Albatrosse unterliegen in Ulm 68:78

Mit 68:78 haben unsere Albatrosse am Samstag in Ulm verloren. In einem die meiste Zeit auf Augenhöhe geführten Duell leisteten sich die Berlinern Ende des dritten Viertel einige sehr schwache Minuten, die sie vorentscheidend in Rückstand brachten. Insgesamt betrachtet, nahmen ihnen nur 3/19 Treffern von der Dreierlinie, große Foulprobleme und zu viele Offensivrebounds der Gastgeber die Chance auf einen Sieg.

Live-Video: Kikanovic lässt es krachen in Ulm!

Live-Video: Kikanovic lässts locker krachen, aber so einfache Punkte sind hier sonst Mangelware. In einem knappen, äußerst intensiven Spiel in Ulm liegen wir zur Halbzeit knapp 34:35 zurück. Kikanovic 10pt 3rb 3as, Taylor 8pt 5asGleich gehts weiter auf Sport1 und Telekom Basketball.

Posted by ALBA BERLIN on Samstag, 2. April 2016

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

16:21 – 14:18 – 14:27 – 20:16 (Endergebnis 68:78)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Lowery, Wohlfarth-Bottermann (ALBA)

- Reboundverhältnis 43 zu 38, Ballverluste 8 zu 9, Assists 19 zu 16

- Dreier 3/19 zu 10/28, Zweier 25/46 zu 13/31, Freiwürfe 9/17 zu 22/28

- Zuschauer: 6.200 (ausverkauft)

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 17pt 4as 3rb / Taylor 13pt 7as 3rb / Cherry 11pt 5rb 3as

 

Top-Performer Ulm

Günther 21pt 4as 2rb / Buttler 19pt 5rb

 

Zusammenfassung

In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Kontrahenten nichts. Extrem physisches Spiel führte zu vielen Fouls und wenig Spielfluss, dafür aber zu umso mehr Spannung und Intensität. Nach 20 Minuten trennte man sich angemessen 34:35, wobei vor allem ALBA aus der Distanz sehr glücklos gewesen war. Trotz großer Foulprobleme kamen die Berliner gut aus der Kabine und gestalteten das Spiel bis Mitte des dritten Viertels weiter ausgeglichen. Doch die letzten vier Minuten der Abschnitts wurden ihnen zum Verhängnis. Plötzlich lief alles schief und Ulm schlug blitzschnell Kapital daraus. Mit einer Dreierserie von Günther und Butler, die durch viele Offensivrebounds begünstigt wurde, wirbelten die Ulmer bis zur Viertelpause mit einer 11:0-Serie auf 62:48 davon und hatten damit den Grundstein für ihren späteren Erfolg gelegt. Die Hauptstädter steckten zwar nicht auf und kamen über starken Aktionen von Will Cherry kurz vor Schluss nochmal auch sechs Zähler ran, aber Chris Babb machte bei 90 Sekunden Restzeit mit dem nächsten Dreier endgültig alle Berliner Hoffnungen zunichte. 

Thorsten Leibenath (Cheftrainer Ulm): „In meinen Augen war unsere Härte heute der Faktor schlechthin. Wir haben gegen die Mannschaft, die in der Beko BBL am physischsten agiert, durch Physis das Spiel gewonnen. Wir haben mindestens die gleiche Physis gezeigt wie Berlin, wenn nicht sogar noch mehr. Ich muss dem Team ein Kompliment machen. Heute hat jeder seinen Teil beigetragen. Auch jemand wie Raymar Morgan, der Foulprobleme hatte, sich aber trotzdem nicht zurück genommen hat und weiter die nötige Physis aufs Feld gebracht. Die Dreier sind in der ersten Hälfte nicht gefallen, aber wir haben weiter konsequent gearbeitet und im dritten Viertel sind sie dann gefallen. Dazu waren die individuellen Leistungen von Per Günther und Da’Sean Butler herausragend. In der Bundesliga war das heute unser stärkstes Saisonspiel.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Ulm hat sich diesen Sieg verdient. Sie waren für dieses Spiel mehr bereit als wir das waren. Ulm hat sehr physisch agiert heute. Wir dagegen haben viele Chancen liegen lassen – offene Würfe, Freiwürfe, einfache Korbleger. Das darf uns nicht passieren. Außerdem haben wir nicht gut genug gereboundet.“

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