Milosavljevics Treffer entscheiden Krimi in Jena

Am Freitag in Jena hat Dragan Milosavljevic wieder bestätigt, dass er ein würdiger neuer ALBA-Kapitän ist. Mit zwei irren Würfen in der letzten Minute entschied er ein extrem spannendes Auswärtsspiel in Jena (77:73), obwohl er davor nur zwei Punkte erzielt hatte. Schon am Montag wartet mit einem Heimspiel gegen Vizemeister Ulm die nächster große Herausforderung für "Gagi" und sein Team (Fotos: Christoph Worsch).

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

13:18 – 17:19 – 25:12 – 22:24 (Endergebnis 77:73)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Radosavljevic (ALBA), Riviera (Jena)

- Reboundverhältnis 33 zu 34, Ballverluste 14  zu 10, Assists 21 zu 17

- Dreier 7/19 zu 6/22, Zweier 21/34 zu 22/46, Freiwürfe 14/20 zu 11/13

- Zuschauer: 3.000 (ausverkauft)

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 24pt 6rb 2st / Atsür 11pt 6as 3rb / Milosavljevic 7pt 4as 3rb

 

Top-Performer Jena

Jenkins 19pt 2as 2st / Knight 18pt 7rb

Björn Harmsen (Cheftrainer Jena): „Wir hatten ALBA am Rande einer Niederlage. Die Berliner haben gezeigt, dass sie die Qualität und Tiefe besitzen, um so eine Partie zu gewinnen. Ich glaube, dass wir die richtige Antwort auf unser Spiel am letzten Wochenende gefunden haben. Nachdem das Spiel physischer geworden ist, haben wir mehr Probleme bekommen. ALBA hat trotz des Rückstandes konsequent den Ball bewegt und als Mannschaft gespielt. Wir haben am Ende versucht Situationen individuell zu lösen. Das kann man aber letztendlich keinem Spieler vorwerfen.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Gratulation an Jena für eine sehr starke Vorstellung. Wir sind sehr schlecht ins Spiel gestartet, haben erst nach der Halbzeit besser ins Spiel gefunden. Nach erzielten 30 Punkten zur Halbzeit haben wir nach der Pause unseren Rhythmus gefunden. Meine Mannschaft hat sich nach Jenas Lauf wieder zurückgekämpft, sich die Chance erhalten, dieses Duell zu gewinnen und es am Ende geschafft. Science City viel Erfolg in den nächsten Wochen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

Spielverlauf

Der „erfahrenste Aufsteiger aller Zeiten“ (1.500 absolvierte BBL-Spiele im Kader) aus Jena mit den beiden Ex-Albatrossen Julius Jenkins und Immanuel McElroy erwischte die Albatrosse komplette auf dem falschen Fuß. Mit aggressiver Defense und Tempospiel überrumpelten sie ALBA mit einem 13:2-Start und nahmen auch nach einer Leistungssteigerung der Berliner noch einen 37:30-Vorsprung mit in die Kabine. Im dritten Viertel agierten die Hauptstädter dann in Verteidigung und Angriff viel zielstrebiger und gingen dann elf Punkten von Kikanovic in dieser Phase nach 30 Minuten 55:49 in Front. Doch Jena kam zurück und ALBA verlor seine Linie wieder. Nach einem 14:0-Start in den Schlussabschnitt war die erste Berliner Niederlage nah, doch zwei Albatrosse hatten etwas dagegen: Erst nahm Routinier Atsür das Heft in die Hand und sorgten mit Dreiern, klugen Pässen und vielen gezogenen Fouls wieder für eine ausgeglichenes Spiel in der Crunchtime. Dann folgte der Auftritt von Dragan Milosavljevic, der erst eine Minute vor Schluss einen Dreier rotzfrech aus dem Fastbreak zum 73:69 einschoss und dann bei neun Sekunden Restzeit (nachdem Jena nochmal auf minus zwei verkürzt hatte), seinen Verteidiger in Leere fliegen ließ und einen langen Zweier versenkte. Davor hatte „Gagi“ insgesamt nur zwei Punkte erzielt.

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