Gutes Debüt von Robinson, aber Oldenburg bleibt Sieger

Unsere Albatrosse haben am Sonntag wichtige Punkte im Endspurt um die besten Playoffplätze abgegeben. Mit 81:93 unterlagen sie bei den EWE Baskets in Oldenburg, die ein starkes Spiel machten und verdient siegten. Positiv aus ALBA-Sicht war das Debüt von Gerald Robinson, der nach nur drei Tagen mit der Mannschaft gute Akzente setzte und 9 Punkte, 3 Rebounds, 2 Assists in 13 Minuten erzielte.

Da Bonn parallel mit 74:73 in Frankfurt gewann, ist das Team von Ahmet Caki auf den sechsten Tabellenplatz zurückgefallen. In den letzten vier Wochen der Hauptrunde haben unsere Jungs nun noch fünf Endspiele vor sich, um den fünften Platz noch zurückzuerobern. Rang vier ist nach der Niederlage in Oldenburg leider in weite Ferne gerückt.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

23:24 – 15:25 – 24:21 – 23:19 (Endergebnis 81:93)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Siva (ALBA)

- Reboundverhältnis 29 zu 30, Ballverluste 12  zu 8, Assists 18 zu 20

- Dreier 7/20 zu 9/20, Zweier 23/37 zu 25/44, Freiwürfe 14/18 zu 16/18

- Zuschauer: 6.000 (ausverkauft)

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 18pt 6rb | Giffey 14pt 3rb | English 11pt 2rb

 

Top-Performer Oldenburg

Paulding 27pt 3rb 2as | Qvale 16pt 8rb 2as 3st | Kramer 14pt 9rb 10as

Mladen Drjencic (Cheftrainer Oldenburg). "Wir haben die Spielpause genutzt, um endlich mal in Ruhe an uns zu arbeiten. Das war bislang in der laufenden Saison so nicht möglich. Nach dem Vechta-Spiel musste die Mannschaft drei Tage ohne mich auskommen, hat aber sehr gut gearbeitet. Nach meiner Gallenblasen-OP kam ich zurück und habe beim Training gleich eine ganz andere Energie gespürt. Heute konnten wir sehen, wie sehr uns Vaughn Duggins gefehlt hat. Wir brauchen diese Energie von der Bank. Ich habe mich gestern Abend dazu entschieden ihn, aufzustellen. Ich freue mich sehr für den Jungen!"

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): "Uns war klar, dass es hier in Oldenburg ein schweres Spiel für uns werden würde. Vor allem weil sie eine Pause dazu nutzen konnten, sich gut vorzubereiten. Wir haben zwar auch unter der Woche gut trainiert, haben einen neuen Point Guard verpflichtet. Dennoch hatten wir in der Anfangsphase Probleme, ins Spiel zu kommen gegen dieses starke Team mit ihren Zuschauern im Rücken. So ein Spiel kann man verlieren, aber ich hatte mir gewünscht, dass wir ein wenig mehr physisch gespielt hätten. Oldenburg hat verdient gewonnen."

Spielverlauf

Für Oldenburg ging es in diesem Spiel darum, nicht aus den Playoff-Rängen zu fallen und so traten sie auch 40 Minuten lang auf. Sie leisteten sich kaum Fehler und ließen ihre hohe Intensität nie abreißen. Zu Beginn hielten die Albatrosse auf gleichem Niveau dagegen, aber im zweiten Viertel erlaubten sie sich eine Phase mit vielen Fehlern, durch die sie zehn Punkte ins Hintertreffen gerieten. Diesem Rückstand liefen die Berliner bis zum Ende hinterher. Nach der Halbzeit steigerten sie sich wieder, aber die EWE Baskets wehrten jeden Run souverän ab. Zumeist tat dies Rickey Paulding, der 27 Punkte markierte und immer dann, wenn sein Team etwas wackelte, einen wichtigen Korb erzielte. Paulding war es auch, der Mitte des Schlussviertels für den entscheidenden Lauf der Hausherren sorgte, der sie 16 Punkte in Front brachte und die ALBA-Niederlage vorzeitig besiegelte. Positiv blieb dann aus Berliner Sicht nur noch das vielversprechende Debüt von Gerald Robinson.

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