Albatrosse erobern die Tabellenspitze

(23.12.) Einen Tag vor Heilig Abend haben sich die Albatrosse selbst das beste Weihnachtsgeschenk gemacht: Im direkten Duell um den ersten Tabellenplatz besiegten sie ratiopharm Ulm vor über 10.000 Zuschauern in der o2 World klar und deutlich mit 89:58.

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Die Ulmer „Spatzen“ waren ohne ihren besten Mann John Bryant angetreten. Er machte sich zwar warm, kam aber wegen einer Grippe nicht zum Einsatz. Ob er den ALBA-Sieg aber hätte verhindern können, ist fraglich, denn ab der fünften Minuten spielte das Team von Gordon Herbert den Gegner förmlich an die Wand. Nach dem 3:10 konterte ALBA mit einem 11:0-Lauf, schaute ab dann nicht mehr zurück und begeisterten die 10.177 Zuschauer mit spektakulären Einlagen. Am Ende prangte ein deutliches 89:58 auf der Anzeigetafel, das den Albatrossen zu Weihnachten den ersten Tabellenplatz und den neunten Liga-Sieg in Serie bescherte.

 

ALBAs Topscorer waren der förmlich explodierende Marko Simonovic (18 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists) und Dashaun Wood (18 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists). Torin Francis erzielte 14 Punkte und 3 Rebounds, während Kyle Weaver 13 Punkte, 7 Rebounds und 7 Assists (so viele wie die gesamte Ulmer Mannschaft) markierte. Lucca Staiger kam auf 11 Punkten und 5 Rebounds. ALBA dominierte im Rebound (49:24), wodurch die teils mäßigen Trefferquoten erfolgreich kaschiert wurden.

 

Stimmen zum Spiel

Thorsten Leibenath (Ulm):

Erst einmal möchte ich mich bei unseren Fans bedanken. Es nicht selbstverständlich, dass sie einen Tag vor Weihnachten eine neunstündige Fahrt auf sich nehmen und uns hier so toll unterstützen. Ansonsten kann ich nur sagen, dass der Sieg – auch in der Höhe – für ALBA gerechtfertigt war. In den ersten Minuten ist es uns noch erfolgreich gelungen, das Tempo zu verschleppen, aber ab dann waren wir, vor allem da wir im Rebound überhaupt präsent waren, chancenlos. Ohne John Bryant konnten wir körperlich nicht genügend dagegen halten.

 

Gordon Herbert (ALBA):

Wir haben eine sehr gute Mannschaft geschlagen. Es gab so kurz vor Weihnachten eine Menge Ablenkungspotential für mein Team, aber ich denke, über die meiste Zeit sind wir damit gut umgegangen. Wir sind etwas schwer in die Gänge gekommen, aber unsere Bankspieler haben einen großartigen Job gemacht und Energie ins Spiel gebracht. Vor dem Spiel haben wir darüber gesprochen, dieses Spiel für unsere Fans zu gewinnen. Ich finde es großartig, dass sie uns einen Tag vor Weihnachten so zahlreich unterstützt haben. Dieser Sieg ist unser Weihnachtsgeschenk an sie.

 

 

Spielverlauf: ALBA kam gegen die Zonenverteidigung der Ulmer gar nicht gut in die Partie. Aus der Distanz ging alles daneben und auch defensiv waren die Albatrosse nicht ganz auf der Höhe, so dass die Gäste nach fünf Minuten 10:3 in Führung gingen. Doch dann wachte das Team von Gordon Herbert auf. Mit mehr Intensität in der Defense kamen mehrere Ballgewinne zustande und vorne gelang es endlich, Torin Francis unter dem Korb in Szene zu setzen. In der achten Minute erzielte Dashaun Wood den Ausgleich, aber sein Team legte nach. Nach einem 11:0-Run führten die Berliner 16:12. Ulm fing sich allerdings auch wieder und nach zwei ausgeglichenen Schlussminuten endete das Viertel 19:16.

 

Das zweite Viertel gehörte ganz den Albatrossen. Ulm gelang über sechs Minuten nur ein schwieriger Korb durch Mason-Griffin, während ALBA vorne mit spektakulären Dunkings und Dreipunktewürfen immer weiter davonzog. Nach einem 13:0-Lauf lagen die Hauptstädter 34:18 in Front. Vor allem Marko Simonovic gab mächtig Gas. Er erzielte bis zur Halbzeit 12 Punkten und hatten großen Anteil daran, dass der zweite Abschnitt 24:10 gewonnen wurde und die Albatrosse mit einem 43:26 in die Kabine gingen.

 

Ulm kam motiviert aufs Parkett zurück und legte nun auch seine Wurfschwäche aus der ersten Halbzeit ab. Vor allem Dane Watts war jetzt sehr präsent, aber die Albatrosse ließen sich kaum beeindrucken. Heiko SChaffartzik und Dashaun Wood streuten reichlich aus der Distanz ein, so dass der Vorsprung trotz verbesserter Ulmer Offensive weiter anwuchs. Zwischenzeitlich kamen die Gäste einmal auf 13 Punkte heran, doch dann fing auch Lucca Staiger an, von „Downtown“ einzunetzen, so dass ALBA zum Viertelende wieder 69:47 vorn lag.

 

Lucca Staiger, Marko Simonovic und Kyle Weaver gaben auch im Schlussabschnitt noch mächtig Gas, obwohl die Partie längst entschieden war. Der Vorsprung wurde zur Freude der Zuschauer immer größer. Erst ab den letzten Minuten ging der Fluss etwas verloren, was dem Jubel über den Sieg am Ende und den ersten Tabellenplatz keinen Abbruch tat.

 

 

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