Eurocup: 71:74-Niederlage bei Reggio Emilia

Unsere Albatrosse haben am Mittwoch Abend ein sehr spannendes Eurocup-Spiel beim italienischen Vizemeister Reggio Emilia knapp 71:74 verloren. Ein Sieg wäre dabei absolut drin gewesen für die Berliner, die in der Schlussphase unglückliche Entscheidungen trafen und sich die Butter noch vom Brot nehmen ließen (Foto: Sergio Flight Moment).

Mit nun 4:3 Siegen in der Gruppe B hat das Team von Sasa Obradovic an den verbleibenden drei Spieltagen aber noch alle Chancen. Mit einem Sieg im wichtigen Heimspiel gegen Le Mans Sarthe am kommenden Mittwoch könnte es sein Ticket für die nächste Runde bereits fest buchen. Tickets

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

13:18 – 25:11 – 14:20 – 19:25 (Endergebnis 71:74)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Giffey (ALBA)

- Reboundverhältnis 38 zu 35, Ballverluste 16 zu 16, Assists 9 zu 12

- Dreier 6/19 zu 6/22, Zweier 16/35 zu 15/35, Freiwürfe 21/32 zu 26/33

- Zuschauer: 2.536

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 17pt 7rb - Taylor 16pt 3rb - Cherry 11pt 4as 4st 3rb

 

Top-Performer Reggio Emilia

Aradori 22pt 5rb 2as - De Nicolao 12pt 2rb 2as

 

Zusammenfassung

Die erste schlechte Nachricht traf das ALBA-Team vor dem Spiel: Niels Giffey war zwar mit nach Italien gereist, konnte aber aufgrund von Fersenproblemen nicht Mitwirken. Dafür war Altmeister Kaukenas, der im Hinspiel gefehlt hatte, wieder an Bord bei Reggio Emilia. Er und sein Team erwischten auch den besseren Start, doch nach dem 9:2 besannen sich die Albatrosse auf ihre Stärken am Brett sowie in der Defense und holten sich mit einem starken zweiten Viertel eine 38:29-Führung. Auch in einem sehr hitzigen dritten Abschnitt hatte ALBA viele Vorteile, nutzte diese aber nicht konsequent genug (besonders an der Freiwurflinie, 21/32 insgesamt), so dass das Polster Stück für Stück schmolz. In den letzten 10 Minuten sahen die Zuschauer im Hexenkessel von Reggio Emilia dann ein äußerst spannendes Spiel, in dem noch mehrfach die Führung wechselte. In den letzten Minuten wurde dem Team von Sasa Obradovic dann zum Verhängnis, was vorher eigentlich gut funktionierte hatte. Die Italiener kamen zu zahlreichen Offensivrebounds und zogen dazu noch viele Fouls, was stets in verwandelten Freiwürfen endete. 90 Sekunden vor Schluss traf Della Valle einen schwierigen Dreier zur entscheidenden Drei-Punkte-Führung, die die Berliner nicht mehr aufzuholen vermochten, da Reggio Emilia an der Freiwurflinie weiterhin nervenstark blieb. Zumindest der direkte Vergleich blieb aber dank des 82:76 gewonnen Hinspiels bei den Albatrossen.

 

Tabelle Eurocup Gruppe B

1. Gran Canaria 5:2

2. Ludwigsburg 5:2

3. ALBA BERLIN 4:3

4. Reggio Emilia 4:3

5. Le Mans Sarthe 2:5

6. Brindisi 1:6

Die ersten vier Teams kommen weiter

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