Ein Wimmelbild für den ALBA Kitasport

Der ALBA Kitasport wird immer größer, seit Neuestem hat er jetzt auch ein Wimmelbild! Doch was ist das überhaupt? Und wie hilft es unseren Trainern bei der täglichen Arbeit? Dafür haben wir uns kurz vor ihrem wohlverdienten Urlaub mit den beiden Verantwortlichen des Kitasports, Mirko Petrick und Lena Flöttmann zusammengesetzt, um uns das Ganze mal richtig erklären zu lassen!

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Hallo Lena, hallo Mirko! Ihr habt beide ein Wimmelbild für den Kitasport erschaffen lassen. Was genau ist denn eigentlich ein Wimmelbild?
Lena Flöttmann: Auf einem Wimmelbild wimmelt es, der Name leitet sich daraus ab.  Es zeigt hunderte Alltagsszenen, die miteinander durch die gemeinsame Umgebung verbunden werden - in unserem Fall verschiedene sportliche Umgebungen, wie bspw. das Leichtathletikstadion, die Tanzarena, der Wochenmarkt, der Fluss oder viele andere Themen. Wir wollen das Kind in seiner sportlichen Umgebungswelt abbilden, es soll entdecken und vor allem ganz viele spannende Sportarten frühzeitig kennenlernen.

Und wie wird das Wimmelbild im wöchentlichen „Training“ eingesetzt werden?
Mirko Petrick: Die Grundidee ein Wimmelbild zu schaffen, begründet sich in der Annahme, dass der Mensch sich bewegt um die Welt zu entdecken. Kinder lieben es sich zu bewegen und so spielerisch ihr Umfeld zu erkunden.  
Das Wimmelbild wird in jedem Training zentraler Ausgangspunkt werden. Die Kinder tauchen damit in ihre Bewegungswelt ein. Über gezielte Impulse des Trainers/der Trainerin werden die Kinder die einzelnen Spielszenen selbst entdecken und somit zum Leben erwecken. Das Wimmelbild ist thematisch in elf Themenfeldern über ein Curriculum verbunden, was eine sich immer fortwährend entwickelnde Spielesammlung beinhaltet.

Das klingt ja sehr komplex. Welche konkreten Vorteile bringt ein Wimmelbild denn mit?
Lena Flöttmann: Unser Wimmelbild ist quasi ein 800-seitiges spannendes Buch für Kinder zum Thema Sport. Jedes Kind soll und darf es frei interpretieren. Es geht ums Entdecken, Emotionen und Neugier befriedigen.
Mirko Petrick: Wir wollen die Kinder abholen. Gleichzeitig wollen wir dem Kitaalter das geben, was es verdient. Vielseitige, spielerische Bewegung mit dem Ziel, ganz viele Sportarten spielerisch darzustellen. Durch das Wimmelbild bekommen die Kinder ein Medium, mit sie sich selbst ein Bild von ihrer eigenen Sportwelt schaffen können. Sie werden zu aktiven Gestaltern des Sportgeschehens unde erleben und erkunden gemeinsam mit ihren Freunden :)

Warum eigentlich so viele Themenfelder?
Lena Flöttmann: Bildung ist für alle gleich. Und Bewegung beginnt nicht erst in der Schule. Ein Beispiel: Ein Kind von Basketballeltern wächst entsprechend mit Basketball auf. Dies ist reiner Zufall. Vielleicht steckt in diesem Kind aber ein Fechter oder ein Surfer?! Wir fördern die Selbstbestimmung des Sportlers/der Sportlerin im Kind.


Zum Abschluss: Was ändert sich alles im Kitasport in der nächsten Saison?

Mirko Petrick: Wir werden den ALBA Kitasport mit derzeit 40 Kooperationskitas weiter qualitativ ausbauen, immer im engen Austausch mit unseren Kitas, die stets Teil des Kitasport Programms sind. Nach dem erfolgreichen Start des Kitasport Passes starten wir in weiteren Kiezen damit volle Pulle durch. Um die Vielseitigkeit des Sports weiterhin in unserem Highlight, der Winter- bzw. Sommerolympiade, abzubilden, wollen wir vor allem die Winterolympiade in die jeweiligen Kieze holen. Unser Kitasport Programm ist in den letzten Jahren so gewachsen, dass wir den nächsten logischen Schritt gehen und eine eigene Projektleitung, in Person von Lena, durchstarten lassen.

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