ALBA und GESOBAU machen Schule im Märkischen Viertel

In der Gemeinschaftsschule „Campus Hannah Höch“ wetteiferten am Mittwoch vier Schulen um den Sieg beim Zwischenrundenturnier der ALBA Grundschulliga. Gemeinsam mit dem langjährigen Jugendpartner, der Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG, und ALBA-Partnerverein VfB Hermsdorf wurde das Kiezturnier im Märkischen Viertel einmal mehr ein voller Erfolg. Zur Siegerehrung bescherte ALBA-Profi Robert Glöckner den Kindern dann mit seiner ausgelassenen Art einen endgültig gelungenen Tag.

„Die GESOBAU ist einer unserer ältesten Jugendpartner. Gemeinsam haben wir damals die Idee der Jugendkooperationspartner entwickelt. Wir haben dort tolle Ansprechpartner, mit denen die Zusammenarbeit leicht fällt“, weiß ALBA-Vizepräsident Henning Harnisch die Kooperation zu schätzen. Die Projektleiterin Soziale Quartiersentwicklung“ der GESOBAU AG, Helene Böhm, erläutert die Partnerschaft im Interview:

 

Warum gibt es die Kooperation zwischen der GESOBAU und ALBA Berlin im Märkischen Viertel?

Helene Böhm

Helene Böhm: „Im Jahr 2012 haben wir durch Henning Harnisch von der Initiative „ALBA macht Schule“ erfahren. Die Idee, die Grundlage für den Vereinssport in die Schulzeit und nicht in die Freizeit zu legen, und damit ein verbindliches Angebot im Schulprogramm zu schaffen, fanden wir gut. Der Ganztagsbetrieb an den Berliner Schulen war gerade angelaufen und die Vereine klagten über schwindende Mitglieder. In die Schule zu gehen und das Angebot zu den Kindern und Jugendlichen zu bringen, schien uns da logisch. Für die Stärkung des Schulprofils und den Standort Märkisches Viertel war und ist die Zusammenarbeit mit den Profis von ALBA BERLIN ein starkes Argument.“

 

Was hat die Kooperation im Kiez bereits erreicht?


Helene Böhm: „Vier Schulen aus dem Märkischen Viertel profitieren heute vom Engagement: die Grundschule an der Peckwisch, die Lauterbach-Grundschule, die Charlie-Chaplin-Grundschule und die Gemeinschaftsschule „Campus Hannah Höch“. In den Schul-AGs trainieren rund 100 Kinder wöchentlich. Ermöglicht durch die Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Institutionen: GESOBAU AG, Schulen, ALBA BERLIN und nicht zu vergessen der VfB Hermsdorf, der sich lokal engagiert im Projekt. Mit der Grundschulliga, die regelmäßig auch im Märkischen Viertel stattfindet, kommen die Kinder natürlich auch mal „rum“ in ihrer Stadt und die Stadt ist zu Gast im Märkischen Viertel. Die Kontinuität, mit der die Initiative „ALBA macht Schule“ durchgeführt wird, hinterlässt bei allen das gute Gefühl, ernst genommen zu werden.“

Wo geht die Reise hin – wie soll sich das Angebot entwickeln?

Helene Böhm: „Die Kontinuität des Angebots ist wichtig. Welche Möglichkeiten und Chancen, aber vor allem welche Notwendigkeit der Weiterentwicklung bestehen, wollen wir gemeinsam mit allen Projektbeteiligten in diesem Schuljahr noch erörtern.“

Welchen Wunsch hegen Sie für die Kinder im Kiez?

Helene Böhm: „Einen guten Start in die Zukunft. Auf diesem Weg begleiten wir die Kinder – wenn auch nur mittelbar durch unser Engagement in Projekten und Kooperationen. Das Zusammenspiel aller relevanten Kräfte bestimmt den Bildungserfolg wesentlich mit. Letztlich trägt die gesamte Gesellschaft Verantwortung dafür, dass Kinder gut und gesund aufwachsen und in optimaler Weise gefördert werden, unabhängig ihrer sozialen Herkunft.“

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