Comeback im Schlussviertel zum 82:77-Sieg in Tübingen

Mit einem starken Comeback haben unsere Albatrosse am Freitag in Tübingen eine Niederlage verhindert. Aus einem Acht-Punkte-Rückstand sechseinhalb Minuten vor dem Ende machte das Team von Ahmet Caki mit einer konzentrierten Crunchtime-Performance noch einen 82:77-Sieg. Es war der vierte Erfolg in Serie der Berliner in der easyCredit BBL, der sie auf den fünften Tabellenplatz vorrücken lässt.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

22:15 – 12:25 – 19:20 – 29:17 (Endergebnis 82:77)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Malu (ALBA), Stewart (Tübingen)

- Reboundverhältnis 27 zu 41, Ballverluste 14 zu 18, Assists 16 zu 15

- Dreier 8/20 zu 9/29, Zweier 20/35 zu 18/37, Freiwürfe 18/25  zu 14/16

- Zuschauer: 2.850

 

Top-Performer ALBA

Siva 18pt 2rb 4as / Milosavljevic 14pt 2rb 4as / Vargas 10pt 3as

 

Top-Performer Tübingen

Philmore 21pt 6rb 3as / Berry 15pt 2rb 2as

Tyron McCoy (Cheftrainer Tübingen): "Glückwunsch an Coach Caki zu diesem Sieg. ALBA hat das Spiel gut begonnen, wir konnten uns mit einer Energieleistung in die Partie zurückkämpfen. Ich bin stolz auf die Mannschaft, die alles gegeben hat. Gegen Ende ist uns ein wenig die Kraft ausgegangen, wir hatten zu viele Ballverluste und konnten gegen die aggressive Verteidigung von Berlin keine klaren Aktionen mehr starten. Heute hat uns natürlich Barry Stewart, ein absoluter Leistungsträger gefehlt. Das Team hat den Ausfall jedoch bravourös weggesteckt und das Spiel fast noch gewonnen. Wir müssen es nun noch schaffen, das Spiel auch nach Hause zu bringen."

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): "Wir sind gut in das Spiel gekommen und haben das erste Viertel dominiert. Danach haben wir die Linie im Spiel verloren, vor allem konnten wir uns in der Offensive nicht durchsetzen. Tübingen hat über weite Strecken des Spiels eine sehr gute Leistung abgerufen. Sie sind besser, als dies der Tabellenplatz aussagt. Letztendlich konnten wir die Partie aufgrund unserer tieferen Bank in den letzten acht Minuten für uns entscheiden. Wir konnten die Intensität in der Verteidigung erhöhen und dank einer cleverer Leistung die Begegnung am Ende siegreich gestalten. Ich bin sehr erleichtert und glücklich zugleich, auswärts vor dieser Kulisse zu gewinnen."

Spielverlauf

Eigentlich waren die Albatrosse gut ins Spiel gestartet. Nach dem ersten Viertel lagen sie 22:15 in Front und schienen die Partie im Griff zu haben. Doch dann wendete sich das Blatt komplett. Die mit viel Energie und Tempo auftretenden Tübinger begannen den zweiten Abschnitt mit einen m19:2-Lauf und trafen dabei fast jeden Dreier. ALBA hatte abrupt seine Linie verloren und kam in Defense und Rebound ständig einen Schritt zu spät. Bis sechs Minuten vor Schluss hielten die Gastgeber ihren Vorsprung (69:61, 34. Minute), aber in der Schlussphase legten die Hauptstädter plötzlich kräftig zu. In der Defense provozierten sie eine ganze Reihe von Ballverlusten und alles, was vorher schief gegangen war, klappte nun. 35 Minuten lang war von außen fast kein Wurf im Ziel gelandet und auch an der Freiwurflinie hatte es nicht viel besser ausgehen. Exemplarisch dafür stand Neuzugang Carl English, der erst 0/5 Treffer aus dem Feld erzielt hatte, aber nun mit zwei ganz wichtigen Dreiern in Serie das ALBA-Comeback einläutete. Siva und Gaffney steuerten ebenfalls Treffer von Downtown bei und schon war das Team von Ahmet Caki kurz dem Ende vier Punkte in Führung. Auch das letzte Aufbäumen der Tigers blieb wirkungslos, denn nun trafen die Albatrosse auch ihre Freiwürfe sicher.

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