Klare Niederlage: Serie reißt ohne Siva in Bonn

Nach zehn Bundesliga-Siegen in Folge haben unsere Albatrosse am Sonntag wieder verloren. Und das deutlich: Ohne Peyton Siva (Adduktoren-Verletzung) setzte es bei den Telekom Baskets in Bonn eine 72:95-Niederlage. Das Team von Ahmet Caki hat dadurch einen möglichen Sprung auf den vierten Tabellenplatz verpasst.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

13:17 – 22:23 – 12:27 – 25:28 (Endergebnis 95:72)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Siva (ALBA), Barovic, Klein (Bonn)

- Reboundverhältnis 33 zu 41, Ballverluste 14 zu 20, Assists 21 zu 23

- Dreier 8/28 zu 10/20, Zweier 17/45 zu 22/35, Freiwürfe 14/18 zu 21/24

- Zuschauer: 6.000

 

Top-Performer ALBA

Radosavljevic 17pt 5rb 2as | English 12pt 3rb 2as | Kikanovic 11pt 6rb

 

Top-Performer Bonn

Horton 31pt 6rb 3as 4st | Gamble 21pt 12 rb | Mayo 15pt 6rb 11as 2st

Predrag Krunic (Cheftrainer Bonn): "Ich bin glücklich über den Sieg. Unsere Jungs haben sehr gut gekämpft, eine gute Verteidigung gespielt und auch in der Offensive die richtigen Entscheidungen getroffen. Für Jamarr Sanders war es nicht so einfach heute, nach seiner langen Pause gegen einen starken Gegner wie ALBA BERLIN zurückzukommen. Er wird uns in Zukunft auf jeden Fall helfen."

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): "Wir haben heute gegen ein gutes Team vor einer tollen Kulisse gespielt. Wir wollten sehr physisch spielen und ihre großen Spieler aus dem Spiel nehmen. Das ist uns nicht gut gelungen. Dazu kamen 18 Transition-Punkte, die wir nicht gestoppt haben. Nach zehn Wochen haben wir unser erstes Spiel in der easyCredit BBL verloren. Wir haben nicht gut genug in der Zone und von der Dreierlinie getroffen, daran müssen wir arbeiten."

Spielverlauf

Genau so wie diese 72. Auflage des Bundesliga-Klassikers nicht der Tag der Albatrosse war, war es derjenige der Bonner. Die Gastgeber waren von der ersten Sekunden an voll da und legten einen 9:0-Blitzstart hin. ALBAs Offensive stockte sichtlich durch das Fehlen von Peyton Siva, aber im Laufe des zweiten Viertels kamen die Berliner über Radosavljevic und English offensiv etwas besser in Schwung und waren beim 35:40 zur Halbzeit immerhin noch in Schlagdistanz. Das änderte sich jedoch schnell nach dem Seitenwechsel: Die Bonner kamen mit viel Feuer aus der Kabine, während die Hauptstädter ihre Energie scheinbar dort vergessen hatten. Dieser dritte Abschnitt ging nach einem Feuerwerk mit 27:12 an die Baskets, die daraufhin auch im Schlussviertel nicht nachließen und sich ihren hohen Sieg am Ende verdienten. Die Albatrosse trafen in diesem Spiel extrem schwach aus dem Feld (25/73) und kein Leistungsträger rief sein gewohntes Niveau ab. Einziger Lichtblick war Bogdan Radosavljevic, der mit 17 Punkten und 5 Rebounds eines seiner besten ALBA-Spiele ablieferte. Ganz anders sah es bei den Rheinländern aus, bei denen gleich mehrere Akteure sehr starke Leistungen auflegten. Allen voran Ken Horton, der mit 31 Punkten und 5/10 Dreiern einen neuen Karriere-Bestwert aufstellte.

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