Die Weste bleibt weiß: eng umkämpfter Sieg in Crailsheim

Mit 80:75 haben die Albatrosse am Samstag Abend in Crailsheim gewonnen und hatten in einem intensiven und spannenden Spiel viel Mühe mit den Gastgebern. Während die ersten drei Duelle dieser Saison souverän gewonnen wurden, war beim Team von Sasa Obradovic dieses Mal noch viel Sand im Getriebe. Mit vier Siegen innerhalb von zehn Tagen haben sich die Berliner trotzdem ungeschlagen an die Spitze der Tabelle gesetzt.

Live auf TelekomBasketball.de: Crailsheim Merlins vs Alba Berlin

Live-Video: Cherry mit dem Block in der Defense, aber sein Team tut sich schwer in Crailsheim. 32:36 zur Halbzeit.Die 2. Halbzeit gleich live auf www.telekombasketball.de

Posted by ALBA BERLIN on Samstag, 10. Oktober 2015

Komplette Statistik

Beko BBL Tabelle

 

Viertelergebnisse

18:17 – 14:19 – 25:17 – 23:22 (Endergebnis 80:75)

 

Die Entscheidung …

fiel erst im Schlussviertel. Nach langem und ausgeglichenem Kampf setzte sich ALBA in der 35. Minute endlich zweistellig ab. Durch vermeidbare Berliner Fehler kamen die Merlins kurz vor Schluss nochmal auf drei Zähler heran, aber die Albatrosse gaben den Sieg nicht mehr her.

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Reboundverhältnis 38 zu 40, Ballverluste 10 zu 14, Assists 16 zu 23

- Dreier 4/18 zu 6/23, Zweier 21/40 zu 22/42, Freiwürfe 26/37 zu 13/18

- Zuschauer: 2.332

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 16pt 5rb 2as

Milosavljevic 15pt 3as 2rb

Vargas 13pt 3rb

 

Top-Performer Crailsheim

Calvin 20pt 3rb

Wysocki 16pt 5rb

Ingo Enskat (Cheftrainer Crailsheim): "Leider kann man sich für Komplimente keinen Sieg kaufen. Trotzdem hat die Mannschaft gut gespielt und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es war nicht leicht nach dem Blow-Out in Bamberg ins Spiel zu gehen. Wir haben gut den Rhythmus gefunden, aber haben dann vergessen zu attackieren. So haben wir das Spiel im dritten Viertel verloren, als wir dem Druck von ALBA nicht Stand halten konnten. Da waren wir zu passiv und konnten dem Angriff nichts entgegensetzen. Das war der Run, der ALBA nach vorne gebracht hat."

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): "Glückwunsch an die Crailsheim Merlins zu einem wirklich sehr guten Spiel. Es war ein sehr intensives Spiel. Wir haben letztlich aufgrund der individuellen Qualität gewonnen. Die Merlins waren nicht weit weg von einem Sieg, sie waren ein sehr starker Gegner. Das war uns schon bereits vorher bewusst. Wir mussten insbesondere zu Beginn sehr kämpfen und haben in der ersten Halbzeit oft schnell die Geduld verloren. Das Rebounding der Merlins war sehr gut. Es war insgesamt nicht leicht für uns hier zu gewinnen."

Spielverlauf

 

Nach ihrer Packung gegen Bamberg kamen die Crailsheimer mit sehr viel Intensität in ihr Heimspiel. Im ersten Viertel war schneller, teils wilder Basketball zu sehen. Die Merlins schlossen schnell ab und trafen gut aus der Distanz, während ALBA mit Inside-Punkte von Kikanovic dagegen hielt. Nach dem 18:17 zum Viertelende kam aber ein Bruch ins Berliner Spiel, die nun fünf Minuten brauchten, um wieder einen Korb zu erzielen. Unter dem Jubel ihrer Fans gingen die Hausherren angeführt von den athletischen Robinson und Calvin schon zweistellig in Führung, bis die Hauptstädter sich wieder fingen. Akeem Vargas versenkte endlich den ersten Dreier für sein Team, das bis sich bis zur Halbzeit wieder auf 32:36 herankämpfte.

 

Sasa Obradovics Halbzeit-Ansprache hatte gewirkt, denn die Albatrosse kamen mit einem 7:0-Lauf aus der Kabine. Sie spielten wieder zielstrebig zum Brett und standen auch besser in der Defense. Aber die Merlins hielten sich mit viel Einsatz im Spiel und waren kurz davor, wieder auszugleichen. Dank einem Dreier und drei Freiwürfen von Akeem Vargas, der in dieser Phase Verantwortung übernahm, ging ALBA aber mit einem 57:53 in die letzten zehn Minuten. Im Verlauf des Schlussviertels gewannen die Berliner immer mehr Kontrolle und wieder war es Vargas, der in der 35. Minute die erste zweistellige Führung markierte. Doch wer glaubte, die Messe sei gelesen, sah sich getäuscht. Durch unnötige ALBA-Fehler und sehenswerte Treffer waren die Merlins 40 Sekunden vor Schluss nochmal auf drei Punkte dran. Aber knapper wurde es doch nicht mehr. Cherry und Taylor reichten je ein Freiwurf, um den Auswärtssieg endgültig einzutüten. Wenn die Albatrosse in diesem Spiel allerdings nicht so viel an der Linie liegen gelassen hätten (26/37), wäre es nicht mehr so knapp geworden.

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