Heimspiel gegen Oldenburg schließt das Jahr 2016 ab

Am Donnerstag, dem 29. Dezember steht unseren Albatrosse zum Abschluss des Jahres 2016 noch Mal ein echtes Topspiel ins Haus: Um 18 Uhr ist mit den EWE Baskets Oldenburg ein direkter Konkurrent um die beste Tabellenplatzierung in der Mercedes-Benz Arena zu Gast. Dieses Duell wollen sich viele ALBA-Fans nicht entgehen lassen. Es sind bereits über 10.000 Karten vergriffen.

Es wird sehr voll bei diesem Spiel, also möchten wir euch bitten, rechtzeitig anzureisen. Beim Einlass sind wieder "Fast Lanes" für Gäste OHNE Taschen, Handtaschen und/oder Rucksäcke geöffnet, die einen deutlich schnelleren Zugang zur Arena ermöglichen. Aufgrund von Bauarbeiten an den Kreuzungen Alexanderstraße und Lichtenberger Straße bis Mitte 2018 zudem mit erheblichen Behinderungen bei der Anreise zu rechnen.

 

Nach einer starken Saison 2015/16, die allerdings dadurch getrübt wurde, dass der Punktrunden-Zweite aus Oldenburg sich gleich in der ersten Playoff-Runde vom späteren Vizemeister Ulm die Butter vom Brot nehmen ließ, zählen die EWE Baskets auch in er neuen Saison wieder zum erweiterten Favoritenkreis in der easyCredit BBL – zumal Trainer Mladen Drijencic sein Team im Sommer mehr oder weniger komplett zusammengehalten hat.

 

US-Guard Chris Kramer ist der Kopf der Oldenburger

 

Dass die Nordwestdeutschen mit nur 8:7 Siegen trotzdem einen durchwachsenen Saisonstart hingelegt haben, zeigt aber auf, dass auch die vielgepriesene Kontinuität nicht automatisch Erfolge garantiert. In jeder Saison lauern neue Überraschungen - manchmal auch negative. In Oldenburg war das vor allem der Ausfall von Vaughn Duggins, der nach einer Operation am Knöchel länger ausfällt. Aber in Oldenburg ist bekannt, wie man eine Tabelle von hinten aufrollt. In der vergangenen Saison rückten die EWE Baskets an den letzten zwanzig Spieltagen mit 18:2 Siegen noch vom sechsten auf den zweiten Platz vor.  

 

Angeführt wurde diese Aufholjagd vom physisch starken und mit seiner Vielseitigkeit in keine Schublade passenden Chris Kramer. Werfen ist bei einer Dreierquote von 22 Prozent nicht die größte Leidenschaft des US-Guards. Trotzdem läuft er zuweilen – wie vor zwei Wochen mit 27 Punkten gegen Gießen – auch in der Offensive richtig heiß. Regelmäßig großen Ehrgeiz entwickelt Kramer hingegen in der Verteidigung, wo er mit 2,9 Steals der beste Balldieb in der easyCredit BBL ist. Dass er zudem mit 7,0 Assists/Spiel der zweitbeste Passgeber in der Liga ist, unterstreicht, dass Chris Kramer auch in seiner fünften Oldenburger Saison der Kopf der Mannschaft ist.

 

Rickey Paulding weiterhin die Galionsfigur der EWE Baskets

 

Mit Chris Kramer als Anker im Backcourt kann Trainer Mladen Drijencic es sich erlauben, den erst 22-jährigen Dominik Lockhart als startenden Point Guard einzusetzen, der mit seinen 1,98 Metern zu den interessantesten deutschen Nachwuchshoffnungen auf der Spielmacherposition zählt. Auch der vom MBC nach Oldenburg gewechselte Combo Guard Frantz Massenat ist mit 24 noch vergleichsweise jung. Dass die Oldenburger den in Offensive wie Defensive gleichermaßen starken Massenat im Sommer gleich für drei Jahre verpflichtet haben, zeigt, dass sie noch viel von dem jungen US-Amerikaner erwarten.

 

Komplettiert wird der Backcourt vom korbgefährlichen Montenegriner Vladimir Mihailovic, der nach starken Jahren für Tübingen in dieser Saison in Würzburg den nächsten Karriereschritt unternehmen wollte, dort jedoch überhaupt nicht Fuß fassen konnte und deshalb vor zwei Wochen als Ersatz für den verletzten Vaughn Duggins zu den EWE Baskets wechselte. Auf der Position drei führt in Oldenburg auch in der neunten Saison kein Weg am Kapitän Rickey Paulding vorbei. Trotz mittlerweile 34 Jahren zählt der athletische US-Forward immer noch zu den spektakulärsten und effektivsten Spielern in der Liga.

 

In der Zone dominiert US-Center Brian Qvale

 

Die größten Veränderungen gab es im Oldenburger Kader im Sommer auf der Position vier, wo man sich von den langjährigen Power Forwards Aleksandrov und Smeulders getrennt hat. Mit dem von der Position drei hochrückenden Philipp Schwethelm und dem dynamischen belgischen Nationalspieler Maxime De Zeeuw sind die Oldenburger auf dieser Position jetzt beweglicher aufgestellt und zudem noch gefährlicher von der Dreierlinie, wo die EWE Baskets das zweitbeste Team in der easyCredit BBL sind. Fünf Oldenburger treffen ihre Dreier mit mehr als 40 Prozent. Schwethelm (51 Prozent) und De Zeeuw (41 Prozent) zählen beide dazu.

 

Auch Center Dirk Mädrich kann an der Dreierlinie gefährlich heiß laufen, aber die Führungsrolle unter den Oldenburgern „Big Men“ spielt wie im Vorjahr mit beeindruckender physischer Präsenz in der Zone wieder der kräftige US-Center Brian Qvale, der mit 17,9 Punkten offensiv und defensiv ein echter „Turm in der Schlacht“ ist. Aufgeschreckt durch einen Nasenbeinbruch ihres Star-Centers und Verletzungen des Ersatzcenters David Kramer sicherten sich die Oldenburger vor zwei Wochen trotzdem auf dieser Position mit der Verpflichtung von Jannik Freese zusätzlich ab.

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