Auswärtserfolg: ALBA knackt Würzburg mit 86:77

Erst zum dritten Mal überhaupt haben die Albatrosse die Würzburger „Turnhölle“ erobern können (im neunten Spiel). Mit 86:77 behielten die Berliner dank einer starken Teamleistung und gleich fünf Akteuren mit zweistelliger Punktausbeute die Oberhand. Kapitän Dragan Milosavljevic führte sein Team wie gewohnt mit 18 Punkten und neun Assists an, Ismet Akpinar steuerte 15 Zähler in 15 Minuten bei.

Komplette Statistik

Viertelergebnisse

22:20 – 21:13 – 22:17 – 21:27 (Endergebnis 86:77)

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)
- Reboundverhältnis 28 zu 35, Ballverluste 16 zu 21, Assists 22 zu 13
- Dreier 9/24 zu 3/19, Zweier 19/33 zu 21/36, Freiwürfe 21/23  zu 26/31
- Zuschauer: 3.140

Top-Performer ALBA
Milosavljevic 18pt 9as 4rb / Atsür 18pt 4rb / Kikanovic 16pt 5rb

Top-Performer Würzburg
Odum 17pt 5rb 4as / Ugrai 15pt 4rb 3as / Powell 14pt 4rb

Spielverlauf
Niels Giffey, Peyton Siva, Dragan Milosavljevic, Akeem Vargas und Elmedin Kikanovic starteten die Mission Auswärtserfolg in der „Turnhölle“ Würzburg. Ein Unterfangen, das den Albatrossen erst zwei Mal zuvor gelungen war (in acht Partien). Dementsprechend knapp ging es nach dem ausgeglichenen ersten Viertel zu (22:20). 16 der 22 Berliner Punkte gingen auf das Konto von Kikanovic und Atsür. Kopfzerbrechen bereitete im zweiten Viertel das dritte Foul von Peyton Siva, der aber durch Atsür und Ismet Akpinar stark vertreten wurde. Angeführt durch Akpinar, Kikanovic und Atsür, die allesamt zehn Punkte bis zur Pause beisteuerten, erarbeiteten sich die Albatrosse ihre erste zweistellige Führung (43:33) zur Halbzeit.

Hellwacher Start in die zweite Hälfte. Einfache Punkte Kikanovic, Hustle Play von Vargas: Durch einen 6:0-Lauf erhöhte ALBA auf 49:33, zog den Würzburgern defensiv immer wieder den Zahl und erzwang Ballverluste der Hausherren. Das zweite Viertel gehörte ganz den Gästen (65:50). Dennoch verpasste es das Team von Coach Caki durch eigene leichte Fehler den Deckel drauf zu machen. Trotz eines letzten Aufbäumens gelang das aber im Schlussabschnitt. Fünf Berliner punkteten schließlich zweistellig (Milosavljevic, Kikanovic, Atsür, Akpinar, Giffey) und ließen durch diese geschlossene Teamleistung nichts mehr anbrennen (86:77). Durch den sechsten Erfolg in der BBL (der Hagen-Sieg entfällt ja) kletterte ALBA wieder auf den sechsten Tabellenplatz und tankte Selbstvertrauen für das allesentscheidende EuroCup-Spiel gegen Vilnius am Mittwoch. Ab 18 Uhr geht es dann auswärts ums Weiterkommen in die TOP16-Runde. Telekom Basketball überträgt wie immer live, ProSieben MAXX zeigt eine Zusammenfassung im Free TV.

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