Unsere Albatrosse haben am Samstagabend ihr erstes BBL-Heimspiel des Jahres 2019 souverän gewonnen. Gegen die Gäste von medi Bayreuth spielte unser Team vor allem in der zweiten Halbzeit nicht nur sehr ansehnlich, sondern auch offensiv wie defensiv stark, sodass am Ende ein 86:68-Sieg stand. Nachdem die erste Hälfte noch sehr knapp war (38:39), gelang es den Berlinern um Topscorer Johannes Thiemann (17 Punkte), sich in den Vierteln drei und vier Stück für Stück abzusetzen und schlussendlich ungefährdet den zweiten Tabellenplatz (nach Niederlagen) zu verteidigen.

Überschattet wurde der Sieg allerdings von einer Knieverletzung von Stefan Peno im zweiten Viertel. Er wurde bereits im Unfallkrankenhaus Berlin opieriert und fällt mehrere Monate aus. Auch Bayreuths De'mon Brooks verletzte sich in diesem Abschnitt vermutlich schwerer. Wir wünschen beiden Spielern gute Besserung!

Viertelergebnisse (ALBA immer erstgenannt)
18:19 | 20:20 | 22:11 | 26:18 | Endergebnis 86:68 | Komplette Statistik

Game Facts (ALBA immer erstgenannt)
• Fehlende Spieler: Saibou, Siva (ALBA), Martin, Wachalski (Bayreuth)
• Reboundverhältnis 39:32, Assists 24 | 17, Ballverluste 14 | 19
• Zuschauer: 10.778

Top-Performer ALBA
Thiemann 17pt 6rb | Nnoko 12pt 8rb 3bl 2as | Sikma 11pt 7as 4rb 2st 1blk

Top-Performer medi Bayreuth
Robertson 19pt 2rb 2as | Stockton 11pt 3as 1rb
 

Raoul Korner (Cheftrainer Bayreuth): „Letztendlich ein deutlicher und verdienter Sieg für ALBA. 20 Minuten lang haben wir sehr gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Und das trotz der Tatsache, dass im zweiten Viertel wohl unser konstantester Spieler ausgefallen ist. In der zweiten Halbzeit haben wir aber nicht mehr die gleiche Disziplin und Konsequenz gezeigt. ALBA kam ins Laufen und was dann passiert, mussten schon viele Teams hier erleben. Ich wünsche beiden Spielern von Herzen, dass sie schnell wieder zurückkommen. Das ist noch wichtiger als das Ergebnis heute.“

Aito Garcia Reneses (Cheftrainer ALBA): „Verletzungen sind das Schlimmste, was im Basketball passieren kann. Die Spieler können nichts dagegen tun und müssen unheimlich geduldig sein. Ich bin froh, dass wir trotzdem heute einen guten Rhythmus in der Defense gefunden haben – ähnlich wie in Monaco. Von den 34 Spielen, die wir in dieser Saison gespielt haben, hat Peyton Siva 14 mitgespielt, Joshiko Saibou 18, Martin Hermannsson und Dennis Clifford 24 und Johannes Thiemann 28. Dazu kamen noch einige kleinere Verletzungen. Und wenn die Spieler zurückkommen, müssen sie erstmal durch eine schwierige Phase gehen. Sie müssen ihren Rhythmus wieder finden und auch das Team muss sich wieder umstellen. Wenn man diese Schwierigkeiten berücksichtigt, bin ich wirklich überrascht, dass wir immer noch in allen drei Wettbewerben vertreten sind und unsere Chancen haben."

Luke Sikma (Spieler ALBA): „Der Schlüssel war heute, dass wir unser Spiel 40 Minuten lang durchgezogen haben. Selbst als es zur Halbzeit knapp war, sind wir nicht von unserem Plan abgewichen und haben weiter mit viel Intensität gespielt. Dazu hat natürlich geholfen, dass wir es irgendwann geschafft haben, besser auf den Ball aufzupassen.“
 

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Game Notes
• Ein Schlüssel zum Sieg war die Minimierung der Ballverluste. Nachdem unser Team im ersten Viertel gleich sechs Mal den Ball verlor, kamen in den Vierteln zwei, drei und vier nur noch acht Ballverluste dazu.
• Wieder einmal glänzte unser Team durch große Ausgeglichenheit. Gleich sechs Spieler punkteten am Samstag zweistellig.
• Nach der Verletzung Penos Mitte des zweiten Viertels übernahmen Martin Hermannsson und der junge Jonas Mattisseck den Spielaufbau. Mit je drei Assists und viel Übersicht, machten sie ihre Sache sehr gut.
• Die BBL-Tabelle gibt aktuell ein verzerrtes Bild ab, da die Teams unterschiedlich viele Spiele absolvierte haben. In der offiziellen Tabelle steht Vechta auf Platz zwei mit 14:5 Siegen. ALBA hat ganze drei Spiele weniger gemacht und nur vier Niederlagen (12:4). Oldenburg steht bei 14:4. Wenn man nun nach Niederlagen statt nach Siegen sortiert, was an der Tabellenspitze das sinnvollere Kriterium ist, stehen die Albatrosse auf Rang zwei, da sie den direkten Vergleich gegen Oldenburg halten. Unabhängig von der Sortierungsart steht fest, dass unser es weiter selbst in der Hand hat, den zweiten Platz zum Ende der Hauptrunde zu halten.