Albatrosse verlieren in Göttingen mit 76:81

In einem bis in die letzten Sekunden offenen Spiel in Göttingen haben unsere Albatrosse am Sonntag mit 76:81 den Kürzeren gezogen. Auch wenn Ahmet Caki ohne Peyton Siva (USA-Reise zur neugeborenen Tochter) und Tony Gaffney (virusgeschwächt nur drei Minuten) auskommen musste, ist die Niederlage für sein Team enttäuschend. Die Berliner haben damit wichtige Punkte im Kampf um eine gute Playoff-Platzierung verpasst.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

21:24 – 19:19 – 21:17 – 15:21 (Endergebnis 76:81)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Siva, Gaffney (ALBA), Mangold (Göttingen)

- Reboundverhältnis 39 zu 38, Ballverluste 15  zu 9, Assists 21 zu 24

- Dreier 6/17 zu 8/25, Zweier 22/41 zu 21/47, Freiwürfe 14/17 zu 15/19

- Zuschauer: 3.447

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 24pt 3rb 3as | Milosavljevic 16pt 5rb 3as | Giffey 11pt 2as 

 

Top-Performer Göttingen

Ruoff 23pt 6rb 3as | Carter 14pt 5rb | Waleskowski 14pt 4rb 2as

Johan Roijakkers (Cheftrainer Göttingen): „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Ein Team wie ALBA zu schlagen, ist für uns herausragend. Es ist das erste Mal, dass wir das geschafft haben, seit ich in Göttingen Trainer bin. Ein paar Mal waren wir nah dran, jetzt hat es endlich einmal geklappt. Der Schlüssel war, dass wir acht Spieler hatten, die länger als 17 Minuten auf dem Parkett standen. Das ist für uns sehr wichtig, damit wir frisch bleiben. Wir sind eines der besten Offensiv-Rebound-Teams in Europa – ich hoffe, dass wir das noch ein bisschen so aufrecht halten können. Außerdem haben wir 24 Assists gegeben und nur neun Ballverluste gehabt, insbesondere die wenigen Ballverluste sind für uns speziell. Das Publikum war heute überragend, das hat uns einen großen Schub gegeben.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Göttingen hat gut gespielt. Wir haben auch gut gekämpft, aber uns zu viele Fehler erlaubt. Außerdem haben wir zu viele Offensiv-Rebounds abgegeben, und wir waren nicht gut in der Eins-gegen-eins-Verteidigung. Wir hätten nach dem Dreier von Dragan Milosavljevic die Chance gehabt, das Spiel zu gewinnen, haben es aber nicht geschafft, die Göttinger zu stoppen. Sie haben den Sieg verdient. Wenn man 18 Offensiv-Rebounds abgibt, ist es nicht einfach, ein Spiel zu gewinnen. Wenn wir es schaffen unseren individuellen Einsatz als Team zu verbinden, wären wir schon weiter.“

Spielverlauf

Von der ersten bis zur letzten Minute sahen die Zuschauer in der Göttinger Sparkassen Arena ein spannendes Spiel, in dem sich nie ein Team weiter als sechs Punkte absetzen konnte. Die Gastgeber starteten mit einem kleinen Feuerwerk von der Dreierlinie, aber als ihre Quote im Laufe der Partie immer weiter sank, verpassten es die Albatrosse, daraus Kapital zu schlagen. Das lag vor allem an zugelassen Offensivrebounds und Rotationsfehlern in der Defense, die von der BG immer wieder konsequent ausgenutzt und in leichte Punkte umgemünzt wurden. Dank der Konstanz von Elmedin Kikanovic in der Offense und wichtigen Impulsen von Giffey, Akpinar und Milosavljevic gestalteten die Berliner die Partie aber trotzdem ausgeglichen. Dass die Begegnung schließlich erst in den letzten Sekunden entschieden wurde, erschien nach dem vorherigen Spielverlauf nur folgerichtig. Nachdem Göttingens Bester, Alex Ruoff, sein Team neun Sekunden vor dem Ende mit zwei Freiwürfen 78:76 in Führung geschossen hatte, zog auch Dragan Milosavljevic ein Foul und ging bei drei Sekunden Restzeit an die Linie. Tragischerweise vergab der ALBA-Kapitän, der seine Mannschaft kurz zuvor erst mit einem wichtigen Dreier in Front gebracht hatte, schon seinen ersten Freiwurf-Versuch. So musste er den zweiten absichtlich daneben legen, aber aus dem folgenden Kuddelmuddel unter dem Korb kamen keine ALBA-Punkte mehr zustande – die mögliche Verlängerung war verpasst.

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