Damen Tabellenführer / WNBL-Team in Play-Down-Runde

Nach dem schwer erkämpften 66:53-Sieg gegen die BG Hamburg-West führen ALBAs Damen die Tabelle der 1. Regionalliga Nord vor der punktgleichen zweiten Mannschaft des Osnabrücker SC an. Die WNBL-Spielgemeinschaft muss sich nach der Niederlage gegen die ChemCats Chemnitz und dem Sieg gegen die SV Halle Junior Lions ab dem 12. Februar in der Play-Down-Runde der WNBL-Gruppen Nordost und Nordwest beweisen.

Foto: Florian Ullbrich

1. Regionalliga Nord: ALBA BERLIN vs. BG Hamburg-West 66:53


Schwerer als nötig taten sich ALBAs Damen am Sonntag gegen die BG Hamburg-West. Gegen das mit nur sechs Spielerinnen angereiste Team aus der Hansestadt war die Partie geprägt von einer wechselhaften Konzentration der Berlinerinnen, die gleich den Start verschliefen und zunächst einem 0:6 hinterherliefen.  Und auch im Anschluss agierte die Mannschaft von Moritz Schäfer fahrig: viele Fehlpässe und mangelnde Konsequenz im Spieltempo ließen das Spiel stets offen. Nach einem 12:12 nach dem ersten Viertel ging man mit einem 24:24-Gleichstand in die Halbzeitpause. Auch nach der Pause zeigte sich zunächst das gleiche Bild: schnell waren die Hamburgerinnen erneut mit 6:0 Punkten davongeeilt. Erst mit Lucy Reuß, die in der Mitte des dritten Viertels 13 ihrer 21 Punkte einstreute, gelang es ALBA, sich ein wenig abzusetzen. Auch wenn die Hamburgerinnen dran blieben und im letzten Viertel den Abstand wieder auf bis zu vier Punkte verkürzen konnten, behielten die Gastgeberinnen die Nerven und zogen gegen Ende mit über zehn Punkten davon.  

Head Coach Moritz Schäfer: „Wir haben es nicht geschafft, unseren Game-Plan über 40 Minuten umzusetzen und den Gegner konsequent zu überrennen. Teils war die Zone schwer zu knacken, aber uns hat es über weite Strecken an Intensität und Konzentration gefehlt. Wenn wir das Rückspiel in Hamburg gewinnen wollen, müssen wir definitiv besser spielen. Ich hoffe auf eine gute Beteiligung in der kommenden Trainingswoche, so dass wir uns für das Rückspiel gut vorbereiten können. Wir sind Tabellenführer und als solcher wollen wir auch auftreten!"

WNBL: ChemCats Chemnitz vs. SG ALBA/BG 2000 Berlin 67:53
WNBL: SV Halle Junior Lions vs. SG ALBA/BG 2000 Berlin 47:69


Im ersten der letzten beiden Vorrundenspiele am Freitag zeigte die WNBL-Spielgemeinschaft SG ALBA/BG 2000 Berlin gegen die ChemCats Chemnitz zwei Gesichter: Während man vor allem im ersten Viertel noch mit guten Einzelaktionen, wenigen Ballverlusten und ebenso mutigen wie erfolgreichen Entscheidungen überzeugen konnte, gab die Mannschaft von Wojciech Swilo nach einem 36:36 zur Halbzeit die Führung im dritten Viertel schnell ab und konnte sie nicht mehr wiedergewinnen. Mit ausschlaggebend dafür war neben der mageren eigenen Punkteausbeute nach der Halbzeitpause – nur 17 Punkte erzielte die U17-Mannschaft der Berlinerinnen – vor allem auch eine überzeugende Elea Gaba auf Seite der Chemnitzerinnen, die alleine 35 der 67 Chemnitzer Punkte beisteuerte und 15 Rebounds holte.

 
Bereits am Sonntag reiste man dann zum letzten Spiel der WNBL-Vorrunde zu den SV Halle Junior Lions. Gegen das Tabellenschlusslicht  sicherte sich die Mannschaft des Trainerduos Swilo/Lenneffer mit dem 69:47-Erfolg den zweiten Sieg der Vorrunde. Auch im Hinspiel konnte man gegen die Hallenserinnen gewinnen. Dabei war es für einige der Mädchen am Sonntag das dritte Spiel in drei Tagen, bei dem man auch dank vieler guter Einzelleistungen gut ins Spiel fand.  Allein Laureen Schwedt holte einen Steal nach dem anderen und hatte damit maßgeblichen Anteil an den 31 Hallenser Ballverlusten und dem 69:47-Erfolg der Berlinerinnen.


Mit jedoch nur zwei Siegen in zehn Spielen geht die WNBL-Spielgemeinschaft nun in die am 12. Februar beginnenden Play-Downs. Dort trifft man auf die Viert- bis Sechstplatzierten aus der Nordwest-Gruppe: Herner TC, TG Neuss Junior Tigers und TSV Hagen 1860.


Head Coach Wojciech Swilo: „Das Wochenende war sehr intensiv. Viele unserer Leistungsträger kamen zusätzlich am Samstag noch in der Regionalliga zum Einsatz. Wir mussten auch Verletzungen wegstecken. Gegen Chemnitz haben wir in der ersten Halbzeit gut gespielt, danach brach unser offensiver Rhythmus zusammen. In Halle haben wir es trotz der Müdigkeit geschafft, unsere Stärken deutlich länger auszuspielen. Jetzt heißt es zwei: Wochen intensive Vorbereitung, um das erste Spiel der Play-Downs zu gewinnen.“

 

 

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