Albatrosse verpassen möglichen Eurocup-Sieg in Klaipeda

Nach dem Auftaktsieg gegen Mailand haben unsere Albatrosse am Dienstag ihr zweites Spiel im Eurocup-TOP32 bei Neptunas Klaipeda mit 65:73 verloren. Auch ohne die verletzten Jordan Taylor und Niels Giffey wäre ein Sieg bei den Litauern möglich gewesen, aber ihre schwachen Wurfquoten aus allen Distanzen konnten die Berliner mit allem Einsatz nicht ausmerzen (Fotos: www.fotopolis.eu).

Nach dem zweiten Spieltag stehen Klaipeda, ALBA, Mailand und Aris Saloniki in der TOP32-Gruppe J nun allesamt punktgleich mit 1:1 Siegen da. Weiter geht es für die Albatrosse im Eurocup am kommenden Dienstag mit einem Heimspiel gegen Thessaloniki. Tickets

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

9:20 – 20:18 – 23:12 – 13:23 (Endergebnis 65:73)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Giffey, Taylor (ALBA)

- Reboundverhältnis 34 zu 34, Ballverluste 13 zu 15, Assists 8 zu 9

- Dreier 7/26 zu 9/21, Zweier 13/33 zu 13/27, Freiwürfe 20/24 zu 18/26

- Zuschauer: 5.230

 

Top-Performer ALBA

Cherry 17pt 4rb 4st 3as / Milosavljevic 16pt 6rb / Kikanovic 15pt 6rb

 

Top-Performer Klaipeda

Butkevicius 18pt 4rb / Grant 10pt 8rb 4st

 

Zusammenfassung

Ein Sieg wäre drin gewesen für ALBA an diesem Abend in Litauen. Zwar präsentierte sich Klaipeda wie erwartet sehr solide und gut organisiert, aber eine überragende Vorstellung lieferten sie nicht ab. Zum Verhängnis wurde den Albatrosse zunächst ein katastrophaler 0:12-Start, den sie lange wieder aufarbeiten mussten. Aber sie kämpften sich trotz aller Probleme in der Offensive zurück und eroberten in einem starken dritten Viertel erstmal die Führung. Als sieben Minuten vor Schluss Klaipedas Spielgestalter und Topscorer Daniel Ewing nach einer Unbeherrschtheit die Halle verlassen musste und ALBA 55:52 führte, sprach vieles für einen Berliner Auswärtssieg. Stattdessen passierte aber das genaue Gegenteil. Klaipedas Distanzschützen schlugen wieder zu und die Hauptstädter verloren schlagartig ihre Linie und gaben die Partie mit einen 0:11-Run wieder aus der Hand. Die Albatrosse versuchten es bis zur letzten Sekunden weiter, aber für eine letzte Wende fehlte das, was das ganze Spiel über gefehlt hatte: Der Ball fand seinen Weg zu selten in den Korb der Litauer. Unter dem Strich waren 25 Prozent Dreier-, 39 Prozent Zweier- und 69 Prozent Freiwurf-Quote einfach zu wenig, um einen Sieg aus der Hafenstand mitzunehmen. Kikanovic, Milosavljevic und Cherry (zusammen 48 Punkte) hatten von ihren Teamkollegen im Angriff zu wenig Unterstützung erhalten.

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