Das „HNO Zentrum am Kudamm“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. Önder Göktas ist seit 2016 Partnerpraxis von ALBA BERLIN und betreut die Spieler in allen Belangen der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Das Team wird dort regelmäßig durchgecheckt. Vor den Playoffs ließen sich Kapitän Luke Sikma, Tamir Blatt, Louis Olinde und Marcus Eriksson von Praxisleiter Göktas überprüfen.

„Alle getesteten Alba Spieler sind HNO-ärztlich komplett gesund“, sagt Prof. Göktas nach dem Besuch des ALBA-Quartetts, das neben den Untersuchungen auch eine Führung durch die Praxisräume erhalten hat. „Die Playoffs können kommen“, ergänzt Göktas.

Wenn sich ein ALBA-Spieler bei HNO-Arzt Önder Göktas testen lässt, wird zunächst ein Check-up durchgeführt, „um die allgemeine Gesundheit im HNO-Bereich zu testen“, wie Göktas erklärt. Dazu gehören die Ohrmikroskopie, die Untersuchung des Hörvermögens in der Hörkabine, die Nasenendoskopie, gegebenenfalls mit Sonografie der Nasennebenhöhlen und einer Durchflussmessung der Nase (Rhinomanometrie) sowie eine Untersuchung der Mundhöhle und des Kehlkopfes. Anschließend wird der Spieler vom Praxisteam einer Reihe verschiedener Tests unterzogen:

  • Hörtest: Bei diesem Test wird das allgemeine Hörvermögen des Patienten getestet. Der Spieler hört dabei tiefe, mittlere und hohe Töne über Kopfhörer und muss eine Taste betätigen, sobald er einen Ton vernimmt.
  • Gleichgewichtstest: Für diesen Test wird dem Spieler eine spezielle Kamera aufgesetzt, mit der sogenannte Kopfimpulse messbar sind. Aus diesen kann man ableiten, ob das Gleichgewichtsorgan in seiner Funktion eingeschränkt ist. Dies kann sich beispielsweise anhand einer Fallneigung oder einem Drehschwindel kenntlich machen.
  • Allergietest: Für diesen Test bekommt der Spieler 16 kleine Stiche in den Unterarm, die die Lösungen von allergieverursachenden Substanzen beinhalteten. „Mit diesem Test können wir messen, gegen welche Wirkstoffe der Patient allergisch bzw. sensibilisiert ist. Wenn sich eine Rötung, ein Juckreiz oder die Quaddelbildung – vergleichbar mit einem Mückenstich – bildet, dann liegt eine allergische Reaktion vor“, erklärt der Dr. Göktas.
  • Nasendurchflussmessung, Rhinomanometrie: Dann wird gemessen, wieviel Luft der Spieler durch die Nase bekommt. Dazu werden ihm nacheinander beide Nasenlöcher abgeklebt und er muss durch eine Maske atmen. Die Widerstände werden abgeleitet und damit direkt die Nasendurchgängigkeit überprüft.
  • Ultraschall der Nasennebenhöhlen: Mit einem sogenannten A-Scan der Nasennebenhöhlen kann man die Kieferhöhlen und die Stirnhöhlen auf eine Schleimhautschwellung untersuchen und so eine mögliche akute oder chronische Entzündung feststellen. Bei auffälligen Befunden ist auch eine DVT möglich.
  • Bei der DVT (Digitalen Volumentomografie) handelt es sich um ein modernes, dreidimensionales Röntgenverfahren mit besonders hoher Auflösung und Detailerkennbarkeit bei geringstmöglicher Strahlenbelastung. Die Methode ermöglicht Aufnahmen des Kopf-, Hals- und Kieferbereichs in räumlicher Darstellung (3D).


HNO Zentrum am Kudamm
Giesebrechtstraße 7 (Nähe Kurfürstendamm), 10629 Berlin-Charlottenburg
Telefon: 030 - 88 77 42 03
info@hnozentrum-kudamm.de
www.hnozentrum-kudamm.de