Manfred Uhlig ist Nachwuchsleistungstrainer

Auch im zweiten Ausbildungsjahrgang des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. ist wieder ein ALBA Trainer vertreten. Nach Sebastian Trzcionka im vergangenen Jahr hat nun U12-Coach Manfred Uhlig die dreijährige Ausbildungsphase erfolgreich absolviert und wurde in der vergangenen Woche als einer von acht Absolventen als mit dem Zertifikat als Nachwuchsleistungstrainer ausgezeichnet.

Marius Huth (links), Manfred Uhlig (mitte) und Thomas Päch (rechts)

Interview:

 

Manfred, erzähl doch einmal etwas über deine dreijährige Ausbildung.

Hospitation in Barcelona

Manfred Uhlig: "Grundsätzlich ist die Ausbildung in Online-Lernphasen, Präsenzlehrgänge und Hospitationen unterteilt. Auf einem „Online-Campus“ werden Aufgaben hochgeladen, die alle selbstständig bearbeiten müssen. Diese beinhalten sowohl klassische Fragestellungen als auch das Schneiden von Videosequenzen. Bei den Präsenzphasen wurden dann die Aufgaben von den Referenten aufgegriffen. Das sind vierstündige Kurse, bei denen wir entweder im Seminarraum oder in der Halle mit Demoteam auf die vorbereiteten Fragestellungen eingingen."


Wie liefen die Hospitationen ab?
Manfred Uhlig: "In den ersten Jahren durften wir nur in Deutschland und auch nur bei Basketballvereinen hospitieren. Ich war zuerst in Ludwigsburg – ein sehr offener Standort, der mir viele tolle Einblicke ermöglicht hat. Zusätzlich war ich in Oldenburg und in München. Nach dem 3. Semester war ich dann zunächst in Kiel, um mir das physisch intensive Training im Handball anzugucken und zu beobachten, wie dort der Alltag abläuft. Zum Abschluss bin ich Anfang 2017 erst nach Barcelona und dann nach Island gereist. Island beeindruckt durch seine Einwohnerzahl und der gleichzeitigen Teilnahme an drei Europameisterschaften – Basketball, Handball, Fußball."

Hospitation in Kiel (mit Klaus Dieter Petersen)

Was hat dir an der Ausbildung am besten gefallen? Und wo gibt es Verbesserungsvorschläge?
Manfred Uhlig: "Die Hospitationen waren für mich immer das Größte! Am besten hat es mir in Ludwigsburg gefallen, wie dort die Verknüpfung von Profiteam und Jugendmannschaften umgesetzt wird, das war wirklich beeindruckend. Toll ist auch, dass ich für die kommenden Jahrgänge der Nachwuchsleistungstrainer-Ausbildung als Referent für Spielfähigkeit arbeiten werde und auch schon beim Referenten-Workshop in Göttingen dabei war. Grundsätzlich sind alle immer sehr aufgeschlossen für Feedback und Anmerkungen und ich werde oft nach meiner Meinung gefragt.
Schade war, dass ich die Hospitation bei einer Jugendnationalmannschaft vom DBB verpasst habe. Das allerdings aus gutem Grund, da ich in dem Sommer Vater geworden bin. Das wollte ich auf keinen Fall verpassen.


Zum Abschluss möchte ich bei Henning Harnisch, Marius Huth und Nicholas Behne bedanken, mir die drei Jahre ermöglicht zu haben. Die Ausbildung hat mich in meiner Art Trainer zu sein enorm vorangebracht. Zum Glück ist der Austausch innerhalb des Programms bei uns sehr groß, sodass ich weiterhin viele gute Diskussionen über Basketball haben werde."

Marius Huth (Mini-und Grundschulkoordinator): "Für ALBA BERLIN ist es immer super, wenn unsere Trainer durch die dreijährige Ausbildung durch den Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. einen Schritt nach vorne machen. Ich schätze Manfred als Trainer und als Person sehr und denke, dass er eine sehr gute Entwicklung genommen hat, von der sowohl die Kinder im Training als auch die anderen Trainer im täglichen Austausch profitieren!"

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