Knappe Niederlage beim ungeschlagenen Tabellenführer

Am Samstag hatten unsere Albatrosse den ungeschlagenen Bundesliga-Tabellenführer ganz nah am Rande der ersten Niederlage, verloren aber knapp 76:82. In einer spannenden Crunchtime waren die Ulmer das entscheidenden Stückchen besser. Ohne Peyton Siva (Adduktoren) und mit Ismet Akpinar, der nur 10 Minuten mit Schmerzen geben konnte (Pferdekuss vom letzten Spiel), lieferte das Team ein intensives Spiel und einen guten Fight ab.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

33:24 – 14:19 – 11:19 – 18:20 (Endergebnis 76:82)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Siva (ALBA), Ohlbrecht (Ulm)

- Reboundverhältnis 33 zu 38, Ballverluste 8  zu 8, Assists 23 zu 19

- Dreier 9/23 zu 6/22, Zweier 20/42 zu 25/39, Freiwürfe 9/15 zu 14/25

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 25pt 7rb 4as | English 15pt 3rb 2as | Miller 10pt 7rb 3as 

 

Top-Performer Ulm

Morgan 18pt 9rb 3as | Babb 14pt 3rb

Thorsten Leibenath (Cheftrainer Ulm): „Ich kann mich an viele Stimmen erinnern, die gesagt haben: Berlin ist keine Spitzenmannschaft mehr. Heute haben sie gezeigt, dass sie das weiterhin sind. Sie sind mit der richtigen Intensität ins Spiel gegangen und haben eine sehr starke Leistung gezeigt. Dass wir heute gewonnen haben, haben wir einem wirklichen Kraftakt zu verdanken. Das Team wollte nicht als Verlierer vom Feld gehen. Wir haben uns nach dem ersten Viertel, in dem wir 33 Punkte kassiert haben, defensiv ins Spiel reingearbeitet. Vermutlich hätten wir frühzeitig eine komfortablere Führung haben können, wenn wir nicht so viele Freiwürfe vergeben hätten. Der Rekord bedeutet mir relativ wenig. Er ist eine sehr schöne Randnotiz, aber er veranlasst in keinster Weise dazu, jetzt einen Gang runterzuschalten.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Im ersten Viertel haben wir sowohl offensiv als auch defensiv ein sehr starkes Spiel abgeliefert. Im zweiten Viertel hat Ulm dann aber die Kontrolle gewonnen. Der Schlüssel war jedoch das dritte Viertel, als wir den Ball nicht mehr geteilt haben und nicht mehr punkten konnten. Wir haben den Sieg in dieser Phase weggegeben, auch wenn wir bis in die letzten Sekunden im Spiel waren. Wenn wir das Spiel besser kontrolliert und den Ball besser bewegt hätten, hätten wir das Spiel gewinnen können. Auch die 25 Freiwürfe, die wir Ulm gegeben haben, waren zu viel. Aber Ulm ist ein gutes Team und war sehr gut vorbereitet – Glückwunsch zu diesem Sieg.“

Spielverlauf

Die Albatrosse kamen in Ulm richtig stark in die Partie und führten nach einer Serie von 5/7 Dreiern, von denen Carl English alleine drei eingeschossen hatte, nach dem ersten Viertel schon 33:24. Das Spiel wurde dann immer physischer und intensiver, so dass die Wurfquoten wieder fielen. Die Ulmer kämpfen sich im zweiten Abschnitt zurück und von dann an war es bis in die letzten Minuten eine spannende, attraktive Partie mit einigen Führungswechseln. Beide Teams zeigten ungewohnte Schwächen bei den Freiwürfen und hatten Probleme aus der Distanz (das bei ALBA erst ab dem zweiten Viertel), kämpften dafür aber umso härter um jeden Ballbesitz. Die Crunchtime entschieden die Gastgeber am Ende mit etwas besseren Entscheidungen und mehr Konsequenz knapp für sich. Ulm hat damit einen eindrucksvollen neuen Rekord von 26 BBL-Siegen in Folge aufgestellt. Bei ALBA hatte sich im Laufe des Spiels immer mehr das Loch auf der Aufbau-Position bemerkbar gemacht, wo durch den Ausfall von Siva und das Handicap von Akpinar Kapitän Gagi Milosavljevic viele Minuten aushelfen musste. Er machte seine Sache dort ordentlich (9 Assists), wäre aber auf seiner angestammten Flügelposition wohl effektiver gewesen.

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