Do or Die! Albatrosse müssen am Mittwoch zuhause siegen

Nach ihrer knappen 66:72-Niederlage im dritten Finale in München am Sonntag stehen Coach Aito und sein Team in der Finalserie unter Zugzwang. Um ihre Chancen auf den Meistertitel zu wahren, müssen sie am Mittwoch (Tipoff 20 Uhr) in der Mercedes-Benz Arena gewinnen und ein letztes und alles entscheidendes fünftes Finalspiel erzwingen. In ihrem in jedem Fall letzten Heimspiel dieser Saison am Mittwoch setzen die Albatrosse nochmal auf den Rückhalt ihrer Fans, die schon in Spiel zwei für eine einzigartige Final-Atmosphäre gesorgt haben.

Spencer Butterfield (ALBA-Shooting-Guard): „Bei einer weiteren Niederlage geht die Saison für uns ohne Titel zu Ende. Jedem in der Mannschaft ist das klar. Aber wir spielen dieses Spiel vor unseren Fans, die uns sicherlich am Mittwoch genauso gut unterstützen werden wie vor einer Woche. Es liegt jetzt an uns, diesen Heimvorteil besser zu nutzen als wir das im zweiten Finalspiel getan haben. Ich setze darauf, dass unser Fokus mit dem Rücken zur Wand besser sein wird.“

 

Im Siegfall: Fanfahrt nach München und Public Viewing in der Mercedes-Benz Arena

 

Falls es zum entscheidenden fünften Finale in München am Samstag kommt, bietet ALBA BERLIN wieder eine subventionierte Fanfahrt an. ALBA-Fans zahlen für Hin- und Rückfahrt im Reisebus nur 10 Euro und dazu den Eintrittspreis im Audi Dome. Die Anmeldung würde direkt nach Spielende am Mittwoch unter www.albaberlin.de/fanfahrt freigeschaltet. Wie in Finale eins und drei würde außerdem wieder ein Public Viewing in der Mercedes-Benz Arena mit Unterstützung von Telekom Sport angeboten.

 

Taschenverbot in der Arena / frühzeitige Anreise empfohlen

 

Aufgrund der ausführlichen Kontrollen am Einlass und wegen des seit September bestehenden Taschenverbots wird allen Besuchern empfohlen, ausreichend Zeit einplanen, um rechtzeitig zum Spielbeginn in der Arena zu sein (Arena-Öffnung 19 Uhr, Tipoff 20 Uhr). Wie bei Topspielen üblich werden zusätzliche Eingänge besetzt und ein separater Eingang für Dauerkartenkunden angeboten. Zur Erhöhung der Sicherheit dürfen Veranstaltungsbesucher seit dem 1. September keine Taschen oder Rucksäcke mehr in die Mercedes-Benz Arena mitnehmen. Das Verbot betrifft Taschen und Rucksäcke, deren größte Seite größer als das Format „DIN A4“ (21,0 x 29,7 cm) ist. Das Verbot gilt auch für Turnbeutel und Jutetaschen. Für Taschen und Rucksäcke, die unter das Verbot fallen, gibt es an der Arena begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten gegen eine Gebühr von 2 Euro.

 

Spiel-Vorschau

 

Während die Bayern schon im zweiten Spiel mit knallharter Verteidigung erfolgreich den Ton setzten, benötigte ALBA etwas länger, um sich an die rauere Gangart im Finale zu gewöhnen. So richtig gelang das erst am vergangenen Sonntag, als die Berliner die Münchener Wurfquote, die in den beiden ersten Begegnungen und auch in er ersten Halbzeit von Spiel drei noch durchweg über 50 Prozent gelegen hatte, auf nur noch 38 Prozent drückten. Aber auch die rekordverdächtigen 27 Münchener Ballverluste konnten am Sonntag den 72:66-Sieg der Bayern nicht verhindern, die somit jetzt mit einer 2:1-Führung ins vierte Spiel gehen.

