ALBAs "Small Ball" überrollt Oldenburg im Schlussviertel

In ihrem letzten Spiel des Jahres 2016 haben unsere Albatrosse aus der Not eine Tugend gemacht: Ohne einen einzigen Center (neben Radosavljevic und Malu fehlte auch Topscorer Kikanovic mit muskulären Problemen) zum "Small Ball" gezwungen, überrollten sie die Gäste aus Oldenburg im Schlussviertel förmlich mit ihrem hohen Tempo. Angeführt von einem überragenden Tony Gaffney (21 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists) gewannen sie die letzten 10 Minuten mit 25:8 und sicherten sich damit zum Jahresabschluss den siebten BBL-Sieg in Serie.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

16:16 – 25:18 – 15:21 – 25:8 (Endergebnis 81:63)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Kikanovic, Malu, Radosavljevic (ALBA), Duggins (Oldenburg)

- Reboundverhältnis 33 zu 34, Ballverluste 11 zu 15, Assists 19 zu 18

- Dreier 11/30 zu 6/23, Zweier 20/33 zu 16/33, Freiwürfe 8/13  zu 13/16

- Zuschauer: 12.225

 

Top-Performer ALBA

Gaffney 21pt 4rb 4as / Milosavljevic 15pt 3rb 5as / English 11pt 3rb / Giffey 6pt 10rb

 

Top-Performer Oldenburg

Qvale 14pt 3rb / Paulding 11pt 3as / Mädrich 11pt 3rb

Mladen Drijencic (Cheftrainer Oldenburg): „ALBA hat den Sieg am Ende absolut verdient. Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, nur in einem Viertel umgesetzt. So kann man kein Spiel gewinnen. Vielleicht dachten meine Spieler, dass es ohne Kikanovic einfacher werden würde. Aber gute Teams haben Läufe und können auch solche Ausfälle kompensieren. Am Ende hat ALBA uns förmlich vorgeführt.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Wir wollten das Jahr und die erste Hälfte der easyCredit BBL unbedingt mit einem Sieg vor den eigenen Fans beenden und ich bin glücklich, dass es so geklappt hat. Mein Team hat sehr gut auf die Ausfälle unserer beiden Center Kikanovic und Radosavljevic reagiert und nochmal eine Extra-Schippe Einsatz drauf gepackt. Ich bin froh darüber, wie wir als Team zusammen gespielt haben und welche Aggressivität wir am Ende aufs Feld gebracht haben.“

Spielverlauf

Kurz vor Tipoff wurde klar, dass ALBA gegen Oldenburg ohne Topscorer Kikanovic auskommen müssen würde. Der Bosnier hatte es beim Warmup probiert, musste aber aufgrund seiner muskulären Probleme im rechten Oberschenkel passen. Ahmet Caki stand somit kein einziger nomineller Center zu Verfügung, da auch Radosavljevic und Malu verletzt sind. Ihre fehlende Größe machten die Albatrosse an diesem Abend aber mit großem Einsatz und flinken Füßen wieder wett. Oldenburg konnte zwar manchmal nicht am Punkten unter dem Korb gehindert werden, aber in der Defense macht ihnen das blitzschnelle Angriffsspiel der Berliner genau so große Probleme. Nach drei Vierteln waren beide Team mit ihren unterschiedlichen Trümpfen gleichauf (56:55), aber dann läuteten die Hauptstädter ihre große Schlussoffensive ein. Mit vielen Hustle-Plays in der Defense und acht Punkten in Folge von Carl English begannen sie den vierten Abschnitt mit einem 15:2-Start und schauten dann nicht mehr zurück. Auf einer Woge der Emotionen und getragen von toller Stimmung durch die über 12.000 Zuschauer in der Arena hielten sie ihr Energielevel bis in die letzte Minute hoch und entschieden das Schlussviertel mit 25:8 für sich. Held des Abends war Tony Gaffney, der als einziger „echter“ Innenspieler geackert hatte wie kein Zweiter und so oft per Dunking abgeschlossen hatte, dass man sich schon Sorgen um die Korbanlagen machen musste.

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