Drei Spiele – drei Siege für ALBA-Nachwuchsteams

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem ALBA-Nachwuchs: In Bremerhaven konnte am Samstag zunächst unsere Regionalliga-Mannschaft gegen die BSG Bremerhaven mit 88:72 den vierten Sieg der laufenden Saison erringen. Am Sonntag ließ unser NBBL-Team dann einen 103:60-Erfolg gegen die Eisbären Bremerhaven folgen. Und auch unsere JBBL-Mannschaft entschied das Stadtderby beim DBV Charlottenburg mit 80:75 für sich.

Unser NBBL-Team bleibt auch im 6. Spiel der Saison ungeschlagen. ©Florian Ullbrich

JBBL: DBV Charlottenburg vs. ALBA BERLIN – 75:80


Unsere Albatrosse traten am Samstag ersatzgeschwächt gegen den DBV Charlottenburg an. Ohne die beiden Leistungsträger Lorenz Brenneke und Leander Schwalm fuhr das Team zum Stadtderby nach Charlottenburg. Auch der mitgereiste Alan Ilboudo konnte verletzungsbedingt nicht spielen. Und selbst während des Spiels hielt das Verletzungspech an: Niklas Gerstenberger knickte kurz nach dem Tip-Off um und musste fortan das Spiel auf der Bank verfolgen. Trotz der Turbulenzen fand die Mannschaft von Vladimir Bogojevic gut in die Partie und führte früh mit 16:9. Gegen Ende des ersten Spielabschnittes kamen die Gastgeber jedoch wieder heran und konnten zur Viertelpause sogar ausgleichen (23:23). Im zweiten Viertel bot sich das gleiche Bild: Zunächst erarbeiteten sich die Albatrosse eine 35:27-Führung. Aber erneut machte man sich durch viele einfache Ballverluste das Leben unnötig schwer und ließ die Charlottenburger mit einer 40:37-Führung in die Halbzeit gehen. Nach der Pause zeigte ALBA deutlich mehr Energie und Disziplin in der Verteidigung und ging mit einem 4-Punkte-Vorsprung in das letzte Viertel (58:54). In den letzten Minuten des Spiels gewannen die Albatrosse in der Verteidigung immer mehr an Sicherheit und verursachten kaum Ballverluste. Zwar konnten die Gastgeber durch zwei Dreier von Vincent Frederici den 69:79-Rückstand verkürzen, der Sieg von ALBA BERLIN geriet allerdings nicht mehr in Gefahr. Beim 80:75-Erfolg konnte defensiv wie offensiv insbesondere Merveil Tatabong überzeugen.

Head Coach Vladimir Bogojevic: „Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Die Mannschaft sieht, dass die intensive Arbeit Früchte trägt. Trotz der vielen Ausfälle ist unser Team mit der richtigen Einstellung an das Spiel gegangen und es ist schön, dass immer jemand anderes die Verantwortung übernehmen kann. Natürlich gibt es noch Sachen, an denen wir arbeiten müssen – vor allem unsere Freiwurfquote hat ein besseres Ergebnis verhindert. Trotzdem war das eine sehr abgeklärte Leistung unseres Teams.“

1. Regionalliga Nord: BSG Bremerhaven vs. ALBA BERLIN -72:88

NBBL: Eisbären Bremerhaven vs. ALBA BERLIN – 60:103


Auch unsere ältesten Nachwuchsspieler absolvierten mit ihren Spielen in Bremerhaven ein erfolgreiches Wochenende. Sowohl ALBA 2  konnte in der 1. Regionalliga Nord gegen die Gastgeber der BSG Bremerhaven (88:72) gewinnen und damit den vierten Sieg der laufenden Saison erringen, als auch das NBBL-Team wahrte seinen Status als ungeschlagener Tabellenführer durch einen 103:60-Erfolg gegen die U19-Mannschaft der Eisbären. Neben dem sportlichen Einsatz gab es an diesem Wochenende auch einigen logistischen Aufwand zu betreiben. Während viele der U19-Spieler durch die Regionalliga-Begegnung am Samstag bereits in Bremerhaven weilten, reisten einige Spieler nach ihrem ebenso erfolgreichen Spiel in der 2. Regionalliga erst am Abend bzw. Sonntagvormittag für das NBBL-Spiel gegen die Eisbären nach. Die drei ältesten Spieler von ALBA 2 hingegen traten bereits am Sonntagvormittag die Rückreise nach Berlin an, unter anderem um Doppellizenz-Spieler Robert Glöckner pünktlich zum Spiel der Profimannschaft in der Mercedes-Benz Arena bringen zu können.
Ungeachtet der Reisestrapazen gingen die Albatrosse konzentriert in ihre Spiele, in denen jeweils das zweite Viertel eine Vorentscheidung brachte. In der Regionalliga erspielte sich das Team von Head Coach Konstantin Lwowsky nach der 18:16-Führung im ersten Spielabschnitt durch ein 26:8 im zweiten Viertel eine deutliche 44:24-Führung zur Halbzeit. Unser NBBL-Team, dieses Mal allein von Sebastian Trzcionka gecoacht und bereits mit 21:16 nach dem ersten Viertel in Führung liegend, ließ ein 20:12 im zweiten Spielabschnitt folgen und ging so mit einer 13-Punkte-Führung in die Pause. Den Norddeutschen glückte in beiden Fällen kein Comeback mehr, so mussten sie letztlich die Überlegenheit der Berliner akzeptieren, die mit 88:72 in der 1. Regionalliga Nord und 103:60 in der NBBL jeweils deutliche Siege mit nach Hause nehmen konnten.

Coach Konstantin Lwowsky: „Auswärtstouren dieser Art sind immer etwas unwägbar. Insofern sind wir froh, letztlich in beiden Spielen soweit überzeugt zu haben, dass uns die erhofften zwei Siege gelungen sind. Wir wollen uns jetzt etwas ausruhen und dann mit Schwung und einigem Selbstvertrauen mehr im Rücken die letzte Aufgabe vor der Weihnachtspause in den Regionalligen angehen."

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