Meister Bamberg zu stark: Albatrosse verlieren 74:87

Unsere Albatrosse haben am Sonntag Abend in der Mercedes-Benz Arena den Sprung an die Tabellenspitze klar verpasst. Meister Bamberg kontrollierte das Geschehen von Anfang bis Ende und fand auf jede Attacke der nie aufsteckenden Berliner eine passende Antwort. Der Titelfavorit aus Franken steht nach dem 87:74-Sieg nun alleine auf Platz eins der Beko BBL, während ALBA auf Rang vier zurückgefallen ist.

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Puh, das war nix bisher. Bamberg schenkt uns 7/10 Dreier ein und führt zur Halbzeit 51:34.

Posted by ALBA BERLIN on Sonntag, 13. Dezember 2015

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

10:20 – 24:31 – 20:12 – 20:24 (Endergebnis 74:87)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Giffey (ALBA)

- Reboundverhältnis 31 zu 29, Ballverluste 11 zu 14, Assists 18 zu 19

- Dreier 3/18 zu 10/15, Zweier 22/40 zu 19/38, Freiwürfe 21/30 zu 19/24

- Zuschauer: 11.115

 

Top-Performer ALBA

Taylor 19pt 7as 4rb 2st / Loncar 17pt 5rb / Cherry 10pt 4as 4st 3rb

 

Top-Performer Bamberg

Wanamaker 18pt 5as / Miller 14pt 3rb / Strelnieks 12pt 5as 2rb

 

Zusammenfassung

Nüchtern muss man nach diesem Spiel feststellen, dass die Gäste aus Bamberg, die in dieser Saison so früh wie nie ein deutsches Team zuvor das Euroleague-TOP16 erreicht haben, ihre höhere Qualität gnadenlos durchgesetzt haben. In den „Hustle-Stats“ wie Rebounds, Steals oder Turnovern waren die Albatrosse ebenbürtig oder sogar leicht überlegen. Am Einsatz oder Willen hatte es ohne Frage nicht gemangelt. Aber bei den Quoten an der Dreier- und Freiwurflinie taten sich große Unterschiede auf. Während die Brose Baskets sich clever viele freie Würfe erspielten und diese auch noch überragend trafen (10/15 Dreier), sprangen für die Berliner fast nur schwierige Distanzwürfe heraus, die entsprechend auch nur mit einer Dreierquote von 3/18 und einer Freiwurfquote von 21/30 fielen. In der ersten Halbzeit war das Team von Sasa Obradovic insgesamt auch noch zu passiv, so dass die Franken mit ihrer abgebrühten Spielweise schon nach 20 Minuten 51:34 führten. In der zweiten Hälfte legten die Hauptstädter an Aggressivität zu und brachten die Gäste damit auch mehr in Bedrängnis. Aber immer, wenn ALBA mit einem Lauf wieder unter die 10-Punkte-Marke kam, konterten Bamberger, in dem sie dann auch sehr schwierige Würfe trafen, wenn sie sie dringend brauchten. Sie verloren nie ihre Linie und brachten den Sieg souverän über die Zeit.

Andrea Trinchieri (Cheftrainer Bamberg): “Vorab muss ich mich ausdrücklich bei ALBA bedanken. Wir sind seit Freitag hier und haben Gastfreundlichkeit auf einem super hohen Level erlebt. Das ist so nicht üblich und es zeigt, was ALBA für eine erstklassige Organisation ist. Wir haben uns vorgenommen, gegen diesen harten Gegner unser bestes Spiel abzuliefern und vor allem in den ersten 20 Minuten ist uns das gelungen. Wir haben die Partie insgesamt sehr gut kontrolliert und Taylor und Cherry gut verteidigt, was ein Schlüssel zum Sieg war. Dieser wichtige Sieg sollte uns einen Push für die kommenden Spieler geben.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Bamberg ist der härteste Gegner in der Bundesliga mit unglaublicher Qualität auf jeder Position. Und diese Qualität haben sie heute auch gezeigt. Uns hat das erste Viertel sehr weh getan, wo wir viele Freiwürfen verworfen haben und Bamberg so haben spielen lassen, wie sie es wollten. Uns sind die ganze Zeit taktische Fehler in der Defense unterlaufen, aber in der zweiten Halbzeit haben wir insgesamt deutlich besser und härter gespielt. Gereicht hat das nicht mehr, aber gegen so einen Gegner zu verlieren, ist keine Schande. Da gab es in der jüngsten Vergangenheit andere Niederlagen, die viel ärgerlicher waren. Am Mittwoch haben wir jetzt die Chance, zuhause ins Eurocup-TOP32 einzuziehen und wollen diese unbedingt nutzen. Dann würden wir insgesamt ok dastehen.“

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