Albatrosse holen knappen, aber wichtigen Heimsieg vs Hagen

81:77 haben unsere Albatrosse am Freitag Abend Tabellenschlusslicht Phoenix Hagen in der Mercedes-Benz Arena besiegt. Mit den zwei Verlängerung vom EuroCup-Sieg gegen Vilnus nur 48 Stunden vorher in den Knochen taten sich die Albatrosse zum Ende hin sehr schwer. Am Ende tütete aber Topscorer Elmedin Kikanovic den wichtigen Sieg an der Freiwurflinie ein.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

18:11 – 23:20 – 25:25 – 15:21 (Endergebnis 81:77)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- fehlende Spieler: Miller, Gaffney (ALBA), Williams (Hagen)

- Reboundverhältnis 35 zu 39, Ballverluste 16 zu 18, Assists 16 zu 16

- Dreier 22/42 zu 22/44, Zweier 9/23 zu 8/28, Freiwürfe 10/10 zu 9/11

- Zuschauer: 7.788

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 18pt 6rb 2as / Milosavljevic 17pt 2st / Siva 16pt 5as 2st

 

Top-Performer Hagen

Klaasen 16pt 11rb 3as 2st / Bell 13pt 9as 3rb 3st

Ingo Freyer (Cheftrainer Hagen): “Glückwunsch an meine Spieler, dass sie es in der schwierigen Situation in der wir sind, trotzdem geschafft haben, hier in Berlin eine Chance auf den Sieg zu haben. Das alles trotz unserer Schwierigkeiten und unserer Verletzten. David Bell musste 37 Minuten spielen, weil seine Mitspieler im Aufbau den Ball verloren haben, und hatte dann am Ende in der Defense leider nicht mehr genug Energie.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): “Nach dem harten EuroCup-Spiel vor zwei Tagen waren meine Spieler heute müde. Hagen spielt einen ungewöhnlichen Basketball, der sehr gefährlich ist. Sie haben talentierte Spieler, die gut punkten können. In den ersten 25 Minuten haben wir defensiv einen guten Job gemacht. Aber in den letzten 15 Minuten sah das Spiel komplett anders aus. Nachdem ich anfing durchzuwechslen, verloren wir oft den Ball und damit auch den Rhythmus auf beiden Seiten des Feldes. Aber ich bin froh, dass wir in der entscheidenden letzten Minute das Spiel wieder kontrolliert und diesen wichtigen Sieg nach Hause gebracht haben."

Spielverlauf

Beide Teams brauchten eine Weile, um in die Gänge zu kommen. Zunächst gab es einige Fahrkarten zu sehen, bis ALBA langsam begann, sich abzusetzen. I Laufe des zweiten Viertels wurden die in dieser Saison noch sieglosen Gäste deutlich bissiger, woraufhin auch die Albatrosse mehr Intensität an den Tag legten. Als die Berliner Mitte des dritten Abschnitts mit einem 13:2-Run auf 59:42 davonzogen, sah so aus, als würde die Partie vorzeitig entschieden. Doch nach diesem Lauf vollzog sich unerwartet ein totaler Bruch im Berliner Spiel. Vielleicht lag es an den müden Beinen vom EuroCup-Fight? Zumindest verloren die Haupstädter nun ständig unnötig den Ball, auf den sie vorher eigentlich gut aufgepasst hatten, und die „Feuervögel“ witterten wieder Morgenluft. Plötzlich vielen die Dreier beim Team von Ingo Freyer und Stück für Stück schmolz das ALBA-Polster. Eine Minute vor Schluss waren die Westfalen auf 77:79 dran, aber dann rissen sich die Albatrosse in den letzten 60 Sekunden nochmal ordentlich zusammen und brachten den Sieg kontrolliert über die Runden. Am meisten verlassen konnte sich Ahmet Caki einmal mehr auf Elmedin Kikanovic, der zum x-sten Mal ALBA-Topscorer wurde und auch in der letzten Minute mit Freiwürfen und einem Ballgewinn für die Entscheidung sorgte.

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