Kooperationsverbund „ALBA Siemensstadt“ gegründet

Mit dem Ziel, Kinder in ihren Sport- und Bildungsbiographien von der Kita bis zum Schulabschluss zu begleiten, wurde am Freitag der sportbetonte Kooperationsverbund „ALBA Siemensstadt“ gegründet. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages durch die beteiligten Akteure in der Sporthalle der Robert-Reinick-Grundschule wurde der Grundstein für ein neues Kapitel sport- und bildungspolitischer Zusammenarbeit in Siemensstadt gelegt. Die Leitung übernimmt ALBA-Kiezkoordinator Martin Deutscher.

Schulleiterin und Gastgeberin Jale Kaplan lud zur Unterzeichnung in die vor wenigen Wochen fertiggestellte Sporthalle der Robert-Reinick-Grundschule ein. Die mit höhenverstellbaren Körben ausgerüstete Halle wurde von den zum Gründungsevent anwesenden Schülern der Basketball-AG euphorisch getestet. Mitten unter den Schülern entdeckte auch ALBAs Vizepräsident Henning Harnisch seine kindliche Freude an den niedrigen Körben, als er mit den Kindern ein paar Würfe nahm und schließlich per Dunking für Applaus sorgte.

 

Auch ALBAs Partnerverein, der Sport Club Siemensstadt Berlin, ist begeistert als Partner des Kooperationsverbundes die Halle künftig nutzen zu können. Der zur Vertragsunterzeichnung anwesende Teamleiter Marketing und Verein, Hans-Jörg Oehmke, setzt sich für die Idee der Kooperation ein. „Als ‚der Verein‘ in Siemensstadt ist es uns ein Anliegen, Sport vom Kleinkind bis zum Greis anzubieten. Alle sollen die Chance haben, sich auszuprobieren und ihren Sport für sich zu entdecken. Das geht nur in einem starken Netzwerk“. Bindeglied wird Kiezkoordinator Martin Deutscher, der als ALBA-Jugendtrainer, Sportprofiltrainer der Robert-Reinick-Grundschule und Vereinstrainer beim SC Siemensstadt alle Akteure aktiv vereint und die Leitung des Verbunds übernimmt. „Eine Kooperation muss etwas Lebendiges sein“, weiß Schulleiterin Jale Kaplan. „Kinder sollen schon in der Kita mit Ballsport in Berührung kommen und bis zur Oberschule am Ball bleiben, dabei wollen wir sie begleiten“.

 

Unterstützt wird der Kooperationsverbund dabei von der lokalen Politik. Der Leiter des Schul- und Sportamts Spandau, Gregor Kempert, steht als Herzblutsportler und ehemaliger Basketballer voll und ganz hinter dem Projekt: „Kinder sollen lernen, mit Siegen und Niederlagen umzugehen – und zwar als Team. Ich bin dankbar, dass sich hier so viele Menschen gefunden haben, die sich mit viel Herz für ein gemeinsames Ziel einsetzen. Wir wollen etwas Besonderes in einem besonderen Kiez schaffen“.

Folgende Akteure unterzeichneten die Vereinbarung:

Bezirksamt Spandau:

 

  • Herr Kleebank (Bezirksbürgermeister und Leiter der Abteilung Personal, Finanzen, Schule und Sport)

  • Herr Machulik (Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Bürgerdienste, Ordnung und Jugend)

  • Herr Bewig (Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Bauen, Planen und Gesundheit)

  • Herr Kempert (Leiter Schul- und Sportamt Spandau von Berlin)

  • Frau Lehmann (Schulaufsicht Spandau von Berlin)


ALBA Partnerschulen:


  • Frau Kaplan (Schulleiterin Robert-Reinick-Grundschule)

  • Frau Kremer (Schulleiterin Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium)

  • Frau Diefert (Leiterin Kita Johanna von Siemens)

  • Frau Stutz (Leiterin Kita Stubs und Fridolin)

  • Herr Bergner (Fachbereichsleiter Elementarpädagogik und Familienbildung CJD Berlin-Brandenburg)


ALBA Partnerverein:


  • Herr Oehmke (SC Siemensstadt Berlin e.V., stellvertretender Geschäftsführer)

  • Herr Süfke (SC Siemensstadt Berlin e.V., Vorsitzender für Freizeit-, Breiten- und Leistungssport)
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