Eurocup-Fehlstart: Albatrosse verlieren klar in Ludwigsburg

Sasa Obradovic und sein Team sind mit einer klaren Niederlagen in den Eurocup gestartet: Beim deutschen Gruppenkonkurrenten MHP Riesen Ludwigsburg unterlagen die Albatrosse am Mittwoch Abend mit 60:79. Die Berliner, denen ihr Kapitän Alex King verletzt fehlte, fanden viel zu selten ein Rezept gegen die bissige Verteidigung der Gastgeber, die 17 Ballverluste provozierte (Fotos: Johannes Roth).

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

13:14 – 11:22 – 24:28 – 12:15 (Endergebnis 60:79)

 

Die Entscheidung …

Im Eurocup-Duell zweier in der heimischen Liga noch ungeschlagenen Teams (ALBA 4:0, Ludwigsburg 3:0) waren die Barockstädter von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Die Berliner konnten den hohen Druck nicht ausreichend erwidern und waren schon im dritten Viertel mit 22 Punkten abgeschlagen.

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: King (ALBA)

- Reboundverhältnis 32 zu 30, Ballverluste 17 zu 10, Assists 9 zu 11

- Dreier 5/13 zu 10/27, Zweier 16/34 zu 15/32, Freiwürfe 13/19 zu 17/23

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 14pt 5rb 2st

Kikanovic 13pt 4rb

Watt 10pt 5rb

 

Top-Performer Ludwigsburg

Shakur 22pt 7rb 4as 2st

Trice 16pt 6rb 4st 2as

Spielverlauf

 

In einem zerfahrenen ersten Viertel mit vielen Fouls gelang es ALBA nicht, den Ball unter den Korb zu bringen, wo sie die Gastgeber eigentlich unbedingt in Probleme bringen wollten. Beide Teams suchten noch ihren Rhythmus und trennten sich nach 10 Minuten 14:13. Im zweiten Abschnitt spielten sich die Ludwigsburger aber immer mehr in Form. Ihre Dreierschützen landeten viele Treffer und die Hauptstädter konnten sich im Angriff immer noch nicht ausreichend gegen die extrem robuste Riesen-Defense durchsetzen. Viele Ballverluste waren die Folge und zur Halbzeitpause gingen die Hausherren so mit 36:24 in Front. Eigentlich wollten die Berliner die Barockstädter für ihre intensive Spielweise mit Fouls bezahlen lassen, aber bisher war nur Albatros Will Cherry in Foultrouble (3).

 

Auch die Kabinenpause half den Berlinern nicht. Sie wirkten häufig immer noch einen Schritt langsamer als die Schwaben, während diese wiederum das nächste Dreierfeuerwerk starteten. Bis auf 60:38 schossen sie sich in Führung, bis ALBA endlich besser ins Spiel fand. Mit einem schnellen 8:0-Run zum 48:64-Viertelendstand sah es zumindest nicht mehr ganz so düster aus wie wenige Minuten zuvor. Die Albatrosse gingen nun zielstrebiger vor und acht Minuten vor dem Schluss verkürzten Akpinar und Taylor nochmal bis auf elf Zähler Rückstand. Sollte es etwas noch eine Wende geben? Die Frage verneinten der überragende Shakur und Shawn Huff mit drei entscheidenden Dreiern in Folge leider sehr deutlich. Ihre drei Treffer zum 73:57 kamen genau im richtigen Moment, stoppten den Berliner Lauf und brachten bei fünf Minuten Restzeit bereits die Entscheidung. Die klare Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

John Patrick (Cheftrainer Ludwigsburg): "I want to congratulate my players on this win. We played very intense and concentrated and were able to win this very physical game. That’s a great start for us in Eurocup competition but we are still having a very long and exciting season in front of us so we have to keep our feet on the ground and stay focused."

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): "Congratulations to Ludwigsburg on this deserving win. They were without any doubt the better team today. We couldn’t get control of this game at any time and we didn’t respond well to the pressure Ludwigsburg put on us. There were a lot of missunderstandings in our game today, that’s where you see the lack of being and playing together due to our very short preseason."

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