NBBL: ALBA ist Tabellenführer / Wichtiger Sieg für ALBA 2

ALBAs zweite Mannschaft konnte am Samstag einen wichtigen Sieg feiern. Die Mannschaft von Patrick Femerling verschaffte sich im Kampf gegen den Abstieg aus der 1. Regionalliga Nord mit dem Sieg gegen die Red Dragons Königs Wusterhausen etwas Luft nach unten. In der NBBL konnte die Mannschaft von Konstantin Lwowsky mit dem Sieg gegen die Baskets Akademie Weser-Ems die Tabellenführung in der Gruppe Nordost übernehmen. Auch ALBAs Kooperationspartner, der SSV Lok Bernau, siegte am Wochenende.

Foto: Florian Ullbrich

ProB: SSV Lok Bernau vs. Citybasket Recklinghausen 83:64


Der SSV Lok Bernau hat sein Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Citybasket Recklinghausen mit 83:64 (39:28) ungefährdet gewonnen. Die Gäste aus dem Ruhrpott blieben bis zum Schlussviertel auf Tuchfühlung, ehe sich die Bernauer entscheidend absetzen konnten. ALBA-Doppellizenzspieler Tim Schneider war mit 17 Punkten und sieben Rebounds bester Werfer der Lok.

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1. Regionalliga Nord: ALBA BERLIN vs. Red Dragons Königs Wusterhausen 79:73


Im Kampf gegen den Abstieg hat ALBA 2 am Samstag einen wichtigen Sieg in der 1. Regionalliga Nord verbuchen und somit die positive Entwicklung der letzten Wochen und Monate bestätigen können. Gegen den derzeitigen Tabellenletzten, die Red Dragons aus Königs Wusterhausen, setzte sich die Mannschaft von Patrick Femerling mit 79:73 durch und festigte so den 8. Tabellenplatz. ALBA startete in der Max-Schmeling-Halle gut ins erste Viertel, attackierte immer wieder, kam oft an die Freiwurflinie und gewann das erste Viertel so mit 22:18, ehe die Zuschauer ein am Ende ausgeglichenes zweites Viertel erlebten. Zwar konnte die junge Berliner Mannschaft in den zweiten zehn Minuten zunächst bis auf elf Punkte wegziehen, musste sich den Gästen aber vor allem unter dem Korb oft geschlagen geben, die nach und nach wieder herankamen und den Rückstand zur Pause auf vier Punkte verkürzen konnten (39:35). In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild: die Albatrosse lagen zwar stets in Führung, schafften es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen, so dass man mit sechs Punkten Vorsprung ins Schlussviertel ging. Auch dieses blieb ausgeglichen, da ein zwischenzeitlicher Vorsprung von neun Punkten durch einen 8:0-Lauf der Brandenburger zunichte gemacht wurde. Doch die Mannschaft des Trainergespanns Femerling/Sahin erarbeitete sich erneute eine leichte Führung, die man schließlich bis zur Schlusssirene verteidigte (79:73).

Head Coach Patrick Femerling: „Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Königs Wusterhausen hat uns das Leben lange schwer gemacht und bewiesen, dass sie weit besser sind als es ihre aktuelle Tabellenplatzierung aussagt.“


NBBL, Gruppe Nordost: ALBA BERLIN vs. Baskets Akademie Weser-Ems 76:31


ALBAs NBBL-Mannschaft konnte sich am Sonntag mit einem überzeugenden 76:31-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten um den ersten Platz, die Baskets Akademie Weser Ems, die Spitzenposition in der NBBL-Hauptrundengruppe Nordost sichern. Damit hat es die Mannschaft von Konstantin Lwowsky nun in den für sie verbleibenden drei Spielen selbst in der Hand, von dort aus auch in die Playoffs im März zu starten. Die Kooperationsmannschaft der BBL-Mannschaft aus Oldenburg konnte nur einige Minuten des ersten Viertels andeuten, warum sie in den letzten sechs Saisonspielen ungeschlagen geblieben war. Im Anschluss vermochten es die Norddeutschen kaum noch, sich offensiven Freiraum gegen den defensiven Druck zu verschaffen und blieben auch von der Drei-Punkte-Linie ohne Fortune. Das Spiel der Berliner war offensiv erneut sehr aggressiv, aber wieder einmal war es auch die Anzahl der Ballverluste, die eine noch konsequentere Ausbeute aus den Angriffen verhinderte.

Head Coach Konstantin Lwowsky: „Wenn man nur 31 Punkte gegen eine Mannschaft zulässt, muss man defensiv wohl einiges richtig gemacht haben. Für die Aufmerksamkeit und Aggressivität der Spieler gibt es hier ein eindeutiges Lob von Trainerseite. Die wichtigste Qualität, die es zu bewahren gilt, ist aber, dass die Jungs gerne zusammen spielen. Sich für jemand anderes freuen, sich Fehler verzeihen, sich bedingungslos an unserem Spiel beteiligen, die eigene Rolle bestmöglich füllen – das alles macht den Charakter eines Teams aus. Und der muss stark bleiben und weiter wachsen.“

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