ALBAs Mann in Peking

ALBA BERLIN veranstaltete am Wochenende gemeinsam mit der Deutschen Botschaftsschule sein jährliches Basketballturnier in Peking. 100 chinesische und deutsche Mädchen und Jungen lernten sich auf dem Basketballfeld kennen.

Benjamin Giegling ist Sportlehrer. Sportlehrer an einer ALBA-Partnerschule. Davon gibt es in dem Schuljahr 2016/17 mittlerweile über 150, und dennoch ist Benjamin kein gewöhnlicher Sportlehrer an keiner gewöhnlichen Partnerschule. Der aus dem kleinen thüringischen Greiz stammende Sportler lebt und arbeitet seit mittlerweile vier Jahren im chinesischen Peking und trainiert an der Deutschen Botschaftsschule die Basketballteams.

„Vor vier Jahren habe ich mir gesagt, dass ich es einfach ausprobieren möchte, in China zu leben und zu arbeiten. Am Anfang hatte ich einen Zwei-Jahres-Vertrag und mittlerweile habe ich bis 2018 verlängert“, berichtet der 32-Jährige, der durch seine Eltern zum Sport und auch so zum Basketball gekommen ist. „Meine Eltern waren beide Lehrer, sehr engagiert und sehr sportlich. Als sie aus der Schule heraus einen Sport-Schulverein gegründet haben, habe ich in diesem angefangen Basketball zu spielen und diese Leidenschaft hat sich bis heute gehalten.“

Auch aufgrund seiner eigenen Erfahrungen mit dem Schul- und Vereinssport findet er den Weg von ALBA BERLIN, frühzeitig Schul- und Vereinssport miteinander zu verknüpfen, nur folgerichtig: „Es ist definitiv die richtige Initiative aus meiner Sicht und die Schulen und Lehrer können hiervon natürlich immens profitieren, ob nun in Berlin oder in Peking“, fügt Benjamin mit einem Augenzwinkern hinzu.

Bereits zum dritten Mal hat Benjamin nun am vergangenen Sonnabend mit Hilfe von ALBA BERLIN ein Basketballturnier für PASCH-Schulen an der Deutschen Botschaftsschule in Peking organisiert. PASCH-Schulen sind chinesische Schulen, in denen Deutsch unterrichtet wird. Die Idee des Turniers ist es, durch den Sport den gemeinsamen Austausch und auch die Sprache zu fördern.

„Es geht hier vielmehr als nur um Basketball. Die Jungen und Mädchen fangen während des Turniers und der Spiele an sich untereinander in unterschiedlichen Sprachen auszutauschen. Einige haben heute sogar Handy-Nummern getauscht, um auch nach dem Turnier weiterhin miteinander verknüpft zu sein. Das zu sehen ist wirklich sehr schön! Als ALBA und Henning Harnisch das erste Mal vor drei Jahren auf uns zukamen und mir die Idee erläuterten, hätte ich nicht gedacht, dass es sich so entwickelt und sich das Turnier zu solch einer Konstanten in unserer Schulsportlandschaft entwickelt. Man merkt schon, dass Basketball mittlerweile einen anderen Stellenwert erreicht hat.“

Nicht nur Benjamin ist an diesem Tag in vielerlei Hinsicht aktiv, sondern natürlich auch seine zwei Mannschaften von der Deutschen Botschaftsschule, die er gemeinsam mit Charlie, einem US-Amerikaner, der mit Benjamin immer am Donnerstagabend „just for fun“ ein bisschen zockt, betreut. „Das ist schon toll zu sehen, wie Deutsche, Amerikaner und natürlich vor allem auch Chinesen hier gemeinsam eine Sache auf die Beine stellen und am Ende alle profitieren“, findet der gebürtige Thüringer mit Blick auf die insgesamt neun teilnehmenden Mannschaften aus fünf verschiedenen Schulen. Und, wie sieht es mit dem Ehrgeiz aus? „Na ja, ganz ohne Ehrgeiz geht es im Sport natürlich auch nicht und gewinnen will ja schließlich jeder, auch wenn es am Ende hier nicht das Wichtigste ist“, betont der Sportlehrer für den das Turnier am Ende auch sportlich ein voller Erfolg ist: Seine Mädchenmannschaft gewinnt das Turnier und sein Jungs-Team muss sich im Finale nur knapp der Chun Jinglun Schule geschlagen geben.

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