Gelungener Jahresabschluss: Sieg ohne Dojcin in Ludwigsburg

(30.12.) Die Basketballer von ALBA BERLIN haben sich mit einem 77:67-Auswärtssieg bei EnBW Ludwigsburg gelungen aus dem Jahr 2009 verabschiedet. In einem lange umkämpften Spiel ließen sich die Albatrosse nicht von den heißlaufenden Dreierschützen der Schwaben aus der Ruhe bringen und brachten die zwei Auswärtspunkte mit einer geschlossenen Teamleistung nach Hause. Jenkins und Wright waren mit je 12 Zählern schon die Topscorer im ALBA-Team, das den Ausfall von Dragan Dojcin gut weg steckte.

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Vor allem über die Verteidigung, wo sie in den letzten drei Vierteln nur jeweils 15 Punkte zu ließen, kamen die Albatrosse nach einem Fehlstart wieder ins Spiel. Die Ludwigsburger hielten jedoch, beflügelt von der lauten Hexenkessel-Kulisse ihrer erstmals in dieser Saison ausverkauften Arena, bis zum Schluss dagegen. Vor allem der Ex-Berliner Quad Lollis (15 Punkte, 8 Assists, 3 Rebounds) und Michael King (14 Punkte, 3 Rebounds) stellten ALBA vor große Probleme. Den Ausfall von Dragan Dojcin, der aufgrund einer Achillesssehenreizung pausieren musste, steckten die Hauptstädter mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung gut weg. Vier Berliner punkteten zweistellig (Jenkins 12, Wright 12, Chubb 10, Sekulic 10), während Philip Zwiener (8 Punkte) bester Rebounder (6, davon 5 offensiv) und Jurica Golemac (9 Punkte) bester Assistgeber (4) wurden.

 

Für Dojcin stand Neu-Albatros Jurica Golemac in der Startformation und führte sich mit klugen Pässen (mit 4 Assists bester Passgeber seiner Mannschaft) gleich gut ein. Julius Jenkins legte mit zwei Dreiern los, doch auch die Gastgeber warn gut aufgelegt und führten nach einem Korbleger sowie einem Dreipunktewurf von Ex-Albatros Quad Lollis in der vierten Minute mit 12:8. Golemac erzielte kurz darauf auch seine ersten Punkte im ALBA-Dress und brachte sein Team damit auf eine Zähler heran. Nun waren aber erst einmal wieder die Hausherren am Zug, die sich über Center Kyle Visser auf 18:11 absetzen. Bis zur Viertelpause verkürzten Steffen Hamann per Dunk und Chubb unter den Brettern wieder bis auf einen Punkt. Nur ein Buzzerbeater von King verschaffte Ludwigsburg noch einen 22:19-Vorsprung zur ersten Pause.

 

Zum Auftakt des zweiten Spielabschnitts schlug Derrick Byars das Leder per Dunking ein und als wenig später Rashad Wright für Drei einnetzte, war die Partie wieder ausgeglichen. Die Schwaben war ob nun ebenfalls sehr physischen Gangart der Berliner aus dem Tritt geraten und wurde von ihrem Coach zur Auszeit gerufen, als Philip Zwiener ALBA per Freiwurf 25:24 in Führung geschossen hatte. Julius Jenkins kam für den aus der Distanz glücklosen Byars zurück und versenkte prompt seinen dritten Dreier. Jurica Golemac setzte sich unter dem Korb durch, zog im Gegenzug ein Offensivfoul von Chaney und auch Wright traf nochmals von der Dreierlinie, so dass ALBA drei Minuten vor der Halbzeit 35:26 führte. Die Ludwigsburger kämpften sich über Freiwürfe von Lollis und Bailey wieder auf zwei Zähler heran, doch Immanuel McElroy, der in seiner unnachahmlichen Art seinen eigenen Fehlwurf einfing und daraus ein Dreipunktespiel machte, sowie Derrick Byars mit drei Treffern von der Linie (nach Foul beim Dreier) verschafften den Hauptstädtern einen 43:37 Pausenvorsprung.

 

 

Quad Lollis begann nach dem Seitenwechsel unvermittelt mit einem Treffer von der Dreierlinie, aber sein Gegenspieler Golemac antwortete ebenfalls mit seinem ersten Dreier für Berlin. Als jedoch auch Bailey für Drei traf, war das kleine Polster der Berliner schon wieder dahin. Die Hausherren waren nun drauf und dran, die Führung zurückzuerobern, aber die Albatrosse hatten immer eine Antwort parat. Der Spielfluss der ersten Hälfte ging auf beiden Seiten immer mehr verloren. Die Hausherren stellten ihre Verteidigung um und switchen jedes Pick & Roll. Die Berliner brauchten Zeit, sich darauf einzustellen, so dass sich Ballverluste jeglicher Art und Fehlwürfe - allerdings auf beiden Seiten - häuften. Jurica Golemac musste mit seinem dritten Foul auf die Bank, aber noch härter traf Ludwigsburg, dass auch Center Kyler Visser, der allerdings sehr gut von Chubb und Sekulic verteidigut wurde, seine dritte Verwarnung erhielt. Anderthalb Minuten vor der letzten Pause verschaffte Philip Zwiener seinem Team mit einem Korbleger nach Offensivrebound wieder ein wenig Luft. Michael King traf zwar noch einmal für die Gastgeber, aber das letzte Wort des dritten Viertels hatte Rashad Wright, der mit der Sirene von der Dreierlinie zum 58:52 traf.

 

Die Schwaben hatten an diesem Abend ein besonders heißes Händchen aus über 6,25 Metern, insbesondere Jones (2/3) und Lollis (3/5), die beide zu Beginn des Schlussabschnitts weitere Dreier eintüteten. Aber die Albatrosse blieben cool und sicherten sich über den starken Philip Zwiener (Dreier + 2 Freiwürfe) und Rashad Wright mit Zug zum Korb ihren Vorsprung. Als Golemac in der 35. Minute sein viertes Foul per Offensivfoul beging und Chaney auf 62:67 verkürzte, wurde es noch einmal brenzlig für das Team von Luka Pavicevic. Aber ein paar konzentrierte Verteidigungssequenzen sowie zwei Freiwürfe von McElroy und der nächste Dreier von Jenkins sorgten mit dem 72:62 drei Minuten vor dem Ende schon fast für die Entscheidung. King traf noch mal für Drei, doch die Berliner ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Vier Punkte von Blagota Sekulic machten alles klar und so konnten die Albatrosse am Ende mit einem 76:67-Auswärtssieg eine gelungenen Abschluss des Jahres 2009 feiern.

 

Viel Zeit zum Silvesterfeiern bleibt dem Team allerdings nicht, denn schon am Neujahrstag wartet wieder die Trainingshalle. Dort müssen sich die Männer von Luka Pavicevic auf die Paderborn Baskets vorbereiten, die schon am 2. Januar in der o2 World ihre Visitenkarte abgeben. Tickets für die Partie sind noch in allen Kategorien erhältich: [link www.albaberlin.de/tickets]Zum Ticketshop >>[/link]

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