Albatrosse verlieren in Frankfurt 71:83

Im ersten Pflichtspiel unter Head Coach Thomas Päch hat es leider nicht zu einem Sieg gereicht. Mit 71:83 haben unsere Albatrosse am Samstag in Frankfurt verloren, womit sie ihre letzte Chance auf den fünften Tabellenplatz verspielt haben. Im Hauptrundenfinale gegen Ludwigsburg am Montag in der Mercedes-Benz Arena wird sich entscheiden, ob sie von Rang sechs, sieben oder acht in die Playoffs gehen.

Viertelergebnisse

20:16 | 14:20 | 16:28 | 21:19 | Endergebnis 71:83 | Komplette Statistik

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Milosavljevic, Siva (ALBA)

- Reboundverhältnis 36 | 33, Ballverluste 20 | 17, Assists 14 | 18

- Dreier 6/16 | 6/18, Zweier 18/42 | 17/30, Freiwürfe 17/23 | 31/40

- Zuschauer: 4.900

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 15pt 4rb 2as | Radosavljevic 12pt 7rb | English 11pt 8rb | Akpinar 10pt 4rb 4as

 

Top-Performer Frankfurt

English 19pt 4rb 8as | Robertson 18pt 4rb | Kiel 16pt 6rb 3st

Gordon Herbert (Cheftrainer Frankfurt): „In den ersten und letzten fünf Minuten des Spiels hatten wir Probleme. Dazwischen haben wir wirklich sehr gut gespielt. Mir hat der voranschreitende Prozess unseres Energielevels gefallen. Wir haben auch die dreckige Arbeit erledigt, gekämpft und als Team gespielt. Besonderes Lob gilt unseren Startern, sie waren heute herausragend. Aber auch Stefan Ilzhöfer hat uns sehr wichtige Minuten von der Bank gegeben, auch wenn er keine Punkte erzielt hat. Es freut mich besonders, dass Max Merz seine Karriere mit so einem starken Spiel beenden konnte. Wir haben für die nächste Saison eine sehr gute Basis mit unseren Ausländern und deutschen Spielern.“

Thomas Päch (Cheftrainer ALBA): „Es ist gerade natürlich eine schwierige Situation für uns. Wir haben versucht an einigen Dingen zu arbeiten und ich denke, dass die Jungs diese schon  gut umgesetzt haben. Aber wir rufen unser Potenzial nicht ab und leisten uns zu viele Ballverluste ohne dass der Gegner wirklich Druck aufbaut. Offensiv hatten wir so keinen Rhythmus, aber in der Defensive haben wir einige Dinge richtig gemacht. Ich möchte Frankfurt noch zu diesem für sie gelungenen Saisonabschluss gratulieren.“

Spielverlauf

Über weiten Strecken des Spiels arbeiteten die Berliner in der Verteidigung ordentlich. Sie versuchten wenige einfache Punkte zuzulassen und auch die Ausbeute beim Rebound stimmte. Zum Verhängnis wurde dem Team von Thomas Päch vor allem seine Nervosität. 20 Mal verloren die Albatrosse den Ball - und das oft sogar ohne Einwirkung des Gegners. Das nutzten die Frankfurter aus und es führte zu immer mehr Verunsicherung im ALBA-Angriffsspiel. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit kamen die Skyliners viel zielstrebiger aus der Kabine und legten mit einem 12:2 und einer zwischenzeitlichen 18-Punkte-Führung im dritten Viertel den Grundstein für ihren Erfolg. Mit einer Zonenpresse veränderten die Berliner den Spielrhythmus im Schlussabschnitt zwar noch einmal zu ihren Gunsten, aber ihre Hemmung in der Offense wurden sie nicht mehr richtig los und kamen daher nicht mehr näher als auf zehn Zähler heran.

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