Albatrosse verlieren Overtime-Spiel gegen Oldenburg 93:95

In einem unglaublich spannenden Heimspiel gegen Oldenburg haben unsere Albatrosse leider in der Verlängerung mit 93:95 den Kürzeren gezogen. Nach etlichen Führungswechseln und irren Treffern wurde die Partie schließlich ausgerechnet dadurch entschieden, dass Will Cherry im Angriff zur möglichen zweiten Verlängerung mit einem Fuß im Aus stand.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

18:22 – 21:16 – 23:23 – 17:18 – 14:16 (Endergebnis 93:95 n.V.)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Akpinar, Giffey, Lowery (ALBA), Duggins (Oldenburg)

- Reboundverhältnis 37 zu 42, Ballverluste 5 zu 12, Assists 11 zu 13

- Dreier 8/26 zu 11/26, Zweier 23/47 zu 19/35, Freiwürfe 23/28 zu 24/30

- Zuschauer: 11.123

 

Top-Performer ALBA

Taylor 26pt 8rb 3as 2st / Kikanovic 20pt 4rb / Milosavljevic 15pt 7rb 2as

 

Top-Performer Oldenburg

Qvale 18pt 8rb / Kramer 15pt 8rb 6as

 

Zusammenfassung

In diesem Spitzenspiel lieferten sich beide Teams 45 Minuten lang ein hochspannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das am Schluss nur durch Kleinigkeiten entscheiden wurde und genauso gut andersherum hätte ausgehen können. Schon in der ersten Hälfte (39:38) wechselte die Führung ständig, während jeder Korb hart erkämpft werden musste. Oldenburg hatte das bessere Händchen aus der Distanz, aber die Berliner mehr Durchsetzungskraft unter dem Korb. Mitte des Schlussviertels zogen die Berliner nach Ballgewinnen im Vorfeld und Dreiern von Milosavljevic sogar mal auf acht Zähler davon, doch leider trafen sie im Anschluss einige schlechte Entscheidungen und verpassten so eine vorzeitige Entscheidung. Die EWE Baskets – insbesondere Center Qvale – zogen dagegen Foul um Foul und versenkten ihre Freiwürfe sicher. In der Schlussminute gingen die Gäste sogar schon mit drei Punkten in Führung, aber der überragende Spieler des Abends, Jordan Taylor, schoss ALBA noch mit einem Dreier in die Verlängerung. Auch dort ging es knapp zu, doch die Oldenburger waren den Albatrossen nun immer einen kleinen Schritt voraus. Die Hauptstädter fanden kein wirksames Mittel mehr, um das Pick & Roll der Niedersachen zu stoppen und kassierten dort Punkt um Punkt. Aber die Berliner kämpften weiter und hatten ca. 20 Sekunden vor Schluss noch einen Ballbesitz, der sie in die zweite Verlängerung hätte bringen können. Doch unglücklicherweise stand Will Cherry genau in diesem Angriff mit einem Fuß im Aus, so dass das Leder ohne Wurfversuch wieder zu den Baskets wechselte. Die gaben sich dann kleine Blöße mehr, schickten die Albatrosse immer an die Freiwurflinie, bevor sie zum benötigten Dreier ansetzen konnten, und brachten den knappen Sieg über die Ziellinie.

Mladen Drijencic (Cheftrainer Oldenburg): “Ich glaube, wir haben heute ein sehr hochklassiges Basketballspiel gesehen. Beide Teams haben sich bis zum Ende gar nichts geschenkt und wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Jeder musste für seine Punkte heute sehr hart arbeiten. Wir sind gegen ALBAs Defense lang nicht gut in unsere Setplays gekommen, haben aber am Ende bei acht Punkten Rückstand nochmal alle Kräfte mobilisiert. In der Verlängerung hatten wir dann mehr Kontrolle und haben gute Entscheidungen getroffen.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Oldenburg ist verdienter Sieger. Wir hatten auch unsere Chancen zum Sieg, haben sie aber leider nicht genutzt. Wir waren im Schlussviertel schon acht Punkte vorn und hatten die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Dann haben wir aber vor allem defensiv viele schlechte Entscheidungen getroffen und Oldenburg kam mit Offensivrebounds und Freiwürfen zurück ins Spiel. Dass ihnen heute ihr bester Spieler gefehlt hat, war glaube ich, eher zu unserem Nachteil. Ein Teil unserer Vorbereitung war damit hinfällig und häufig ist es so, dass ein kurzfristiger Ausfall zusätzliche Kräfte mobilisiert. Das war zum Beispiel bei Machado der Fall, der sonst kaum Minuten sieht, heute aber eine wichtige Rolle gespielt hat. Durch unsere ganzen Verletzten fehlt uns leider Zeit die nötige Konstanz im Training und damit der Rhythmus, um in den entscheidenden Momenten gegen so einen Gegner die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

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