 

Umso mehr wird es für die Albatrosse jetzt darauf ankommen, die Münchener nicht erneut so ins Rollen komme zu lassen wie am vorigen Donnerstag, als die Aufbauspieler Stefan Jovic und Anton Gavel mit zusammen 17 Assists (und nur vier Ballverlusten) ihre Mitspieler scheinbar nach Belieben dirigieren konnten. Am Sonntag in München gelangen den beiden Point Guards gegen eine verbesserte Berliner Verteidigung zusammen nur noch sieben zum Korberfolg führende Pässe. Vor allem der serbische Nationalspieler Stefan Jovic ist mit seinem guten Zusammenspiel mit den Münchener Innenspielern beim Pick & Roll ein Schlüsselspieler für die Bayern-Offensive.

 

Danilo Barthel und Devin Booker bilden starken Frontcourt

 

Das Stören der erfahrenen Münchener Aufbauspieler wird deshalb ALBA auch im vierten Spiel helfen, die starken Bayern-Innenspieler nicht so sehr zur Entfaltung kommen zu lassen wie sie das über die gesamte Saison getan haben. Haben nämlich  US-Center Devin Booker und der ebenso kräftige Nationalcenter Maik Zirbes in Korbnähe erst einmal den Ball, dann sind leichte Münchener Punkte nur noch schwer zu verhindern. Der im EuroCup als bester Center ausgezeichnete athletische Devin Booker ist neben seinen spektakulären Korbaktionen zudem als bester Rebounder im Team ein großer Faktor im Münchener Frontcourt.  

 

Noch mehr Aufmerksamkeit der Berliner Verteidigung verdient Münchens Power Forward Danilo Barthel. Der kämpferische Nationalspieler hat sich seit dem Ausfall von Milan Macvan zum Schlüsselspieler im Bayern-Frontcourt gemausert und lieferte sich in den ersten drei Finalspielen als zweitbester Scorer und Rebounder der Bayern packende Duelle mit unserem MVP Luke Sikma. Dabei ist Barthel nicht nur unter dem Korb extrem effektiv, sondern er streut immer wieder auch Würfe aus der Distanz ein. Pünktlich zum Finale gegen ALBA ist auf der Position vier auch der Ex-Berliner Alex King mit guter Defense und 5/7 Dreiern in den drei Finalspielen wieder ins Rampenlicht gerückt.

 

Jared Cunningham führt korbgefährliches Flügel-Quartett an

 

Die größte Korbgefahr strahlten die Bayern indes in der bisherigen Finalserie auf dem Flügel aus, wo die Forwards Nihad Djedovic und Vladimir Lucic in allen drei Spielen mit 42 bzw. 37 Zählern konstant zweistellig gepunktet haben. Während der schnelle Ex-Albatros Djedovic fast schon traditionell speziell in Spielen gegen ALBA heiß läuft (vor drei Jahren warf er die Bayern im fünften Halbfinale in der Mercedes-Benz Arena mit 30 Punkten ins Finale), knüpft der routinierte und offensiv wie defensiv gleichermaßen starke serbische Nationalspieler Lucic nach einer langen Verletzungspause erstaunlich schnell an seine Rolle als heimlicher Anführer der Mannschaft an.

 

Ihre Topscorer hatten die Bayern bei ihren beiden Siegen gegen ALBA auf der Position zwei, wo der athletische Jared Cunningham vor einer Woche mit seinen pfeilschnellen Zügen zum Korb 17 Punkten erzielte. Dass er auch von außen gefährlich ist, bewies der mit gutem Ballhandling unberechenbare Guard mit fünf Dreiern im ersten Halbfinalspiel gegen Bamberg. Als es ALBA am vergangenen Sonntag gelang, Cunningham aus dem Spiel zu nehmen, sprang Ex-Albatros Reggie Redding in die Bresche und avancierte mit 18 Punkten zum Matchwinner.

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