  unterschiedlichen Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Mittelfristig soll es 15-20 solcher Sportgeräte an jeder Förderschule für Workshops, AGs und Unterrichtseinheiten im Bezirk geben.

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