Albatrosse verlieren Low-Scoring-Game in Braunschweig 43:46

Was eigentlich wie ein Halbzeit-Ergebnis klingt, war am Samstag das Endergebnis in Braunschweig. Mit 43:46 haben unsere Albatrosse gegen die Basketball Löwen verloren. Auch stolze 22 Offensivrebounds reichten den Berlinern nicht zum Sieg, weil nur 15 von 65 Feldwurfversuchen ihr Ziel fanden. Die Braunschweiger waren im Angriff kaum erfolgreicher, aber Liga-Topscorer Keaton Grant markierte (nach 13 Fehlwürfen) in der Schlussphase den entscheidenden Dreier zum Sieg.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

14:13 – 10:7 – 10:13 – 9:13 (Endergebnis 43:46)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Giffey, Taylor (ALBA), Gasser (Braunschweig)

- Reboundverhältnis 49 zu 37, Ballverluste 12 zu 12, Assists 8 zu 8

- Dreier 4/29 zu 4/23, Zweier 11/36 zu 13/27, Freiwürfe 9/14 zu 8/15

- Zuschauer: 5.024

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 13pt 8rb / Kikanovic 8pt 5rb

 

Top-Performer Braunschweig

Needham 11pt / Frease 8pt 10rb

 

Zusammenfassung 

Dass es bei dem Aufeinandertreffen dieser beiden sehr defensiv ausgerichteten Mannschaften kein Punktefeuerwerk gab, war nicht sonderlich überraschend. Dass am Ende aber das zweitniedrigste Ergebnis der Bundesliga-Geschichte (nach Bamberg – Köln 50:33 im Jahr 2007) zustande kam, hätte niemand für möglich gehalten. Das ganze Spiel über arbeiteten beide Teams sehr intensiv in der Verteidigung, bekamen aber im Angriff fast nichts zustande. Braunschweig traf insgesamt etwas besser, aber dafür dominiert ALBA  im Rebound mit 22 Offensivrebounds und 49 insgesamt. In dem daher durchweg knappen Spiel warteten alle Zuschauer drauf, das irgendwann endlich der Konten platzen würde, aber es geschah nicht. Die Entscheidung fiel erst in den letzten 100 Sekunden: Liga-Topscorer Keaton Grant schoss sein Team mit seinem ersten Feldkorb (nach dreizehn Fehlversuchen) 45:43 in Front und ALBA gelang in seine letzten drei Angriffen – passend zum Spielverlauf – kein Korb mehr. Mit ihren nur 43 Punkten haben sie nicht nur verloren, sonder leider auch einen neuen Negativrekord in der ALBA-Geschichte aufgestellt.

Raoul Korner (Cheftrainer Braunschweig): „Es war bestimmt nicht das schönste Spiel der BBL-Geschichte, aber wir sind auch schon oft genug in Schönheit gestorben. Wir wussten, dass wir ALBA nicht in Rhythmus kommen lassen dürfen und defensiv gut spielen müssen, um eine Chance zu haben. Letztendlich haben beide Defensiv-Teams nicht in ihre Offensive gefunden. Und wir haben ALBA trotz 22 Offensiv-Rebounds bei 43 Punkten gehalten. Für uns ist es ein großer Sieg und ich bedanke mich an alle Zuschauer. Ich bin froh, dass wir sie dieses Mal mit einem Sieg belohnen konnten.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Es war sicherlich eines der hässlichsten Spiele, die ich jemals erlebt habe. Wir waren noch ein bisschen vom Spiel in Klaipeda unter der Woche beeinflusst, hatten aber vor allem Probleme mit der Zonenverteidigung. Entweder wir haben die offenen Würfe nicht genommen, oder wir haben sie nicht getroffen. Defensiv waren wir ok, müssen nun aber vor allem nach vorne schauen.“

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