Albatrosse gewinnen engen Fight in Bayreuth 78:82

Mit 82:78 haben unsere Albatrosse am Freitag ein hitziges und spannendes Spiel bei medi Bayreuth gewonnen. Gegen beherzt kämpfende Gastgeber konnte sich das Team von Sasa Obradovic nie entscheidend absetzen und brachte den Sieg erst durch wichtige Treffer von Taylor und Milosavljevic in der Crunchtime unter Dach und Fach. Schon am Sonntag steht mit dem Gastspiel der Skyliners Frankfurt die zweite Partie dieses Doppelspieltags an.

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Am Sonntag spielt auch unser NBBL-Team in der Max-Schmeling-Halle A die erste Partie im Playoff-Viertelfinale gegen Leverkusen. Der Tipoff wurde mit 13:30 Uhr extra so gelegt, dass sich alle ALBA-Fans beide Spiele anschauen können.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

18:14 – 19:23 – 23:21 – 22:20 (Endergebnis 82:78)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Wohlfarth-Bottermann (ALBA), Mullings, Heyden (Bayreuth)

- Reboundverhältnis 33 zu 26, Ballverluste 13 zu 13, Assists 16 zu 13

- Dreier 8/24 zu 12/31, Zweier 21/33 zu 16/28, Freiwürfe 16/22 zu 10/12

- Zuschauer: 2.813

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 18pt 6rb / Kikanovic 16pt 2rb / Taylor 12pt 6as

 

Top-Performer Bayreuth

Odum 25pt 3rb 3as / Leslie 15pt 5rb

 

Zusammenfassung

Es war ein harter und  zäher Kampf für die Berliner. Die Bayreuther haben zwar nunmehr weder etwas mit dem Abstieg, noch mit den Playoffs zu tun, doch das Team gab hundert Prozent und die gefürchtete „Oberfrankenhölle“ tat ihr Übriges. Das ganze Spiel über gingen die Albatrosse zwar immer wieder in Führung, aber jedes Mal kamen die Gastgeber zurück. Das lag zumeist an Jack Odum, der mit seinen 25 Punkten Topscorer des Abends wurde und immer wieder Lücken in der anfänglich noch sehr effektiven ALBA-Defense fand. Bestimmt von vielen Läufen blieb die Partie durchweg spannend und dabei auch emotional und hitzig. Selbst dass Jordan Taylor 100 Sekunden vor dem Ende einen 9-Punkte-Vorsprung herausgeschossen hatte, reichte seinem Team noch nicht zu Vorentscheidung. Mit einer Dreierserie verkürzten die Hausherren nochmals bis auf zwei Zähler, bis Dragan Milosavljevic in den Schlusssekunden von der Freiwurflinie endlich die Entscheidung herbeiführte.

Michael Koch (Cheftrainer Bayreuth): “Glückwunsch an Sasa und ALBA zum Sieg. Was wünscht man sich mehr als Trainer, als wenn die eigene Mannschaft in der Situation, in der wir sind, alles auf Spielfeld wirft, was sie hat? Sie hat Herz, Engagement, Seele, Kampfgeist gezeigt. Wir haben physisch dagegen gehalten, waren mental stark, auch in den Phasen, in denen die Berliner viel Druck auf uns ausgeübt haben. Wir kamen immer wieder zurück und haben Qualität gezeigt. Das ist es, was ich von meiner Mannschaft in den letzten drei Spielen sehen möchte. Auch wenn es für uns um nichts mehr geht, hat mich die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, sehr positiv gestimmt. Am Ende hat heute vielleicht nicht die Qualität sondern die Quantität gewonnen. ALBA hat die Big Shots gemacht und es am Ende sicher nach Hause gebracht."

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): "Wie vorhergesagt, war es heute ein hartes Spiel. Es war sehr intensiv, die Leute haben ein sehr gutes Basketballspiel gesehen und viele Punkte. Für uns war der Druck enorm, wir haben lange Zeit gut verteidigt und wichtige Stops gehabt. Trotzdem hat Bayreuth einige nahezu unmögliche Würfe getroffen. Für diese Leistung spreche ich Mike und seinem Team ein großes Lob aus. Sie haben sich sehr gut auf uns vorbereitet und wussten, wie sie gegen uns spielen müssen."

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