Albatrosse unterliegen im letzten Spiel 2007 in Bonn

(22.12.) Mit 76:86 (35:35) musste sich ALBA BERLIN am Samstag den Telekom Baskets Bonn geschlagen geben. In einer spannenden, intensiven Partie gelang den Bonnern in den letzten Minuten ein entscheidender Lauf. Auch 30 Punkte und 4 Assists vom überragenden Jenkins vermochten die Niederlage im letzten Spiel vor der Winterpause nicht zu verhindern.

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Ohne Dijon Thompson (Bänderriss), Goran Jeretin, Johannes Herber (beide Kreuzbandriss) und Nico Simon (Rückenprobleme) traten die Albatrosse heute möglicherweise zum letzten Mal in der Bonner Hardtberghalle an. Vujadin Subotic und Sascha Rasic hatten sich im Vorfeld einen grippalen Infekt zugezogen, waren aber mit von der Partie. Auch Patrick Femerling hatte Probleme mit einer Magen-Darm-Infektion. Als erste Fünf standen Bobby Brown, Julius Jenkins, Vujadin Subotic, Goran Nikolic und Patrick Femerling auf dem Feld.

 

Die Partie begann mit Tempo, auf beiden Seiten wurden schnell gepunktet. Ein Dreier von Goran Nikolic brachte ALBA die erste kleine Führung: 5:4 nach zwei Minuten. Julius Jenkins mit einem Dreier und Zug zum Brett und Patrick Femerling setzen ALBA nach fünf Minuten auf 15:8 ab. Die Albatrosse produzierten nun einige Fehlwürfe und Turnover, so dass die Gastgeber wieder heran kamen. Bonn legt am Ende des Viertels einen kleinen Lauf hin und konnten in den letzten Sekunden die Führung übernehmen (17:15).

 

Sascha Rasic eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem Dreier, Patrick Femerling legt ein Dreipunktespiel hinterher und die Berliner hatten wieder die Nase vorn. Jason Conley gelang der 21:21 Ausgleich, doch erneut Patrick Femerling gemeinsam mit Julius Jenkins antworteten für ALBA. Das Spiel bliebt hart umkämpft, kein Team konnte sich merklich absetzen. Zwei Dreier vom überragenden Jenkins brachten ALBA kurz vor der Halbzeit 35:33 in Front, doch zehn Sekunden vor der Pause gelang Ronald Burell der erneute Ausgleich. Mit einem dem Spielverlauf entsprechenden 35:35 gingen die Mannschaft in die Kabine.

 

Bonn zog nach Wiederbeginn leicht auf 41:37 davon, aber Jenkins per Layup und Brown mit zwei Dreipunktespielen waren zur Stelle und eroberten die Führung für ihr Team zurück. Nach fünf Minuten in der nicht minder intensiven zweiten Halbzeit kassierte der starke Patrick Femerling sein drittes Foul und musste auf der Bank Platz nehmen. Beide Teams hatten bereits früh ihre Mannschaftsfoulgrenze überschritten, so dass die Spieler häufig an die Linie mussten. Auch aufgrund einer durchwachsenen Freiwurfquote blieb das Spiel aber weiter eng. Bis zum Ende des dritten Viertels änderte sich daran nichts mehr: Durch eine erfolgreiche Aktion von Dojcin am Brett lag ALBA vor den letzten zehn Minuten hauchdünn 55:54 vorn.

 

Der offene Schlagabtausch setzte sich auch im letzten Abschnitt fort. Die Halle war mittlerweile zum Hexenkessel geworden. Lautstark feuerten die Zuschauer ihr Team an, das sich immer noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Albatrossen lieferte. Die Gastgeber zogen leicht davon, aber Bobby Brown machte von der Dreilinie das 64:63 für sein Team. Fünf Minuten vor dem Ende beginn Davis ein unsportliches Foul – gleichzeitig sein viertes persönliches – woraufhin Bonn-Coach Mike Koch eine Auszeit verlangte. Davis hatte Rasic in der Korbaktion gefoult, die dieser mit Bonusfreiwurf zum 69:67 erfolgreich abschließen konnte. Kurz danach erhielten Dojcin und Femerling jeweils ebenfalls ihr viertes Foul. Als Burell in der hitzigen Schlussphase nach einem Bonner-Lauf wenig später auf 69:76 erhöhte wurde es langsam eng für die Albatrosse. Nikolic fand die richtige Antwort mit einem Dreier, doch Davis traf ebenfalls für drei. Mit einem Dreipunktespiel von Conley 1:20 vor dem Ende war die Entscheidung beim Stand von 74:82 gefallen. 86:76 hieß es am Schluss für Bonn.

 

Vor der Winterpause der Saison 2007/2008 hat ALBA als Bundesliga-Spitzenreiter trotzdem eine sehenswerte Bilanz vorzuweisen: Lediglich drei Niederlagen stehen elf Siege gegenüber. Zuhause in der Max-Schmeling-Halle sind die Albatrosse in der BBL bis dato ungeschlagen.

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