Dreier-Feuerwerk in Gießen zum 6:0-Ligastart der Albatrosse

Unsere Albatrosse haben am Samstag in Gießen mit einem Dreier-Spektakel ihre Tabellenführung verteidigt und die Bilanz in der Beko BBL auf 6:0 Siege ausgebaut. Gegen dezimierte Gastgeber traf das Team von Sasa Obradovic unglaublich gut von der Dreipunktelinie und führte zur Halbzeit schon mit 55:35. Beim Endstand von 104:71 war Ismet Akpinar mit 21 Punkten und 100 Prozent Trefferquote aus dem Feld erstmalig ALBA-Topscorer.

LIVE auf TelekomBasketball.de: GIESSEN 46ers vs. ALBA BERLIN

Live-Video: Kikanovic stopft das Ding ein und sein Team lässt es regnen von Downtown. 10/16 Dreier für eine 55:35-Halbzeitführung in Gießen!Die 2. Halbzeit gleich live auf www.telekombasketball.de

Posted by ALBA BERLIN on Samstag, 24. Oktober 2015

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

32:17 – 23:18 – 31:16 – 18:20 (Endergebnis 104:71)

 

Die Entscheidung …

... fiel in Gießen schon zur Halbzeit. Sehr konzentrierte Albatrosse nutzten ihre Freiräume an der Dreierlinie und gingen über den ersten Viertelstand von 32:17 bis zur Halbzeit vorentscheidend 55:35 in Führung. Bis dahin hatten sie 10/16 Dreiern verwandelt und auch sonst alles im Griff gehabt. In der zweiten Halbzeit wurde der Vorsprung ausgebaut.

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Verletzte: DiLeo, Ibekwe, Palm, Pluskota (Gießen)

- Reboundverhältnis 31 zu 23, Ballverluste 16 zu 15, Assists 22 zu 18

- Dreier 16/24 zu 7/21, Zweier 22/31 zu 19/38, Freiwürfe 12/18 zu 12/18

- Zuschauer: 8.223

 

Top-Performer ALBA

Akpinar 21pt 2rb

Cherry 16pt 7rb 3as

Loncar 14pt 2rb

 

Top-Performer Gießen

Braimoh 27pt 4rb

Hobbs 10pt 3rb 3st 2as

Denis Wucherer (Cheftrainer Gießen): "Wir wussten, das irgendwann der Tag kommt, an dem wir auf eine Mannschaft treffen, die einfach zu gut ist und uns einfach keine Chance lässt. Ich kann meinen Jungs absolut keinen Vorwurf machen. Wir hatten die Idee, die Zone dicht zu machen, weil wir wussten, dass wir am Brett nicht sonderlich tief besetzt sind. Das hat aber natürlich  zu vielen freien Würfen eingeladen, die dann auch getroffen wurden. Wenn ein Team mit soviel Qualität, Physis und Intelligenz dann auch von außen trifft und Selbstbewusstsein hat, dann lässt dir so eine Mannschaft keine Chance."

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): "Uns war klar, dass Gießen nach den Verletzungen anders auftreten würde. Wir haben das Spiel aber von der ersten Minuten an sehr ernst genommen. Für uns war es ein wichtiger Auswärtssieg. Es ist immer schwer in Gießen zu spielen, hier wird noch mancher Gegner verlieren."

Spielverlauf

 

Um ihre Ausfälle zu kompensieren, versuchten die Gastgeber vor allem unter dem Korb dicht zu machen und nahmen in Kauf, dass dadurch außen Freiräume entstanden. Die Albatrosse nahmen diese Einladung an und versenkten gleich zum Start einen Dreier nach dem anderen. Auch sonst spielten sie offensiv sehr flüssig und gingen nach 10 Minuten und 5/7 getroffenen Distanzwürfen schon 32:17 in Front. Im zweiten Viertel versuchten es die Gießener mit einer Zonendefense, aber die Wurfquote der Berliner blieb konstant hoch. Fast alle ALBA-Spieler trafen von mal von außen, so dass die starken 1vs1-Aktionen von Gießens Topscorer Braimoh (27 Punkte) am Brett nicht sonderlich ins Gewicht fielen und Sasa Obradovic und sein Team einen 55:35-Vorsprung mit in die Kabine nahmen.

 

Schon jetzt war offensichtlich, dass das Spiel nicht mehr kippen würde. Zu dominant waren die Albatrosse und zu sicher trafen sie ihre Würfe. Immer öfter trat nun Youngster Ismet Akpinar offensiv in Erscheinung und beim  Stand von 82:51 zum Ende des dritten Abschnitts war erstmalig die 30-Punkte-Marke geknackt. Sollten die Hauptstädter etwa noch den ewigen ALBA-Rekord von 18 Dreiern in einem Spiel (6.2.2010 vs Tübingen) knacken? Dazu fehlten am Ende dann doch noch drei Treffer, denn im Schlussviertel war langsam die Luft raus. Trotzdem sorgte Niels Giffey noch für den ersten Hunderter der Saison und muss nun eine Runde für das Team schmeißen.

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