Atsürs letzter Dreier verfehlt: 96:98 in Bayreuth

Eine schmerzhafte Niederlage in den letzten Sekunden mussten unsere Albatrosse am Freitag in Bayreuth hinnehmen (96:98). Gegen das Überraschungsteam der bisherigen Saison, das nun sechs mal in Folge gewonnen hat, hatte Atsür in letzter Sekunde noch den Sieger-Dreier auf der Hand, verfehlte aber sein Ziel. Nachdem neben Malcolm Miller jetzt auch noch Tony Gaffney (Mittelhandbruch gegen Khimki) auf der Power Forward-Position fehlte, sprang vor allem Niels Giffey mit 14 Punkten und 9 Rebounds stark in die Bresche.

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Posted by ALBA BERLIN on Freitag, 28. Oktober 2016

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

22:21 – 26:25 – 25:31 – 23:21 (Endergebnis 96:98)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- fehlende Spieler: Gaffney, Miller (ALBA)

- Reboundverhältnis 29 zu 33, Ballverluste 11 zu 8, Assists 17 zu 17

- Dreier 7/19 zu 7/19, Zweier 27/40 zu 28/44, Freiwürfe 21/27 zu 21/26

- Zuschauer: 3.300 (ausverkauft)

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 19pt 8rb 2s / Giffey 14pt 9rb / Johnson 14pt 4rb

 

Top-Performer Bayreuth

Brooks 20pt 2as 2st / Linhart 14pt 8rb 2as 2st

Raoul Korner (Cheftrainer medi Bayreuth): "Gratulation an beide Teams! Es war ein harter Fight, es waren zwei Teams, die sich nichts geschenkt haben. Wenn man auf den Statistikbogen sieht, dann sieht man fast identische Statistiken. Hohe Intensität, hohe Trefferquoten auf beiden Seiten. Beide Teams haben gezielt die Schwachstellen des Gegners attackiert. Es war ein sehr attraktives Spiel, vor allem für Offensivliebhaber. Vielleicht hat das am Ende den Unterschied ausgemacht, dass der eine Wurf fällt und der andere nicht. Meinem Team muss ich ein riesiges Kompliment machen, wie sie die Nerven bewahrt hat. Es war nicht immer Leicht, die Contenance zu wahren in diesem Spiel. Wir haben uns nicht unterkriegen lassen und einen Sieg errungen, der letztendlich dem Team gelungen, das das Glück auf seiner Seite hatte. Aber das Glück kommt immer zu dem, der es verdient hat. Die fünf Siege in Folge waren uns anzumerken, das Team hat eine gesunde Portion Selbstvertrauen."

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA BERLIN): "Ich möchte beiden Teams zu ihrer Leistung gratulieren. Sie haben bis zur letzten Sekunde am Limit gespielt. Bis zum Ende war das Spiel vollkommen offen, beide hätten gewinnen können. Wir hatten nur wenig Zeit, um uns auf das Spiel vorzubereiten und wussten, dass Bayreuth ein gutes Trainerteam und einen guten Kader hat. Sie haben schon vor diesem Spiel gute Leistungen gezeigt. Wir wollten eine etwas bessere Defensive spielen, nicht 98 Punkte zulassen. Meine Spieler haben ihr Bestes gegeben, vor allem Dragan Milosavljevic, der krank war, der aber das Team als Kapitän geführt hat. Wir haben guten Charakter gezeigt, auch wenn wir nicht gewonnen haben. Wir sind nach der Niederlage im Eurocup zurückgekommen und das hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind."

Spielverlauf

Nach der Nachricht vom Ausfall von Tony Gaffney, ALBAs bestem Verteidiger auf der Vierer-Position unter dem Korb, war klar, dass dort Probleme zu erwarten waren. Dass Bayreuths Power Forward Brooks gleich 15 Punkten in den ersten sechs Minuten erzielte, konnte Coach Caki nicht kalt lassen. Mit einem Wechsel von Giffey für diese Position stellte sich Besserung ein. Der Berliner verteidigte und reboundete stark und war auch vorne für insgesamt 14 Punkte gut. Dank einer starken Offensiv-Leistung hatte ALBA nach der Anfangsphase nicht den Anschluss verloren und in Folge entwickelte sich ein extrem spannendes Spiel mit Führungswechseln bis in die letzten Sekunden. Als es 15 Sekunden vor Schluss ausgeglichen stand und die sehr stark auftretenden Bayreuther Ballbesitz hatten, entschied sich Engin Atsür, Basti Doreth an die Freiwurflinie zu schicken, um den letzten Angriff selbst in der Hand zu haben. Doreth traf zwar beide Freiwürfe, aber Atsür erspielte sich mit Ablauf der Uhr einen Dreier zum Sieg. Vorher war der 32-jährige Türke bei drei Versuchen von Downtown fehlerfrei geblieben, aber sein letzter Wurf war leider zu kurz.

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