Unsere Mannschaft hat am Sonntagabend ihr erstes Auswärtsspiel der neuen Saison bei Brose Bamberg mit 78:74 gewonnen. In einem sehr intensiven, playoff-würdigen Spiel spielte lagen die Albatrosse schon mit 11 Zählern zurück, drehten die Partie aber im Schlussviertel. Angeführt von einem starken Trio bestehend aus Landry Nnoko, Luke Sikma und Martin Hermannsson ließ sich das Team von Coach Aito von starken Bambergern, müden Knochen und Wurfpech nicht aus der Ruhe bringen. Allen voran Martin Hermannsson drehte in der verletzungsbedingten Abwesenheit von Peyton Siva in Halbzeit zwei auf und sorgte am Ende mit einem Mitteldistanzwurf fünf Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung (Foto: Löb).

Viertelergebnisse (ALBA immer erstgenannt)
17:18 | 17:21 | 21:18 | 23:12 | Endergebnis 78:74 | Komplette Statistik

Game Facts (ALBA immer erstgenannt)
• Fehlende Spieler: Peno, Siva, Thiemann (ALBA)
• Reboundverhältnis 39 | 30, Assists 16 | 18, Ballverluste 12 | 11
• Zuschauer: 5.463

Top-Performer ALBA
Nnoko 18pt 13rb 1as 1st | Hermannsson 17pt 4rb 4as | Sikma 12pt 8rb 4as 1st

Top-Performer Bamberg
Taylor 17pt 3rb 1st 1bs | Sengfelder 11pt 4as 3rb | Lee 10pt 6as 2rb 1st

Game Notes
• Während Johannes Thiemann (Leiste) und Peyton Siva (Wade) verletzungsbedingt noch nicht wieder mitwirken konnten, gab Makai Mason nach überstandener Fußverletzung in Bamberg sein Comeback.
• Ein Spielentscheidender Faktor am Sonntag: die Rebounds. Die Albatrosse sicherten sich 39 Abpraller, die Bamberger nur 30. Besonders beim Offensivrebound hatte unsere Mannschaft Vorteile (14:8).
• Allen voran Martin Hermannsson mobilisierte im dritten Spiel in fünf Tagen in der zweiten Halbzeit nochmal alle Kraftreserven. Den Großteil seiner 17 Punkte und vier Assists verzeichnete er in der zweiten Hälfte, darunter auch zwei Dreier in Folge im vierten Viertel und sein spielentscheidender Wurf 5,8 Sekunden vor dem Ende.
• Auch Hermannssons Vertreter Jonas Mattisseck wusste mit sechs Punkten und zwei Vorlagen in elf Minuten Spielzeit zu überzeugen. Besonders sehenswert: Ein Dreier mit Foul in Halbzeit zwei. Abgeguckt von Tim Schneider, dem dieses seltene Vier-Punkt-Spiel in der ersten Hälfte ebenfalls gelungen war.
• Jetzt ist zumindest ein paar Tage Zeit zum Durchatmen. Am Montag hat die Mannschaft einen freien Tage, ehe ab Dienstag die Vorbereitung auf das Gastspiel beim EuroLeague-Finalisten Anadolu Efes Istanbul (Freitag, 18:30 Uhr) beginnt.