Mit Heimsieg gegen Tübingen in die Weihnachtspause

(22.12.) Mit einem 84:67-Erfolg gegen die Walter Tigers Tübingen beendet ALBA BERLIN das Jahr 2008. Ab dem zweiten Viertel kontrollierten die Albatrosse, die in McElroy (19) und Nadjfeji (16) ihre Topscorer hatten, die Partie in der o2 World. Das Team von Luka Pavicevic geht nun bis zum Heimspiel gegen Frankfurt am 3. Januar in eine kurze Weihnachtspause.

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Durch einen verschlafenen Start der Albatrosse konnten sich die Gäste aus Tübingen gleich ein kleines Polster erspielen. Bei ALBA gingen reihenweise Würfe daneben, während die Tigers mehrmals über Rasko Katic erfolgreiche Ausstiege fanden. Katic traf vier von vier Freiwurfversuchen in der Anfangsphase und brachte Tübingen in der sechsten Minute mit 11:4 in Führung. Dank Steffen Hamann, der zwei Dreier in Folge einnetzte, kamen die Albatrosse besser in Schwung und verkürzten in der achten Minute auf 13:14. Der eingewechselte Rashad Wright war schließlich verantwortlich für die erste ALBA-Führung des Abends: Erst versenkte er aus der Ecke für Drei und bediente anschließend selbstlos Sascha Nadjfeji unter dem Korb, der zum 18:16 einlegte. Bis zur Viertelpause konnte Tübingens Williams aus dem Gewühl unter dem Korb allerdings wieder ausgleichen.

 

Zu Beginn des zweiten Abschnitts spielten die Albatrosse Tübingen phasenweise schwindelig. Dreh- und Angelpunkt war Sascha Nadjfeji, der mit seinen schnellen Pässen und Abschlüssen ein ums andere Mal die Verteidigung der Schwaben aushebelte. Mit 7:0 ins Viertel gestartet, lag ALBA nach 13 Minuten mit 25:18 vorn. Die Tigers konterten über Dreier von Fountain und Anderson sowie einem Dreipunktespiel von Aktivposten Katic und die Partie war wieder eng. Doch die Berliner Verteidigung formierte sich immer besser und erlaubte Tübingen keine einfachen Punkte mehr. ALBA setzte sich Stück für Stück ab und schraubte den Vorsprung in der 18. Minute erstmals in den zweistelligen Bereich. Die Albatrosse punkteten auch bis zur Halbzeitpause weiter fleißig gegen die zweitbeste Verteidigung der Liga und gingen mit einem 48:37 im Rücken in die Kabine.

 

 

Nach dem Seitenwechsel schlossen die Albatrosse im Angriff nicht mehr ganz so hochprozentig ab wie in der Schlussphase der ersten Hälfte, konnten die Führung aber durch viele Offensivrebounds behaupten. Im Tübinger Angriff spielten Chaney und Katic mehr oder weniger die Alleinunterhalter und sorgten mit teils spektakulären Aktionen dafür, dass ihr Team nicht weiter in Rückstand geriet. Nach einem Dunking von Chaney in der 25. Minute führte ALBA noch mit 54:45. In den letzten Minuten des Viertels kam Energiebündel Immanuel McElroy offensiv in Fahrt, erzielte sieben Zähler in Serie und brachte sein Team 61:49 in Front. Ein Korbleger von Nadjfeji und ein Freiwurf von Wright sowie auf der Gegenseite zwei von Haynes bedeuteten den 64:51-Viertelendstand.

 

Zwei Dreier von Haynes brachten die Tigers in der 34. Minute wieder auf 61:68 heran, doch nach einer Auszeit von Luka Pavicevic fanden die Albatrosse zurück in die Spur. Rasko Katic brachte Ansu Sesay beim Dunkingversuch unsanft zu Boden und kassierte dafür ein unsportliches Foul, was gleichzeitig sein viertes persönliches war. Sesay nutzte beide Freiwurfversuche und Immanuel McElroy tat es ihm im anschließenden Ballbesitz zur 72:61 Berlin-Führung gleich. Trotz Foulbelastung machte der Tübinger Center die Partie allerdings noch einmal eng. Mit sechs Zählen in Serie verkürzte er in der 37. Minute auf nur noch fünf Punkte Rückstand für die Gäste. Doch je ein Dreier von Casey Jacobsen und Rashad Wright schoben den Comeback-Ambitionen der Schwaben endgültig einen Riegel vor. Ungefährdet konnten die Albatrosse die Begegnung in den letzten zwei Minuten nach Hause fahren und am Ende mit einem 84:67 vor 8.849 Zuschauern in der o2 World einen erfolgreichen Abschluss des Jahres 2008 feiern.

 

Stimmen zum Spiel

Tolga Öngören (Walter Tigers Tübingen)

Glückwunsch an ALBA für dieses Spiel und vor allem auch für diese tolle Arena – die Atmosphäre ist wirklich großartig hier. Berlins Kader ist besser besetzt, während unserer heute besonders schmal war. Phasenweise haben wir gut gespielt, was aber gegen ALBA nicht reicht. Insgesamt fehlt uns einfach ein zweiter „Big Man“ im Kader. Ich wünsche Berlin viel Glück in der Euroleague und der BBL.

 

Luka Pavicevic (ALBA BERLIN)

Wir haben jetzt seit Saisonstart rund 20 Spiele bestritten und hatten dabei schwere Auswärtsreisen zu absolvieren. Trotzdem sind wir in Euroleague und Bundesliga wettbewerbsfähig geblieben, was das Ergebnis harter Arbeit ist. Heute hat uns Tübingen immer wieder in Bedrängnis gebracht, aber wir haben stark geantwortet. Ich wünschen allen Fans und meinen Spielern frohe Weihnachten und etwas Zeit zum erholen, um hungrig zurückzukehren.

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